Di, 09:28 Uhr
20.05.2003
Neues in und von den Säcken
Nordhausen (nnz). Einige Neuerungen werden noch in diesem Jahr auf die Menschen im Landkreis Nordhausen zukommen. So wird es weniger Container-Stellpätze, dafür aber stabilere Gelbe Säcke geben. Was sich noch ändern soll, das hat die nnz erfahren.
Beim Agenda 21-Bürgerforum "Abfall/Ehrenamtliche Umweltinspektoren" informierte der Fachbereich Umwelt- und Naturschutz des Landratsamtes Nordhausen über die im Jahr 2004 geplanten Verbesserungen bei der Wertstoffentsorgung. Die Wertstoffcontainerstellplätze im Stadtgebiet Nordhausen werden am Ende des Jahres 2003 um die Hälfte reduziert, d. h. es wird nur noch 50 Stellplätze vorwiegend für die Haushalte in der konzentrierten Wohnbebauung und im Stadtzentrum geben. Bei den anderen Haushalten im Stadtgebiet werden dann die Wertstoffe direkt vor der Haustür abgeholt. Dadurch sollen der Service für die Bürger erhöht und die Sauberkeit in der Stadt verbessert werden, sind sich die Abfallexperten sicher.
Außerdem werden die Dosen (ohne Pfand), wie z. B. Konserven-, Fisch- oder Spraydosen, ab Dezember 2003 im Gelben Sack gesammelt. Deshalb werden zuvor stabilere Gelbe Säcke auf einer Rolle mit 52 Stück an alle Haushalte verteilt. Die Umstellung der Wertstoffentsorgung führt jedoch nicht zur Erhöhung der Abfallentsorgungsgebühren.
Des Weiteren wurde über das diesjährige Umweltfest diskutiert, das vom 28.08. bis 29.08.2003 auf dem Scheunenhof in Sundhausen und auf der Kreisabfalldeponie Nentzelsrode unter dem Motto "Abfall vermeiden, trennen und verwerten! Nachwachsende Rohstoffe als Zukunftsidee begreifen!" stattfinden wird.
Weniger Erfreuliches wurden bezüglich der illegalen Abfallablagerungen bei der Auswertung des 1. Quartals 2003 gegeben. So mussten bereits 6.604,37 Euro für die Beräumung illegaler Ablagerung ausgegeben werden. Wegen solcher Ablagerungen in der Stadt und im Landkreis Nordhausen wurden 149 Verfahren eingeleitet. Die ehrenamtlichen Umweltinspektoren berichteten über ihre oft beschwerliche Arbeit, für die ihnen die Abfallberaterin des Landratsamtes, Kathrin Wolff, im Auftrag des Landrates ein großes Dankeschön sagte.
Für den Fachbereich Umwelt- und Naturschutz ist es nicht nachvollziehbar, warum einige Mitbürgerinnen und Mitbürger noch immer Abfälle (z.B. Sperrabfall, Fernsehgeräte, Kühlschränke oder Waschmaschinen) mit oft hohem Aufwand illegal in der Landschaft entsorgen, obwohl es doch einfacher und vor allem kostenlos ist, wenn man die Abfälle mit der Sperrabfallkarte beim Entsorgungsbetrieb zur Abholung anmeldet. Jeder Haushalt besitzt zwei Karten pro Jahr. Sollte jemand die Karten verlegt haben, so kann er sich diese im Landratsamt Nordhausen, Behringstraße 3, Zimmer 304 abholen.
Autor: nnzBeim Agenda 21-Bürgerforum "Abfall/Ehrenamtliche Umweltinspektoren" informierte der Fachbereich Umwelt- und Naturschutz des Landratsamtes Nordhausen über die im Jahr 2004 geplanten Verbesserungen bei der Wertstoffentsorgung. Die Wertstoffcontainerstellplätze im Stadtgebiet Nordhausen werden am Ende des Jahres 2003 um die Hälfte reduziert, d. h. es wird nur noch 50 Stellplätze vorwiegend für die Haushalte in der konzentrierten Wohnbebauung und im Stadtzentrum geben. Bei den anderen Haushalten im Stadtgebiet werden dann die Wertstoffe direkt vor der Haustür abgeholt. Dadurch sollen der Service für die Bürger erhöht und die Sauberkeit in der Stadt verbessert werden, sind sich die Abfallexperten sicher.
Außerdem werden die Dosen (ohne Pfand), wie z. B. Konserven-, Fisch- oder Spraydosen, ab Dezember 2003 im Gelben Sack gesammelt. Deshalb werden zuvor stabilere Gelbe Säcke auf einer Rolle mit 52 Stück an alle Haushalte verteilt. Die Umstellung der Wertstoffentsorgung führt jedoch nicht zur Erhöhung der Abfallentsorgungsgebühren.
Des Weiteren wurde über das diesjährige Umweltfest diskutiert, das vom 28.08. bis 29.08.2003 auf dem Scheunenhof in Sundhausen und auf der Kreisabfalldeponie Nentzelsrode unter dem Motto "Abfall vermeiden, trennen und verwerten! Nachwachsende Rohstoffe als Zukunftsidee begreifen!" stattfinden wird.
Weniger Erfreuliches wurden bezüglich der illegalen Abfallablagerungen bei der Auswertung des 1. Quartals 2003 gegeben. So mussten bereits 6.604,37 Euro für die Beräumung illegaler Ablagerung ausgegeben werden. Wegen solcher Ablagerungen in der Stadt und im Landkreis Nordhausen wurden 149 Verfahren eingeleitet. Die ehrenamtlichen Umweltinspektoren berichteten über ihre oft beschwerliche Arbeit, für die ihnen die Abfallberaterin des Landratsamtes, Kathrin Wolff, im Auftrag des Landrates ein großes Dankeschön sagte.
Für den Fachbereich Umwelt- und Naturschutz ist es nicht nachvollziehbar, warum einige Mitbürgerinnen und Mitbürger noch immer Abfälle (z.B. Sperrabfall, Fernsehgeräte, Kühlschränke oder Waschmaschinen) mit oft hohem Aufwand illegal in der Landschaft entsorgen, obwohl es doch einfacher und vor allem kostenlos ist, wenn man die Abfälle mit der Sperrabfallkarte beim Entsorgungsbetrieb zur Abholung anmeldet. Jeder Haushalt besitzt zwei Karten pro Jahr. Sollte jemand die Karten verlegt haben, so kann er sich diese im Landratsamt Nordhausen, Behringstraße 3, Zimmer 304 abholen.


