Di, 12:16 Uhr
20.05.2003
„Flohburg“ wird Stadtmuseum
Nordhausen (nnz). Aus der Flohburg in der Nordhäuser Altstadt wird das stadthistorische Museum. Darauf hat am Montagabend Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) noch einmal bei einem Treffen mit rund 40 Altstadt-Händlern verwiesen.
Ein solches Museum hat der Stadt bisher gefehlt, so Rinke weiter. Das Meyenburg-Museum sei bis zur Umwandlung in ein Kunsthaus vor allem ein Sammelsurium von überwiegend historischen Möbeln gewesen, und einen großen Teil von diesen mussten wir der Alteigentümerin zurückgeben. Was noch vorhanden sei, zum Beispiel ein altes Stil-Schlafzimmer, ergänzt um Funde auf dem Boden des Meyenburg-Museums - darunter alte Handwerker-Fahnen -, werde zur Zeit sicher und ordnungsgemäß im Depot im Walkenrieder Hof gelagert und solle im künftigen Stadtmuseum gezeigt werden.
Nach bisherigen Planungen werde das Stadt-Museum drei Schwerpunkte haben: 1. Nordhausen als wichtige Stadt der Reformation, 2. Die Gründerjahre, in denen Nordhausen als Stadt aufblühte und 3. die Geschichte der Stadt nach dem 2. Weltkrieg. Darüber hinaus - das ist unser Anliegen und auch die klare Vorgabe des Stadtrates - wird es museumspädagogische Angebote vor allem für Kinder geben. Die Kinder wollen anfassen und ausprobieren - diese Möglichkeiten sollen ihnen in der 'Flohburg' gegeben werden, sagte Frau Rinke.
Bei Umgestaltung bzw. Sanierung des Flohburg-Gebäudes - geplant ist auch ein neuer Anbau - werde man mit Blick auf die zur Verfügung stehenden Gelder etappenweise vorgehen. Bis 2004 - dem Beginn der Landesgartenschau - solle der erste Abschnitt beendet sein.
Autor: nnzEin solches Museum hat der Stadt bisher gefehlt, so Rinke weiter. Das Meyenburg-Museum sei bis zur Umwandlung in ein Kunsthaus vor allem ein Sammelsurium von überwiegend historischen Möbeln gewesen, und einen großen Teil von diesen mussten wir der Alteigentümerin zurückgeben. Was noch vorhanden sei, zum Beispiel ein altes Stil-Schlafzimmer, ergänzt um Funde auf dem Boden des Meyenburg-Museums - darunter alte Handwerker-Fahnen -, werde zur Zeit sicher und ordnungsgemäß im Depot im Walkenrieder Hof gelagert und solle im künftigen Stadtmuseum gezeigt werden.
Nach bisherigen Planungen werde das Stadt-Museum drei Schwerpunkte haben: 1. Nordhausen als wichtige Stadt der Reformation, 2. Die Gründerjahre, in denen Nordhausen als Stadt aufblühte und 3. die Geschichte der Stadt nach dem 2. Weltkrieg. Darüber hinaus - das ist unser Anliegen und auch die klare Vorgabe des Stadtrates - wird es museumspädagogische Angebote vor allem für Kinder geben. Die Kinder wollen anfassen und ausprobieren - diese Möglichkeiten sollen ihnen in der 'Flohburg' gegeben werden, sagte Frau Rinke.
Bei Umgestaltung bzw. Sanierung des Flohburg-Gebäudes - geplant ist auch ein neuer Anbau - werde man mit Blick auf die zur Verfügung stehenden Gelder etappenweise vorgehen. Bis 2004 - dem Beginn der Landesgartenschau - solle der erste Abschnitt beendet sein.

