Mi, 08:17 Uhr
21.05.2003
Der Erste geht an den Start
Nordhausen (nnz). Im kommenden Jahr wird in Thüringen ein neuer Landtag gewählt. Während sich einige Parteien noch auf der Kandidatensuche befinden, ist die PDS schon fündig geworden. Wen die Sozialisten ins Rennen schicken, das hat die nnz erfahren.
Die PDS hat jetzt die Kandidatur von Matthias Mitteldorf für den 2004 neu zu wählenden Landtag bekannt gegeben. Mitteldorf wird für den Wahlkreis Nordhausen-Stadt ins Rennen gehen. Unser Kandidat ist 38 Jahre alt, Diplomschauspieler... (getrennt lebend)... und Vater einer Tochter. Matthias Mitteldorf wurde in Waren/Mecklenburg geboren und lebt seit 1986 in Thüringen. Er war über zehn Jahre als Schauspieler am Theater Nordhausen tätig, wo er ebenfalls als Betriebsrat wirkte, so das Plädoyer der Nordhäuser PDS.
Matthias Mitteldorf ist seit 1992 aktiv in der Nordhäuser Kommunalpolitik engagiert: seit 1994 als Stadtrat und seit 1999 als 1. Ehrenamtlicher Beigeordneter der Stadt. Ich sehe meine Betätigungsfelder vor allem in der Kultur-, Jugend- und Bildungspolitik sowie in der Ausländerpolitik, so Mitteldorf gegenüber der nnz. Und natürlich will sich weiter für eine gewichtigere Rolle des Nordens Thüringens in der Landespolitik engagieren.
Die PDS, auch die in Nordhausen, hat es derzeit nicht leicht. Die Querelen nach der verheerenden Niederlage bei den Bundestagswahlen stecken auch der Basis in den Parteiknochen. Hier unten muß das ausgebadet werden, was die oben verzapft haben, hört man unter den Genossen. Klar distanziert sich Mitteldorf von PDS-Bundes-Vorständlern wie Dieter Dehm, dem er zumindest die politische Freundschaft aufgekündigt hatte.
Mitteldorf wollte im vergangenen Jahr als Direktkandidat seiner Partei für den Bundestag antreten, in einer Kampfabstimmung verlor er jedoch gegen Gerhard Jüttemann und musste sich mit einem Platz auf der Landesliste zufrieden geben.
Klar: Die Nordhäuser Parteibasis unterstützt die Mitteldorf-Kandidatur Matthias Mitteldorfs, die in Herreden geboren wurde und berief zur Unterstützung des Kandidaten ein Wahlkampfteam.
Autor: nnzDie PDS hat jetzt die Kandidatur von Matthias Mitteldorf für den 2004 neu zu wählenden Landtag bekannt gegeben. Mitteldorf wird für den Wahlkreis Nordhausen-Stadt ins Rennen gehen. Unser Kandidat ist 38 Jahre alt, Diplomschauspieler... (getrennt lebend)... und Vater einer Tochter. Matthias Mitteldorf wurde in Waren/Mecklenburg geboren und lebt seit 1986 in Thüringen. Er war über zehn Jahre als Schauspieler am Theater Nordhausen tätig, wo er ebenfalls als Betriebsrat wirkte, so das Plädoyer der Nordhäuser PDS.
Matthias Mitteldorf ist seit 1992 aktiv in der Nordhäuser Kommunalpolitik engagiert: seit 1994 als Stadtrat und seit 1999 als 1. Ehrenamtlicher Beigeordneter der Stadt. Ich sehe meine Betätigungsfelder vor allem in der Kultur-, Jugend- und Bildungspolitik sowie in der Ausländerpolitik, so Mitteldorf gegenüber der nnz. Und natürlich will sich weiter für eine gewichtigere Rolle des Nordens Thüringens in der Landespolitik engagieren.
Die PDS, auch die in Nordhausen, hat es derzeit nicht leicht. Die Querelen nach der verheerenden Niederlage bei den Bundestagswahlen stecken auch der Basis in den Parteiknochen. Hier unten muß das ausgebadet werden, was die oben verzapft haben, hört man unter den Genossen. Klar distanziert sich Mitteldorf von PDS-Bundes-Vorständlern wie Dieter Dehm, dem er zumindest die politische Freundschaft aufgekündigt hatte.
Mitteldorf wollte im vergangenen Jahr als Direktkandidat seiner Partei für den Bundestag antreten, in einer Kampfabstimmung verlor er jedoch gegen Gerhard Jüttemann und musste sich mit einem Platz auf der Landesliste zufrieden geben.
Klar: Die Nordhäuser Parteibasis unterstützt die Mitteldorf-Kandidatur Matthias Mitteldorfs, die in Herreden geboren wurde und berief zur Unterstützung des Kandidaten ein Wahlkampfteam.


