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Mi, 16:38 Uhr
18.06.2003

Zeitnahe Bearbeitung zugesagt

Nordhausen/Sollstedt (nnz). Die Sorgen und Nöte der Kommunen sind bekannt. Alles hängt am Geld. Wenn dann auch noch „hausgemachte“ Probleme mit dem Landratsamt hinzukommen, dann läuft das sprichwörtliche Faß bei vielen Bürgermeistern schon mal über...


Also gab es heute ein Treffen zwischen den Mitgliedern des Gemeinde- und Städtebundes im Kreisverband und dem Landrat. Der hatte „seine“ Kommunalaufsicht mitgebracht. Mit dieser Abteilung haben die Bürgermeister und Chefs der Verwaltungsgemeinschaften eben einige Probleme. So verstreiche bei der Bearbeitung der Haushalte der Kommunen einfach zu viel Zeit, ehe eine Würdigung erfolge oder ehe die Kommunen überhaupt eine Mitteilung erhalten würden.

Weiterhin wurde seitens des kommunalen Spitzenverbandes die zähe Bearbeitung von Bescheiden angesprochen. Nach nnz-Informationen sollen Bescheide aus dem Jahr 1998 noch nicht abgearbeitet sein.

Das alles soll anders werden, soll Landrat Joachim Claus (CDU) heute angekündigt haben, so Jürgen Hohberg gegenüber der nnz. Um die Zusammenarbeit generell zu verbessern, könnte es regelmäßige Treffen der Hauptamtsleiter mit den Mitarbeitern der Kommunalaufsicht geben. So sollen Schwierigkeiten erkannt und vielleicht schon vor dem Großwerden aus der Verwaltungswelt geschafft werden. Angesprochen wurde auch die Kreisumlage. Hier sagte der Landrat zu, dass in diesem Jahr der Haushalt für 2004 am 3. Dezember 2003 beschlossen werden soll.

Im Vorfeld der gemeinsamen Runde gab es eine Vorstandssitzung, an der auch der neue Geschäftsführer des Thüringer Gemeinde- und Städtebundes und frühere Chef der Staatskanzlei, Jürgen Gnauck, teilnahm. Gnauck informierte den Kreisvorstand über die finanzielle Situation im Freistaat, die allerdings aus Sicht der Kommunen besser sein soll, als bei den Städten und Gemeinden selbst. Ein Widerspruch, der aus Sicht der „Basis“ schnellstens gelöst werden müsse.
Autor: nnz

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