Do, 12:14 Uhr
05.06.2003
Lehrstellenmarkt dramatisch
Nordhausen (nnz). Ende Mai waren in Nordthüringen 4.086 Jugendliche als Bewerber um einen Ausbildungsplatz in der Berufsberatung gemeldet. 1.589 dieser Bewerber sind bisher noch nicht versorgt, 164 weniger als vor einem Jahr. Alle Zahlen und Fakten in Ihrer nnz mit einem Klick auf MEHR.
Insgesamt haben mit 609 Mädchen und Jungen genau so viele wie vor Jahresfrist in Nordthüringen einen Ausbildungsvertrag unterschrieben. 60 weitere Schulabgänger konnten in anderen Arbeitsamtsbezirken der neuen Bundesländer einen Ausbildungsbetrieb finden. In den Unternehmen der alten Bundesländer, besonders in Niedersachsen, haben bereits 246 Bewerber einen Lehrvertrag erhalten, 75 weniger als Ende Mai 2002. Mehrere hundert Bewerber entschieden sich für weitergehende Schulen.
Von den 2.497 noch nicht vermittelten Ausbildungsplatzsuchenden haben rund 1.230 den Abschluss der mittleren Reife, 650 einen Hauptschulabschluss, 310 keinen Schulabschluss bzw. beenden eine Sonderschule. Weitere rund 300 junge Leute mit Fach- und Hochschulreife werden noch von den Berufsberatern betreut, die eine betriebliche Berufsausbildung anstreben.
Ende Mai suchten 407, vorwiegend männliche Bewerber, eine Ausbildung in Metallberufen, 116 möchten gern den Beruf des Elektrikers erlernen, und an Bauberufen sind immer noch 332 Jugendliche interessiert. Von den insgesamt 363 Bewerbern für Organisations-, Verwaltungs- und Büroberufen sind 230 Mädchen. 406 Bewerber wünschen eine Ausbildung zum Waren- und Dienstleistungskaufmann, zwei Drittel davon Mädchen.
Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Berufsberater mit 1.323 Ausbildungsstellen 216 weniger akquirieren. Ende Mai standen noch 637 dieser Stellen zur Besetzung an. Vermittlungsvorschläge sind für diese Stellen bereits erfolgt. Wie im letzten Jahr fällt die Entscheidung der Unternehmen wieder kurz vor Ausbildungsbeginn. Insgesamt stellt sich die Situation auf dem Ausbildungsmarkt schwieriger als in den letzten Jahren dar. Ohne zusätzliche außerbetriebliche
Ausbildungsmöglichkeiten können die Bewerber nicht versorgt werden. Zur zusätzlichen Stellengewinnung suchen alle Vermittlungs- und Beratungsfachkräfte am Dienstag, dem 24. Juni 2003, nochmals alle Betriebe auf, die sich bisher noch nicht für eine Ausbildung entschieden oder in diesem Jahr nicht so viele Stellen angeboten haben wie in den Vorjahren.
Autor: nnzInsgesamt haben mit 609 Mädchen und Jungen genau so viele wie vor Jahresfrist in Nordthüringen einen Ausbildungsvertrag unterschrieben. 60 weitere Schulabgänger konnten in anderen Arbeitsamtsbezirken der neuen Bundesländer einen Ausbildungsbetrieb finden. In den Unternehmen der alten Bundesländer, besonders in Niedersachsen, haben bereits 246 Bewerber einen Lehrvertrag erhalten, 75 weniger als Ende Mai 2002. Mehrere hundert Bewerber entschieden sich für weitergehende Schulen.
Von den 2.497 noch nicht vermittelten Ausbildungsplatzsuchenden haben rund 1.230 den Abschluss der mittleren Reife, 650 einen Hauptschulabschluss, 310 keinen Schulabschluss bzw. beenden eine Sonderschule. Weitere rund 300 junge Leute mit Fach- und Hochschulreife werden noch von den Berufsberatern betreut, die eine betriebliche Berufsausbildung anstreben.
Ende Mai suchten 407, vorwiegend männliche Bewerber, eine Ausbildung in Metallberufen, 116 möchten gern den Beruf des Elektrikers erlernen, und an Bauberufen sind immer noch 332 Jugendliche interessiert. Von den insgesamt 363 Bewerbern für Organisations-, Verwaltungs- und Büroberufen sind 230 Mädchen. 406 Bewerber wünschen eine Ausbildung zum Waren- und Dienstleistungskaufmann, zwei Drittel davon Mädchen.
Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Berufsberater mit 1.323 Ausbildungsstellen 216 weniger akquirieren. Ende Mai standen noch 637 dieser Stellen zur Besetzung an. Vermittlungsvorschläge sind für diese Stellen bereits erfolgt. Wie im letzten Jahr fällt die Entscheidung der Unternehmen wieder kurz vor Ausbildungsbeginn. Insgesamt stellt sich die Situation auf dem Ausbildungsmarkt schwieriger als in den letzten Jahren dar. Ohne zusätzliche außerbetriebliche
Ausbildungsmöglichkeiten können die Bewerber nicht versorgt werden. Zur zusätzlichen Stellengewinnung suchen alle Vermittlungs- und Beratungsfachkräfte am Dienstag, dem 24. Juni 2003, nochmals alle Betriebe auf, die sich bisher noch nicht für eine Ausbildung entschieden oder in diesem Jahr nicht so viele Stellen angeboten haben wie in den Vorjahren.


