Mo, 11:26 Uhr
18.04.2011
Achtung Wild!!
Jedes Jahr ereignen sich auf Deutschlands Straßen ca. 200.000 Wildunfälle. Bei diesen werden etwa 2.500 Personen verletzt und rund 50 sogar getötet. Speziell in den frühen Morgen- und in den Abendstunden kommt es zu dieser Art von Unfällen. Auch im Südharz...
Um dies zu vermeiden sind eine vorausschauende Fahrweise und angepasste Geschwindigkeit besonders wichtig. Doch was ist zu tun wenn es zu einem Zusammenstoß mit Wild kam oder er nicht mehr vermeidbar ist? Auch im Bereich des Thüringer Forstamtes Bleicherode Südharz kommt es häufig zu Wildunfällen. Diese ereignen sich meist in den frühen Morgenstunden und in der Abenddämmerung.
Das Verkehrsschild Wildwechsel weist auf Straßenabschnitte hin die häufig vom Wild als Wechsel genutzt werden. In diesen Bereichen ist eine vorausschauende Fahrweise und angepasste Geschwindigkeit besonders wichtig, weil hier die Gefahr mit Wild zu kollidieren besonders groß ist. Diese Hinweisschilder stehen häufig in Waldgebieten und an Wald- Feldgrenzen.
Das Wild wechselt aus dem Wald in die Feldgebiete um seinen Nahrungsbedarf zu decken und wieder in den Wald zurück. Viele Autofahrer kennen das Bild, wenn plötzlich Wild auf der Straße steht. Doch wie verhält man sich richtig in diesem Moment? Ausweichen oder nicht? Was muss man tun wenn es zu einem Zusammenstoß kam? Wer sind die Ansprechpartner?
Falls sich Wild auf der Fahrbahn oder am Fahrbahnrand befindet ist sofort zu bremsen. Auch wenn das Tier schon die Fahrbahn überquert hat ist Vorsicht geboten, denn oftmals kommen weitere Stücken nach. Von einem Ausweichmanöver ist abzuraten, denn das Verreißen des Lenkrades kann zu einem Kontrollverlust über das Fahrzeug führen in dessen Folge man in den Straßengraben, vor einen Baum oder in den Gegenverkehr gerät was meist folgenschwerer ist als die Kollision mit dem Wild.
Vor allem sind jedoch Haarwildunfälle durch die Teilkaskoversicherung des Fahrzeuges abgedeckt und entstandener Schaden wird durch sie in einem solchen Fall ersetzt. Nach einem Zusammenstoß gilt es Ruhe zu bewahren. Wichtig ist das Anhalten des Fahrzeuges und die Absicherung der Unfallstelle.
Diese sollte mittels Warnblinklicht und Warndreieck erfolgen. Das durch den Unfall zu Tode gekommene Tier darf nicht mit nach Hause genommen werden. Diese Handlung ist Wilderei und somit sogar strafbar. Nachdem die Sicherheit an der Unfallstelle hergestellt ist sollte die Polizei in Kenntnis gesetzt werden diese alarmiert in der Regel den für das jeweilige Gebiet zuständigen Jäger oder Revierförster.
Um die Unfallgefahr für weitere Autofahrer zu verringern sollte das verendete Tier von der Straße entfernt werden. Hierzu empfiehlt es sich auf Grund verschiedener Wildkrankheiten die auftreten können Einweghandschuhe zu tragen. Ist das Stück nach dem Zusammenstoß verletzt geflohen kann es mit speziell ausgebildeten Hunden über die Jäger und Revierförster verfügen nachgesucht und von seinen Leiden erlöst werden.
Die für die Versicherung wichtige Wildschadensbescheinigung kann von der Polizei, dem Thüringer Forstamt Bleicherode-Südharz oder dem zuständigen Jäger ausgestellt werden.
M. Wagner
Autor: nnzUm dies zu vermeiden sind eine vorausschauende Fahrweise und angepasste Geschwindigkeit besonders wichtig. Doch was ist zu tun wenn es zu einem Zusammenstoß mit Wild kam oder er nicht mehr vermeidbar ist? Auch im Bereich des Thüringer Forstamtes Bleicherode Südharz kommt es häufig zu Wildunfällen. Diese ereignen sich meist in den frühen Morgenstunden und in der Abenddämmerung.
Das Verkehrsschild Wildwechsel weist auf Straßenabschnitte hin die häufig vom Wild als Wechsel genutzt werden. In diesen Bereichen ist eine vorausschauende Fahrweise und angepasste Geschwindigkeit besonders wichtig, weil hier die Gefahr mit Wild zu kollidieren besonders groß ist. Diese Hinweisschilder stehen häufig in Waldgebieten und an Wald- Feldgrenzen.
Das Wild wechselt aus dem Wald in die Feldgebiete um seinen Nahrungsbedarf zu decken und wieder in den Wald zurück. Viele Autofahrer kennen das Bild, wenn plötzlich Wild auf der Straße steht. Doch wie verhält man sich richtig in diesem Moment? Ausweichen oder nicht? Was muss man tun wenn es zu einem Zusammenstoß kam? Wer sind die Ansprechpartner?
Falls sich Wild auf der Fahrbahn oder am Fahrbahnrand befindet ist sofort zu bremsen. Auch wenn das Tier schon die Fahrbahn überquert hat ist Vorsicht geboten, denn oftmals kommen weitere Stücken nach. Von einem Ausweichmanöver ist abzuraten, denn das Verreißen des Lenkrades kann zu einem Kontrollverlust über das Fahrzeug führen in dessen Folge man in den Straßengraben, vor einen Baum oder in den Gegenverkehr gerät was meist folgenschwerer ist als die Kollision mit dem Wild.
Vor allem sind jedoch Haarwildunfälle durch die Teilkaskoversicherung des Fahrzeuges abgedeckt und entstandener Schaden wird durch sie in einem solchen Fall ersetzt. Nach einem Zusammenstoß gilt es Ruhe zu bewahren. Wichtig ist das Anhalten des Fahrzeuges und die Absicherung der Unfallstelle.
Diese sollte mittels Warnblinklicht und Warndreieck erfolgen. Das durch den Unfall zu Tode gekommene Tier darf nicht mit nach Hause genommen werden. Diese Handlung ist Wilderei und somit sogar strafbar. Nachdem die Sicherheit an der Unfallstelle hergestellt ist sollte die Polizei in Kenntnis gesetzt werden diese alarmiert in der Regel den für das jeweilige Gebiet zuständigen Jäger oder Revierförster.
Um die Unfallgefahr für weitere Autofahrer zu verringern sollte das verendete Tier von der Straße entfernt werden. Hierzu empfiehlt es sich auf Grund verschiedener Wildkrankheiten die auftreten können Einweghandschuhe zu tragen. Ist das Stück nach dem Zusammenstoß verletzt geflohen kann es mit speziell ausgebildeten Hunden über die Jäger und Revierförster verfügen nachgesucht und von seinen Leiden erlöst werden.
Die für die Versicherung wichtige Wildschadensbescheinigung kann von der Polizei, dem Thüringer Forstamt Bleicherode-Südharz oder dem zuständigen Jäger ausgestellt werden.
M. Wagner


