Fr, 07:30 Uhr
15.04.2011
Langsam wird es ernst
Noch immer hoffen die Anhänger des FSV Wacker 90, dass das Abstiegsgespenst um Nordhausen einen Bogen macht. Aber die Alarmglocken läuten bereits…
Wer sie angesichts des Restprogramms nicht hört mit Spielen bei den Spitzenteams 1. FC Gera, Altenburg und Heiligenstadt sowie bei den unmittelbaren Abstiegskandidaten Ilmenau und Zeulenroda-Triebes, ist töricht. Nur auf die Heimspiele gegen SCHOTT Jena, Arnstadt, Borsch, Leinefelde und Pößneck zu setzen, reicht, wie wir seit Monaten sehen, nicht aus.
Wackers letzter Heimsieg datiert nämlich vom 20. November des Vorjahres und ist auch schon fünf Monate her. Immer wieder forderte Trainer Jens Eisenschmidt, in den entscheidenden Momenten hellwach zu sein – das heißt vor allem in den Strafräumen. Diese Konzentrationsfähigkeit hat die Mannschaft als Ganzes zu selten an den Tag gelegt, denn sicher geglaubte Punkte wurden in den letzten Minuten immer wieder weggeschnappt. Dieses Manko durchzieht einen beträchtlichen Teil der Saisonspiele.
Natürlich haben wir immer wieder darauf hingewiesen, dass viele Spieler wegen Krankheiten und Verletzungen nicht voll trainieren konnten. Fehlende Fitness, Spritzigkeit und Konzentration sind logische Folgen. Aber Wacker hat kein Reservoir von 20 oder 25 gleichwertigen Spielern wie manch ein anderer Verein, um das problemlos wegzustecken. Nur Nico Steinberg (Bild) hat alle Saisonspiele bestritten. Lars Pohl und Torsten Klaus haben nur einmal gefehlt.
Deshalb freut sich der Trainer, dass auch die zuletzt nicht völlig gesunden Akteure in dieser Woche wieder beim Training voll dabei sind und für das Wochenende zur Verfügung stehen werden. Das ist gegen den 1. SC 1911 Heiligenstadt auch nötig. Am Sonntag vor Ostern erfolgt traditionell so spät um 15.30 Uhr durch Schiedsrichter Jan Kanzler erst der Anpfiff gegen den Tabellenfünften, der eine sehr gute Saison spielt.
Zu Hause sind die Eichsfelder noch ungeschlagen. Das war Weimar aber auch, als Wacker vor zwölf Tagen beim 4:1-Erfolg den Gastgebern die erste Heimniederlage zufügte. Warum soll das eigentlich nicht auch in Heiligenstadt möglich sein? Schließlich hat das Nordhausen im vergangenen Jahr dort beim 3:0-Sieg ebenfalls geschafft. Die letzten Heimspiele gegen den 1. SC 1911 hat Wacker mit 2:0 und 5:0 gewonnen. 10:0 Tore in drei Spielen gegeneinander sollten Selbstvertrauen für die Partie schaffen. Bildet die Mannschaft eine Einheit, wird sie dort auch erfolgreich sein.
Die Wackerreserve als Vorletzter der Landesklasse-Staffel empfängt bereits am Sonnabend um 15.00 Uhr im Albert-Kuntz-Sportpark den Neunten, die SpVgg. Siebleben 06, bei der man im Hinspiel in der Nachspielzeit noch den 2:2-Ausgleich hinnehmen musste.
Sowohl Wacker I als auch Wacker II benötigen dringend einen Sieg. Hoffen wir auf ein erfolgreiches Wochenende.
Klaus Verkouter
Autor: nnzWer sie angesichts des Restprogramms nicht hört mit Spielen bei den Spitzenteams 1. FC Gera, Altenburg und Heiligenstadt sowie bei den unmittelbaren Abstiegskandidaten Ilmenau und Zeulenroda-Triebes, ist töricht. Nur auf die Heimspiele gegen SCHOTT Jena, Arnstadt, Borsch, Leinefelde und Pößneck zu setzen, reicht, wie wir seit Monaten sehen, nicht aus.
Wackers letzter Heimsieg datiert nämlich vom 20. November des Vorjahres und ist auch schon fünf Monate her. Immer wieder forderte Trainer Jens Eisenschmidt, in den entscheidenden Momenten hellwach zu sein – das heißt vor allem in den Strafräumen. Diese Konzentrationsfähigkeit hat die Mannschaft als Ganzes zu selten an den Tag gelegt, denn sicher geglaubte Punkte wurden in den letzten Minuten immer wieder weggeschnappt. Dieses Manko durchzieht einen beträchtlichen Teil der Saisonspiele.
Natürlich haben wir immer wieder darauf hingewiesen, dass viele Spieler wegen Krankheiten und Verletzungen nicht voll trainieren konnten. Fehlende Fitness, Spritzigkeit und Konzentration sind logische Folgen. Aber Wacker hat kein Reservoir von 20 oder 25 gleichwertigen Spielern wie manch ein anderer Verein, um das problemlos wegzustecken. Nur Nico Steinberg (Bild) hat alle Saisonspiele bestritten. Lars Pohl und Torsten Klaus haben nur einmal gefehlt.
Deshalb freut sich der Trainer, dass auch die zuletzt nicht völlig gesunden Akteure in dieser Woche wieder beim Training voll dabei sind und für das Wochenende zur Verfügung stehen werden. Das ist gegen den 1. SC 1911 Heiligenstadt auch nötig. Am Sonntag vor Ostern erfolgt traditionell so spät um 15.30 Uhr durch Schiedsrichter Jan Kanzler erst der Anpfiff gegen den Tabellenfünften, der eine sehr gute Saison spielt.
Zu Hause sind die Eichsfelder noch ungeschlagen. Das war Weimar aber auch, als Wacker vor zwölf Tagen beim 4:1-Erfolg den Gastgebern die erste Heimniederlage zufügte. Warum soll das eigentlich nicht auch in Heiligenstadt möglich sein? Schließlich hat das Nordhausen im vergangenen Jahr dort beim 3:0-Sieg ebenfalls geschafft. Die letzten Heimspiele gegen den 1. SC 1911 hat Wacker mit 2:0 und 5:0 gewonnen. 10:0 Tore in drei Spielen gegeneinander sollten Selbstvertrauen für die Partie schaffen. Bildet die Mannschaft eine Einheit, wird sie dort auch erfolgreich sein.
Die Wackerreserve als Vorletzter der Landesklasse-Staffel empfängt bereits am Sonnabend um 15.00 Uhr im Albert-Kuntz-Sportpark den Neunten, die SpVgg. Siebleben 06, bei der man im Hinspiel in der Nachspielzeit noch den 2:2-Ausgleich hinnehmen musste.
Sowohl Wacker I als auch Wacker II benötigen dringend einen Sieg. Hoffen wir auf ein erfolgreiches Wochenende.
Klaus Verkouter


