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Di, 14:20 Uhr
15.03.2011

Jobmobil gestartet

Seit heute tourt das Jobmobil vom Jobcenter des Landkreises Nordhausen wieder. Beim ersten Halt auf dem Marktplatz von Ellrich informierten sich viele Arbeitssuchende über aktuelle Jobangebote...

Los gehts in Ellrich (Foto: J. Piper) Los gehts in Ellrich (Foto: J. Piper)

„Wir konzentrieren uns dabei in erster Linie auf den Helfer- und Facharbeiterbereich im Großraum Ellrich, auch in den angrenzenden Bundesländern, also in Tagespendlernähe“, sagte Mario Hoche-Arbeiter, zuständiger Teamleiter im Jobcenter. „Gerade bei älteren Arbeitssuchenden über 50 Jahre ist die Mobilität oft eingeschränkt. Dem wollen wir entgegenkommen und unser Angebot in die Fläche bringen. Wir wollen jetzt an die positive Resonanz der ersten Tour in 2010 anknüpfen.“

Zunächst sind weitere Termine angesetzt am 22. März in Heringen (9–12.30 Uhr Marktplatz), am 29. März in Bleicherode (9–12 Uhr Platz an der ev. Kirche) und in Sollstedt (12.30–15.30 Uhr Marktplatz) sowie am 5. April in Ilfeld (9–12 Uhr, Parkplatz Neanderklinik) und in Niedersachswerfen (12.30–15.30 Uhr Parkplatz Herkules). Ab Mai soll dieser Service weiter ausgebaut werden. Die neuen Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.

„Es ist geplant, dass bei weiteren Terminen neben der Arbeitsvermittlung, um die es erstrangig geht, auch Beratungen darüber hinaus im Jobmobil angeboten werden, beispielsweise zum Antragsverfahren oder zum neuen Bildungs- und Teilhabepaket“, sagte Hans-Georg Müller, Geschäftsführer des Jobcenters.

Heute in Ellrich freuten sich die Mitarbeiter des Jobmobils über eine gute Resonanz. „Ich finde es eine tolle Idee, dass das Jobcenter in die Region ausströmt und der Bedarf ist da, wie man sieht“, sagte Ellrichs Bürgermeister Matthias Ehrhold. Hintergrund des Angebots ist das Bundesprogramm Perspektive 50plus – Beschäftigungspakte in den Regionen, das darauf abzielt, Arbeitssuchende über 50 Jahren zu aktivieren und in Arbeit zu vermitteln.

Ab April wird dieses Förderprogramm hier im Landkreis das Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft übernehmen. „Das Angebot ist wichtig für Ältere, schon allein um der Altersarmut vorzubeugen“, so BWTW- Regionalverantwortlicher Thomas Bähring. Neben dem mobilen Service wird sich auch weiterhin die Jobwerkstatt Alternativ in der Nordhäuser Bahnhofsstraße um die Belange älterer Arbeitssuchender kümmern. „Wichtig ist jedoch, dass wir im Jobmobil keinen wegschicken“, sagte Hans-Georg Müller im Hinblick auf jüngere Arbeitssuchende, die sich beraten lassen wollen.

Das Jobcenter des Landkreises Nordhausen ist das zweite deutschlandweit, das in dieser Form Job-Angebote in die Fläche bringt. Bei der ersten Tour im vergangenen Jahr haben sich über 450 Menschen an den verschiedenen Standorten beraten lassen und die Mitarbeiter gaben rund 250 Stellenangebote aus.
Autor: nnz

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