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Mo, 17:24 Uhr
28.02.2011

Vergeben

Wenn sich die Mitglieder des Nordhäuser Hauptausschusses nicht an einem Mittwoch treffen, dann liegt entweder etwas „besonderes“ in der kommunalpolitischen Luft oder es schlicht und ergreifend um die Vergabe von Aufträgen. Heute war es wieder soweit...


Eigentlich ist der Mittwoch der Sitzungstag der Hauptausschüssler. Heute nun standen notwendige Vergaben an, die keinen Zeitaufschub mehr hinnehmen konnten. Diese drei Vergaben stehen im Zusammenhang mit dem Um- und Neubau der Flohburg zu einem stadthistorischen Museum.

Vergeben wurden zum Beispiel die Aufträge für Verglasung und Sonnenschutz (297.000 Euro) an die Firma Hepro-Metallbau. die Trockenbauarbeiten (106.000 Euro) werden an die Rinke Bau vergeben und den Zuschlag für Heizung, Sanitär und Klima erhält die TGA Gebäudetechnik (490.000 Euro). Bleibt noch die Auftragsvergabe für Elektroinstallation, Beleuchtung und EDV übrig. Über diese Vergaben kann sich die Nordhäuser Firma electronic Elt GmbH freuen. Hierbei handelt es sich um eine Vergabesumme von 509.000 Euro.

Der Vergabe von Aufträgen wurde seitens des Stadtrates zugestimmt. Allerdings wollte Stefan Nüßle wissen, ob sich der Preis bei den Trockenbauarbeiten ähnlich einer anderen Vergabe an eine jetzt beteiligte Firma wieder erhöhe. Das sei ausgeschlossen, so Bauamtsleiter Jens Kohlhause. Übrigens seien alle Aufträge öffentlich ausgeschrieben worden, auch habe das Rechnungsprüfungsamt den Vergabevorschlägen zugestimmt.

Damit war die Sitzung des Hauptausschusses eigentlich beendet, allerdings wollte Stadtrat Nüßle wissen, wann die Sperrung in der Altstadt wieder aufgehoben werden kann? Man sei rund sechs Wochen in Bauverzug, so Kohlhause, bedingt durch den langen und harten Winter. Die Verwaltung geht von Mitte Mai aus, dann kann die Blasiistraße wieder geöffnet werden.

Im Bereich Heizung und Sanitär liege man über den einst aufgestellten Baukosten, alles andere sei im Rahmen des Geplanten. Im Neubau des Museums müsse eine komplizierte Klimaanlage eingebaut werden, da künftig auch wertvolle Ausstellungen gezeigt werden sollen.

Sollten Mehrkosten anfallen, dann können die auch auf die Fördermittel umgelegt werden, sie müssen nicht nur durch die Eigenmittel bezahlt werden, sagte Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan (CDU). Auf jeden Fall soll bei der Flohburg eine strikte Kostenüberwachung angewandt werden.
Autor: nnz

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