Do, 08:02 Uhr
15.05.2003
Fachkräftemangel in Thüringen
Nordhausen (nnz). Diese Feststellung trifft eine Managementgruppe, die auf Anregung der Thüringer Regierung arbeitet und jetzt ihren zweiten Bericht vorgelegt hat. Da wurde nicht nur analysiert...
sondern das Papier enthält konkrete Handlungsempfehlungen, um den Fachkräftemangel in der Thüringer Wirtschaft erfolgreich zu bekämpfen. Der Bericht basiert u.a. auf einer wissenschaftlichen Studie des Instituts für Sozialökonomische Strukturanalysen (SÖSTRA) Berlin vom August letzten Jahres. Danach wird der Fachkräftebedarf in einer Vielzahl von Berufen bis 2006 eine Größenordnung von rund 90.000 Arbeitskräften erreichen, bis 2010 werden 70.000 bis 80.000 weitere Fachkräfte benötigt.
Ausgehend von der Kernaussage der Studie, wonach sich "die erfolgreiche Bekämpfung des Fachkräftemangels ... auf der betrieblichen Ebene" entscheidet, hat die Managementgruppe nun ihre Handlungsempfehlungen gegeben. Dazu zählt als grundlegende Maßnahme die Deckung des Fachkräftebedarfs über die eigene Ausbildung.
Darüber hinaus empfiehlt der Bericht, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Unternehmen zu qualifizieren und weiterzubilden, arbeitslose Fachkräfte zu reaktivieren, verstärkt weibliche und ältere Fachkräfte einzubinden, Pendler und Abwanderer zurückzugewinnen und die Qualität der Berufsvorbereitung in der Schule deutlich zu erhöhen. Außerdem sollte die Prognose des Fachkräftebedarfs alle zwei Jahre aktualisiert werden.
In der Managementgruppe arbeiten - unter Leitung der Staatskanzlei-Vertreter der Kammern und Verbände der Wirtschaft, des Landesarbeitsamtes, des DGB Thüringen, der Gewerkschaft ver.di, des Landesamtes für Statistik, der Landesentwicklungsgesellschaft sowie der zuständigen Ministerien zusammen. Der Bericht ist auch im Internet verfügbar.
Autor: nnzsondern das Papier enthält konkrete Handlungsempfehlungen, um den Fachkräftemangel in der Thüringer Wirtschaft erfolgreich zu bekämpfen. Der Bericht basiert u.a. auf einer wissenschaftlichen Studie des Instituts für Sozialökonomische Strukturanalysen (SÖSTRA) Berlin vom August letzten Jahres. Danach wird der Fachkräftebedarf in einer Vielzahl von Berufen bis 2006 eine Größenordnung von rund 90.000 Arbeitskräften erreichen, bis 2010 werden 70.000 bis 80.000 weitere Fachkräfte benötigt.
Ausgehend von der Kernaussage der Studie, wonach sich "die erfolgreiche Bekämpfung des Fachkräftemangels ... auf der betrieblichen Ebene" entscheidet, hat die Managementgruppe nun ihre Handlungsempfehlungen gegeben. Dazu zählt als grundlegende Maßnahme die Deckung des Fachkräftebedarfs über die eigene Ausbildung.
Darüber hinaus empfiehlt der Bericht, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Unternehmen zu qualifizieren und weiterzubilden, arbeitslose Fachkräfte zu reaktivieren, verstärkt weibliche und ältere Fachkräfte einzubinden, Pendler und Abwanderer zurückzugewinnen und die Qualität der Berufsvorbereitung in der Schule deutlich zu erhöhen. Außerdem sollte die Prognose des Fachkräftebedarfs alle zwei Jahre aktualisiert werden.
In der Managementgruppe arbeiten - unter Leitung der Staatskanzlei-Vertreter der Kammern und Verbände der Wirtschaft, des Landesarbeitsamtes, des DGB Thüringen, der Gewerkschaft ver.di, des Landesamtes für Statistik, der Landesentwicklungsgesellschaft sowie der zuständigen Ministerien zusammen. Der Bericht ist auch im Internet verfügbar.


