Mi, 08:30 Uhr
04.06.2003
Wolfsnachwuchs im Bärenpark
Nordhausen/Worbis (nnz). Nach zwei Jahren vergeblichen Wartens auf Welpen bei den Worbiser Wölfen hat das Rudel endlich wieder eine Aufgabe im Familienverband: Die Aufzucht des Nachwuchses.
Am 13. Mai 2003 wurde ein weiblicher Welpe geboren. Seit Juli 1998 lebt ein Rudel Timberwölfe (Herkunft Nordamerika) – gemeinsam mit den Bären – in der Freianlage des Bärenparks.
Zuvor befand sich dieses Rudel in Privatbesitz im Bundesland Bayern und wurde auf einer viel zu kleinen Fläche zum Spaß der eigenen Familie gehalten. Aus gesundheitlichen Gründen musste sich der damalige Besitzer von seinen Tieren trennen.
Im Bärenpark Worbis fand dieses Rudel ein neues Zuhause und fungiert seither auch als Therapeut für die verhaltensgestörten Bären. In freier Wildbahn teilen sich Bären und Wölfe ebenfalls einen Lebensraum und sind Nahrungskonkurrenten. Wölfe in der Bärenfreianlage regen die Bären zu natürlichen Verhaltensweisen an.
Die Bären müssen durchaus ihr Futter vor den Wölfen verteidigen oder werden angeregt, den Wölfen das Futter streitig zu machen. Um Ruheplätze muss ebenfalls hin und wieder gestritten werden. Seit der Übernahme des Wolfsrudels in den Bärenpark gab es bereits zweimal Nachwuchs bei den Wölfen. Das gesamte Rudel beteiligt sich intensiv bei der Welpenaufzucht.
Nachdem nur noch ein weibliches Tier im Rudel verblieben war (andere weibliche Tiere starben aufgrund von Attacken innerhalb des Rudels), gab es zwei Jahre lang keinen Nachwuchs. Ein Rudel ohne Nachwuchs ist jedoch arbeitslos und kann wichtige Rudel erhaltende Aufgaben nicht erfüllen. Alle bisherigen acht Wolfswelpen wurden in Höhlen innerhalb der Bärenfreianlage geboren. Keines der Welpen fiel einem Bären zum Opfer, da das Rudel den Nachwuchs sehr aufmerksam und streng betreut.
In diesem Jahr darf nun das Rudel wenigstens einen Welpen betreuen, der übrigens in einer ehemaligen Bärenwinterhöhle zur Welt kam. Dieser Welpe ist putzmunter und sehr kräftig. Da Wolfswelpen nach ca. 3 Wochen die Höhle erstmalig verlassen, ist die Chance gegeben, dass das kleine Wolfsmädchen schon zum Bärenfest am 8. Juni zu sehen sein wird.
Autor: nnzAm 13. Mai 2003 wurde ein weiblicher Welpe geboren. Seit Juli 1998 lebt ein Rudel Timberwölfe (Herkunft Nordamerika) – gemeinsam mit den Bären – in der Freianlage des Bärenparks.
Zuvor befand sich dieses Rudel in Privatbesitz im Bundesland Bayern und wurde auf einer viel zu kleinen Fläche zum Spaß der eigenen Familie gehalten. Aus gesundheitlichen Gründen musste sich der damalige Besitzer von seinen Tieren trennen.
Im Bärenpark Worbis fand dieses Rudel ein neues Zuhause und fungiert seither auch als Therapeut für die verhaltensgestörten Bären. In freier Wildbahn teilen sich Bären und Wölfe ebenfalls einen Lebensraum und sind Nahrungskonkurrenten. Wölfe in der Bärenfreianlage regen die Bären zu natürlichen Verhaltensweisen an.
Die Bären müssen durchaus ihr Futter vor den Wölfen verteidigen oder werden angeregt, den Wölfen das Futter streitig zu machen. Um Ruheplätze muss ebenfalls hin und wieder gestritten werden. Seit der Übernahme des Wolfsrudels in den Bärenpark gab es bereits zweimal Nachwuchs bei den Wölfen. Das gesamte Rudel beteiligt sich intensiv bei der Welpenaufzucht.
Nachdem nur noch ein weibliches Tier im Rudel verblieben war (andere weibliche Tiere starben aufgrund von Attacken innerhalb des Rudels), gab es zwei Jahre lang keinen Nachwuchs. Ein Rudel ohne Nachwuchs ist jedoch arbeitslos und kann wichtige Rudel erhaltende Aufgaben nicht erfüllen. Alle bisherigen acht Wolfswelpen wurden in Höhlen innerhalb der Bärenfreianlage geboren. Keines der Welpen fiel einem Bären zum Opfer, da das Rudel den Nachwuchs sehr aufmerksam und streng betreut.
In diesem Jahr darf nun das Rudel wenigstens einen Welpen betreuen, der übrigens in einer ehemaligen Bärenwinterhöhle zur Welt kam. Dieser Welpe ist putzmunter und sehr kräftig. Da Wolfswelpen nach ca. 3 Wochen die Höhle erstmalig verlassen, ist die Chance gegeben, dass das kleine Wolfsmädchen schon zum Bärenfest am 8. Juni zu sehen sein wird.


