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Do, 11:39 Uhr
17.03.2011

Für das Leben, gegen das Vergessen

Es wird in Nordhausen einen Gedenkhain für die Opfer des einstigen KZ „Mittelbau Dora“ geben. Wo der Hain angelegt werden soll, das wurde heute im Nordhäuser Rathaus vorgestellt...

Ansicht  (Foto: PSV) Ansicht (Foto: PSV)

Mitten im Herzen der Rolandstadt, am Fuße des Petersberges, unmittelbar an der Sangerhäuser Straße, soll der Hain angelegt werden. Es sei der Ort der schlimmsten Zerstörung von Nordhausen. Von dort aber könne man auch in Richtung Boelke-Kaserne oder in Richtung der jetzigen KZ-Gedenkstätte sehen. So würden sich diese Orte zu einem gemeinsamen Gedenken vereinen lassen.

Seitens der Häftlings-Organisationen wurden sich Birken gewünscht. Die 53 Bäume für die Überlebenden sollten symbolisch für das Leben stehen. Im zentralen Bereich soll ein Gingko-Baum gepflanzt werden. 53 ehemalige Häftlinge hatten im vergangenen Jahr im Nordhäuser Theater eine entsprechende Urkunde erhalten.

Der Spatenstich für die Pflanzung soll am 11. April im Rahmen der Gedenkveranstaltung zum 66. Jahrestag der Befreiung des KZ Mittelbau-Dora erfolgen.
Autor: nnz

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Kommentare
Luftikus
18.03.2011, 18:23 Uhr
Birken Hain in Nordhäuser Innenstadt / Allergiegefahr?!
Gegen einen "Grünen Hain" gegen das Vergessen spricht nichts, doch sollte man bedenken, dass es für Menschen mit Allergien nicht gerade wohltuhend ist, wenn im Zentrum der Stadt unweit von Wohngebieten und Kindergärten über 50 Birken gepflanzt werden.
Weitaus beständiger und auch aufwertender für die Stadt wären z.B. Eichen oder Buchen.
altmeister
19.03.2011, 15:37 Uhr
Muß das in der Art sein?
Es ist ja wirklich schön wenn in der Satdt ein solcher Hain angelegt wird, aber muß es denn ein Birkenhain sein? Wie schon im Kommentar von Luntemann ausgesagt, ist die Erhöhung der Allergiegefahr durch Birken nicht von der Hand zu weisen, eine Bepflanzung mit anderen, vor allem allergieneutralen Bäumen empfehlenswerter.

In einer Zeit von stetig steigender Allergieanfälligkeit, auch durch das Einschleppen allergieauslösender fremder Pflanzen, muß nicht noch ein Auslöser bewußt verstärkt werden.

Jeder Allergologe kann da gut beraten und dieses sollte durch unsere Verantwortlichen genutzt werden!
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