Mi, 07:15 Uhr
18.06.2003
„Falsche Fuffziger“ im Umlauf
Nordhausen (nnz). Er galt vor seiner Einführung als (fast) fälschungssicher - der Euro. Doch seit dem Jahr 2002 wurden im Freistaat Thüringen 670 falsche Euro-Banknoten polizeilich registriert. Jetzt registriert das Landeskriminalamt (LKA) eine Häufung von Blüten.
Betroffen sind alle Banknoten von der 5-Euro-Note bis zum 500er. Der Favorit der Fälscher ist jedoch die 50er Note, aber auch der 100er hat zugelegt. Beliebte Ausgabeorte für Falschgeld sind kleine Einzelhandelsgeschäfte. Häufig werden Bäckereien, Fleischereien, Blumenläden und Supermärkte aufgesucht um Falschgeld gegen echtes Wechselgeld einzutauschen. Dazu werden Waren im geringen Wert gekauft.
Das LKA rät bei der Entgegennahme von Banknoten diese auf ihre Echtheit zu überprüfen und bittet um die Veröffentlichung nachstehend aufgeführter Hinweise:
Es sollte nach dem Sehen-Kippen-Fühlen-Prinzip verfahren werden.
Sehen: Halten Sie die Note gegen das Licht oder legen Sie diese auf eine beleuchtete Fläche. Im Gegenlicht werden bei allen Stückelungen das Architekturmotiv als Bildwasserzeichen, die Wertzahl als auffallend helles Wertwasserzeichen, dunkle senkrechte Balken als Balkenwasserzeichen, eine dunkle Linie mit heller Beschriftung als Sicherheitsfaden, die sich aus Fragmenten auf Vorder- und Rückseite zusammensetzende Wertzahl als Durchsichtsregister sichtbar.
Kippen: Beim Kippen der Banknoten der kleineren Stückelungen (5-Euro-20- Euro) erscheinen auf einem silbrigen Streifen je nach Betrachtungswinkel das Euro-Symbol oder die jeweilige Wertzahl als Hologramm. Außerdem wird auf der Rückseite ein goldener Streifen sichtbar, der ebenfalls im Wechsel das Euro-Symbol und den Notenwert anzeigt.
Die Banknotenwerte von 50 bis 500 Euro zeigen beim Kippen ein Hologramm, das je nach Betrachtungswinkel das entsprechende Architekturmotiv oder die Wertzahl abbildet. Auf der Rückseite ist auf der Wertzahl unten rechts ein Farbumschlag von Purpurrot nach Olivgrün oder Braun feststellbar.
Fühlen: Während Sie die Banknote in der Hand halten streichen Sie mit dem Finger der anderen Hand über den Urheberrechtsvermerk. Die fünf Abkürzungen der Europäischen Zentralbank in den verschiedenen Amtssprachen sowie die große Wertzahl rechts daneben lassen sich deutlich fühlen. Bei vielen Fälschungen sind die Schriftringe flach und lassen sich nicht fühlen.
Verhaltensregeln beim Erkennen von Falschgeld:
Ein professioneller Falschgeldvertreiber reagiert unter Umständen genau so wie der beste Stammkunde. Er wird eine plausible Erklärung parat haben, wie er in den Besitz der Falschnote gekommen ist. Versuchen Sie auf keinen Fall, angenommene Falschnoten wieder in Verkehr zubringen. Sie haben dann nicht nur den wirtschaftlichen Schaden, sondern machen sich selbst strafbar. Informieren Sie bei jeglichem Verdacht Ihre nächste Polizeidienststelle, auch zu Ihrer eigenen Sicherheit.
Weitere Hinweise gibt es natürlich auch im Internet unter: (1) und (2) und auf den Web-Seiten der Europäischen Zentralbank.
Autor: nnzBetroffen sind alle Banknoten von der 5-Euro-Note bis zum 500er. Der Favorit der Fälscher ist jedoch die 50er Note, aber auch der 100er hat zugelegt. Beliebte Ausgabeorte für Falschgeld sind kleine Einzelhandelsgeschäfte. Häufig werden Bäckereien, Fleischereien, Blumenläden und Supermärkte aufgesucht um Falschgeld gegen echtes Wechselgeld einzutauschen. Dazu werden Waren im geringen Wert gekauft.
Das LKA rät bei der Entgegennahme von Banknoten diese auf ihre Echtheit zu überprüfen und bittet um die Veröffentlichung nachstehend aufgeführter Hinweise:
Es sollte nach dem Sehen-Kippen-Fühlen-Prinzip verfahren werden.
Sehen: Halten Sie die Note gegen das Licht oder legen Sie diese auf eine beleuchtete Fläche. Im Gegenlicht werden bei allen Stückelungen das Architekturmotiv als Bildwasserzeichen, die Wertzahl als auffallend helles Wertwasserzeichen, dunkle senkrechte Balken als Balkenwasserzeichen, eine dunkle Linie mit heller Beschriftung als Sicherheitsfaden, die sich aus Fragmenten auf Vorder- und Rückseite zusammensetzende Wertzahl als Durchsichtsregister sichtbar.
Kippen: Beim Kippen der Banknoten der kleineren Stückelungen (5-Euro-20- Euro) erscheinen auf einem silbrigen Streifen je nach Betrachtungswinkel das Euro-Symbol oder die jeweilige Wertzahl als Hologramm. Außerdem wird auf der Rückseite ein goldener Streifen sichtbar, der ebenfalls im Wechsel das Euro-Symbol und den Notenwert anzeigt.
Die Banknotenwerte von 50 bis 500 Euro zeigen beim Kippen ein Hologramm, das je nach Betrachtungswinkel das entsprechende Architekturmotiv oder die Wertzahl abbildet. Auf der Rückseite ist auf der Wertzahl unten rechts ein Farbumschlag von Purpurrot nach Olivgrün oder Braun feststellbar.
Fühlen: Während Sie die Banknote in der Hand halten streichen Sie mit dem Finger der anderen Hand über den Urheberrechtsvermerk. Die fünf Abkürzungen der Europäischen Zentralbank in den verschiedenen Amtssprachen sowie die große Wertzahl rechts daneben lassen sich deutlich fühlen. Bei vielen Fälschungen sind die Schriftringe flach und lassen sich nicht fühlen.
Verhaltensregeln beim Erkennen von Falschgeld:
Ein professioneller Falschgeldvertreiber reagiert unter Umständen genau so wie der beste Stammkunde. Er wird eine plausible Erklärung parat haben, wie er in den Besitz der Falschnote gekommen ist. Versuchen Sie auf keinen Fall, angenommene Falschnoten wieder in Verkehr zubringen. Sie haben dann nicht nur den wirtschaftlichen Schaden, sondern machen sich selbst strafbar. Informieren Sie bei jeglichem Verdacht Ihre nächste Polizeidienststelle, auch zu Ihrer eigenen Sicherheit.
Weitere Hinweise gibt es natürlich auch im Internet unter: (1) und (2) und auf den Web-Seiten der Europäischen Zentralbank.

