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Mi, 10:32 Uhr
18.06.2003

Es geht weiter bergab

Nordhausen (nnz). Dem Gastgewerbe im Landkreis Nordhausen geht es schlecht. Der Umsatzeinbruch hat sich auch im April fortgesetzt. Der Landkreis liegt mit dieser Bilanz allerdings voll im Thüringer Trend.


Die Unternehmen des Thüringer Gastgewerbes meldeten auch im April dieses Jahres Umsatzrückgänge. Nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik betrugen die Einbußen gegenüber April 2002 nominal, d.h. in jeweiligen Preisen, 5,8 Prozent und real, also preisbereinigt, 6,4 Prozent. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Ostern in diesem Jahr in den Monat April fiel, im Vorjahr aber in den Monat März. Bundesweit gingen die Umsätze gegenüber April 2002 um nominal 8,0 Prozent und real 8,5 Prozent zurück.

Vom Umsatzrückgang waren alle drei Branchen des Thüringer Gastgewerbes betroffen: Am geringsten fielen im April 2003 die Einbußen im Gaststättengewerbe aus. Hier wurden im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat nominal 3,6 Prozent und real 4,2 Prozent weniger umgesetzt. Im Beherbergungsgewerbe betrug der Rückgang nominal 5,7 Prozent und real 6,2 Prozent. Zweistellig weiterhin die Verluste bei den Kantinen und Caterern. Mit einem Minus von nominal 16,6 Prozent und real 17,1 Prozent ging jeweils rund ein Sechstel des Umsatzes vom April des Vorjahres verloren.

Auch der Abbau von Arbeitsplätzen setzte sich weiter fort. Insgesamt waren im April 2003 im Thüringer Gastgewerbe 5,6 Prozent weniger Personen beschäftigt als im April 2002. Während sich die Anzahl der Vollzeitbeschäftigten um 9,3 Prozent verminderte, erhöhte sich die Anzahl der Teilzeitbeschäftigten um 3,2 Prozent.
Autor: nnz

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