So, 12:47 Uhr
15.06.2003
Wie weiter mit dem Sozialamt?
Heringen (nnz). Das Sozialamt in Heringen soll verschwinden. Nach dem der Kreistag und die Kreisverwaltung erst mit dem Votum der kommunalen Gremien in der Goldenen Aue abgefunden hatten, wurde jetzt rechtsaufsichtliche Karte gezogen. Intern wurde dem Fortbestehen des Sozialamtes sowieso kaum Chancen gegeben.
Sehr basisnah zeigten sich am Freitag die Mitglieder der CDU Stadtratsfraktion in Heringen. Um nicht Politik an der Basis vorbei zu machen, wurde zu einer Mitgliederversammlung der CDU Heringen eingeladen. Einleitend schilderte der Vorsitzende der CDU Ratsfraktion und des Stadtverbandes, Maik Schröter, den Mitgliedern der CDU Heringen die Situation. CDU Stadtratsmitglied Marion Schreiber, die auch Mitglied im Heringer Sozialausschuss ist, zeigte sich entsetzt, dass der Fortbestand des Sozialamtes in der VG erneut in Frage gestellt werde. Weder die Umlage an die VG werde reduziert, noch lasse sich durch die Einstellung des Amtes ein anderer Vorteil ableiten.
Die CDU appelliert an die Mitglieder der Gemeinderäte in den anderen Orten der VG dem Beschluss zum Erhalt des Amtes zuzustimmen. Es geht hier um eine bürgernahe Dienstleitung für Menschen, denen man wirklich helfen muss, erläutert Maik Schröter das Anliegen gegenüber nnz. In Bezug auf die Unsicherheiten unter den Feuerwehren machten sich die Mitglieder der CDU ein Bild von der augenblicklichen Situation im Kreis. Schröter, der Mitglied des Kreistages ist, informierte über die derzeitige Situation. Er wurde beauftragt, sich über die Gründe zu informieren, warum offensichtlich die Entschädigung der Ausbilder und der ehrenamtlichen Kreisbrandmeister plötzlich in einer anderen Haushaltsposition zu finden sein als in der Vergangenheit. Es wird also Gespräche mit dem Landrat und dem 1. Beigeordneten geben.
Reges Interesse fanden die Informationen zum Fortgang beim Stadtumbau in Heringen und der damit verbundenen Tatsache, dass eine Ortsbausatzung für das Stadtgebiet zwingend zu beschließen ist. "Unser Verbleib im Bund-Länder-Programm erfordert eben diese Satzung.", so meinte Schröter herzu. Am Samstag nutzte der Heringer Vorsitzende eine Veranstaltung der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU in Erfurt zu einem Gespräch mit dem Präsidenten des Thüringer Landesverwaltungsamtes Stephan. Abschließend meinte Schröter: "Dieses Gespräch war hoch interessant und hat unsere Stadt wieder in Erinnerung gebracht."
Autor: nnzSehr basisnah zeigten sich am Freitag die Mitglieder der CDU Stadtratsfraktion in Heringen. Um nicht Politik an der Basis vorbei zu machen, wurde zu einer Mitgliederversammlung der CDU Heringen eingeladen. Einleitend schilderte der Vorsitzende der CDU Ratsfraktion und des Stadtverbandes, Maik Schröter, den Mitgliedern der CDU Heringen die Situation. CDU Stadtratsmitglied Marion Schreiber, die auch Mitglied im Heringer Sozialausschuss ist, zeigte sich entsetzt, dass der Fortbestand des Sozialamtes in der VG erneut in Frage gestellt werde. Weder die Umlage an die VG werde reduziert, noch lasse sich durch die Einstellung des Amtes ein anderer Vorteil ableiten.
Die CDU appelliert an die Mitglieder der Gemeinderäte in den anderen Orten der VG dem Beschluss zum Erhalt des Amtes zuzustimmen. Es geht hier um eine bürgernahe Dienstleitung für Menschen, denen man wirklich helfen muss, erläutert Maik Schröter das Anliegen gegenüber nnz. In Bezug auf die Unsicherheiten unter den Feuerwehren machten sich die Mitglieder der CDU ein Bild von der augenblicklichen Situation im Kreis. Schröter, der Mitglied des Kreistages ist, informierte über die derzeitige Situation. Er wurde beauftragt, sich über die Gründe zu informieren, warum offensichtlich die Entschädigung der Ausbilder und der ehrenamtlichen Kreisbrandmeister plötzlich in einer anderen Haushaltsposition zu finden sein als in der Vergangenheit. Es wird also Gespräche mit dem Landrat und dem 1. Beigeordneten geben.
Reges Interesse fanden die Informationen zum Fortgang beim Stadtumbau in Heringen und der damit verbundenen Tatsache, dass eine Ortsbausatzung für das Stadtgebiet zwingend zu beschließen ist. "Unser Verbleib im Bund-Länder-Programm erfordert eben diese Satzung.", so meinte Schröter herzu. Am Samstag nutzte der Heringer Vorsitzende eine Veranstaltung der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU in Erfurt zu einem Gespräch mit dem Präsidenten des Thüringer Landesverwaltungsamtes Stephan. Abschließend meinte Schröter: "Dieses Gespräch war hoch interessant und hat unsere Stadt wieder in Erinnerung gebracht."


