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Do, 08:49 Uhr
12.06.2003

Neues aus dem Stadtrat

Nordhausen (nnz). In der kommenden Woche treffen sich die Mitglieder des Nordhäuser Stadtrates zu ihrer letzten Sitzung vor der Sommerpause. Mit was sich die Fraktionen bis dahin beschäftigen müssen, das hat die nnz in kurzer Form zusammengetragen.


Mehrfach gelobt
Viel zu lesen haben die vier Fraktionen des Stadtrates hinsichtlich des Naherholungsgebietes Kohnstein und der Rüdigsdorfer Schweiz. Die Stadtverwaltung hat dazu in den zurückliegenden Monaten ein umfangreiches Material zusammengestellt, hat Analysen vorgenommen und Untersuchungen angestellt. Im Hauptausschuß war gestern die Qualität des Materials mehrfach gelobt worden.


Haushalt muß gesichert werden
Und zwar mit einem Konzept. Die darin enthaltenen Zahlen stellen die Mindestanforderungen dar, wenn die „dauernde Leistungsfähigkeit der Stadt“ verbessert werden soll, merkte Kämmerin Karin Spieß an. Für das Jahr 2004 habe die Verwaltung die komplette Rücklage entnommen, jetzt solle man sich Gedanken machen, wie diese – wie gesetzlich gefordert – wieder aufgefüllt werden könne, so Spieß.


Theaterkarten werden teuerer
Im Aufsichtsrat und unter den Gesellschaftern der Theater GbH sei man sich einig, dass die Eintrittspreise für das Nordhäuser Theater angehoben werden müssen. Das solle moderat geschehen, sagte Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD). Man gehe von einer durchschnittlichen Erhöhung von etwa acht Prozent ab der nächsten Spielzeit aus. In den gehobenen Preisklassen werden die Erhöhung stärker, im unteren Preissegment niedriger ausfallen, kündigte Wahlbuhl an.

Und noch eine Konzeption
Die SPD-Stadtratsfraktion fordert eine Konzeption zur besseren Nutzung der nicht mehr für den Kiesabbau benötigten Gewässer. Damit soll das Naherholungsgebiet der Bielener Kiesgewässer deutlich aufgewertet werden. Für die Sozialdemokraten sei der äußere Zustand der „unerlaubten Strände“ nicht mehr hinnehmbar: Uferbereiche werden vermüllt und stinken, unter anderem nach Urin. Hier sei eine geordnete Bewirtschaftung notwendig. Nur in seiner Gesamtheit könne das Areal an den Kiesteichen zu einem touristischen Anziehungspunkt gestaltet werden, argumentiert Fraktionschefin Sabine Meyer. Die Konzeption soll in den Jahren 2004 bis 2006 schrittweise umgesetzt werden.
Autor: nnz

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