Mi, 16:32 Uhr
28.05.2003
Ab heute wird geradelt
Nordhausen (nnz). Seit heute Mittag ist der neue Radweg zwischen Nordhausen und Urbach frei. Und bei der ersten Befahrung hatte sich auch kommunale Größen angesagt. Einer von ihnen schwang sich dann sogar auf den Drahtesel. Wenn Sie jetzzt mehr wissen wollen, dann klicken Sie doch einfach auf MEHR.
Franz Rohmund, Chef des Straßenbauamtes Nordthüringen, sagte bei der Eröffnung im Nordhäuser Ortsteil Bielen, es sei ein glücklicher Tag für die Gemeinden Bielen, Görsbach und Urbach, weil damit für Radfahrer und andere schwächere Verkehrsteilnehmer das Zentrum Nordhausen sicherer zu erreichen sei. Es hat insgesamt acht Jahre von der Planung bis zur heutigen Eröffnung gedauert. Das war lang und hat seine Ursache weniger in begrenzten finanziellen Mitteln als vielmehr in der Schaffung des Baurechts für diesen Radweg. Es sei schwierig gewesen, alle Beteiligten unter einen Hut zu bekommen. Nordhausens Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (im Bild mit Fahrrad), der gemeinsam mit Franz Rohmund und seinen Amtskollegen der Nachbargemeinden mit dem symbolischen Banddurchschnitt den Weg freigab, sagte es sei eine sehr schöne Strecke und probierte sie gemeinsam mit anderen Fahrrad-Freunden gleich aus.
Vom September 2002 bis Mai 2003 hatten Straßenbauamt Nordthüringen, Stadt Nordhausen und die Gemeinden Windehausen und Urbach den Radweg entlang der Alten Leipziger Straße bis nach Urbach gebaut. Insgesamt seien über ein Kilometer als Rad- und Wirtschaftsweg mit Ausweichstellen in einer Breite von 3,50 Meter und ca. 3 Kilometer als reiner Radweg in einer Breite von 2 Metern gebaut worden, erklärte Achim Vollborth, Verkehrsplaner bei der Stadtverwaltung Nordhausen. Zur Sicherung des Radweges wurden Sperrbügel, Poller und große Steine verwendet. Außerdem seien drei Brücken verstärkt und mit Geländer versehen worden, erläutert der Verkehrsplaner.
Die Baumbepflanzung erfolge entsprechend dem Landschaftspflegerischen Begleitplan und sei noch nicht abgeschlossen. Im Herbst werden noch 150 Obstbäume, 20 Erlen und 20 Weiden entlang der Alten Leipziger Straße gepflanzt. Außerdem solle in diesem Bereich der Bachlauf des Leimbachs renaturiert werden. Geplant sei weiterhin, dass der Radweg bis Berga (Landesgrenze nach Sachsen-Anhalt) weitergeführt wird. Da zwischen Urbach und Görsbach die A 38 die Alte Leipziger Straße quert und sich noch im Bau befindet, sei die Fortführung des Radweges erst nach der Fertigstellung der Autobahn möglich.
Autor: nnz
Franz Rohmund, Chef des Straßenbauamtes Nordthüringen, sagte bei der Eröffnung im Nordhäuser Ortsteil Bielen, es sei ein glücklicher Tag für die Gemeinden Bielen, Görsbach und Urbach, weil damit für Radfahrer und andere schwächere Verkehrsteilnehmer das Zentrum Nordhausen sicherer zu erreichen sei. Es hat insgesamt acht Jahre von der Planung bis zur heutigen Eröffnung gedauert. Das war lang und hat seine Ursache weniger in begrenzten finanziellen Mitteln als vielmehr in der Schaffung des Baurechts für diesen Radweg. Es sei schwierig gewesen, alle Beteiligten unter einen Hut zu bekommen. Nordhausens Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (im Bild mit Fahrrad), der gemeinsam mit Franz Rohmund und seinen Amtskollegen der Nachbargemeinden mit dem symbolischen Banddurchschnitt den Weg freigab, sagte es sei eine sehr schöne Strecke und probierte sie gemeinsam mit anderen Fahrrad-Freunden gleich aus. Vom September 2002 bis Mai 2003 hatten Straßenbauamt Nordthüringen, Stadt Nordhausen und die Gemeinden Windehausen und Urbach den Radweg entlang der Alten Leipziger Straße bis nach Urbach gebaut. Insgesamt seien über ein Kilometer als Rad- und Wirtschaftsweg mit Ausweichstellen in einer Breite von 3,50 Meter und ca. 3 Kilometer als reiner Radweg in einer Breite von 2 Metern gebaut worden, erklärte Achim Vollborth, Verkehrsplaner bei der Stadtverwaltung Nordhausen. Zur Sicherung des Radweges wurden Sperrbügel, Poller und große Steine verwendet. Außerdem seien drei Brücken verstärkt und mit Geländer versehen worden, erläutert der Verkehrsplaner.
Die Baumbepflanzung erfolge entsprechend dem Landschaftspflegerischen Begleitplan und sei noch nicht abgeschlossen. Im Herbst werden noch 150 Obstbäume, 20 Erlen und 20 Weiden entlang der Alten Leipziger Straße gepflanzt. Außerdem solle in diesem Bereich der Bachlauf des Leimbachs renaturiert werden. Geplant sei weiterhin, dass der Radweg bis Berga (Landesgrenze nach Sachsen-Anhalt) weitergeführt wird. Da zwischen Urbach und Görsbach die A 38 die Alte Leipziger Straße quert und sich noch im Bau befindet, sei die Fortführung des Radweges erst nach der Fertigstellung der Autobahn möglich.

