Fr, 17:43 Uhr
09.05.2003
Happy Birthday, Fachbeirat!
Nordhausen/Erfurt (nnz). Es gibt in dieser Welt Rohstoffe, die endlich sind. Es gibt aber auch nachwachsende Rohstoffe. Um die kümmert sich - politisch gesehen - in Thüringen Egon Primas. Der CDU-Landtagsabgeordnete zog jetzt eine Bilanz.
In der gestrigen Plenartagung des Thüringer Landtages zog der Vorsitzende des Fachbeirates Nachwachsende Rohstoffe, Egon Primas Bilanz über die Arbeit des Fachbeirates seit der Gründung vor sechs Jahren. Der Ansatz, nachwachsende Rohstoffe verstärkt einzusetzen, geht ursprünglich aus dem Agrarsektor hervor. Landwirtschaftliche Unternehmen sollen mit der Produktion Nachwachsender Rohstoffe neue Produktionszweige eröffnen und damit zusätzliche Einkommensquellen sichern.
Vor dem Hintergrund der heutigen umwelt- und arbeitsmarktpolitischen Diskussionen und dem wachsenden Interesse aus Industrie und Wirtschaft erhält diese Zielsetzung jedoch neue Impulse, so Primas. Der Fachbeirat – in seiner Funktion als beratendes Gremium - in dem auch Vertreter aus den Ressorts Wirtschaft, Arbeit und Infrastruktur sowie Wissenschaft, Forschung und Kunst mitarbeiten, hat dem Minister für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt im Oktober 2000 einen Standpunkt zur Verbesserung der Förderung Nachwachsender Rohstoffe übergeben.
Die Inhalte des Standpunktes sind:
1. die Zusammenstellung bestehender Fördermöglichkeiten,
2. Hinweise auf erforderliche Randbedingungen zur gezielten Nutzung des Förderinstrumentariums,
3. Korrektur und Ergänzungsvorschläge zu bestehenden Programmen und
4. einen Vorschlag für ein eigenständiges Förderprogramm Nachwachsende Rohstoffe in Thüringen.
Das Ergebnis zeigt ein durchaus breites Spektrum bestehender Förderinstrumentarien für Nachwachsende Rohstoffe in Thüringen. So kann auf ein Angebot von 47 Förderprogrammen mit Fördermöglichkeiten der energetischen und stofflichen Nutzung, der Förderung von Verbundprojekten, Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, der Marketing und Verkaufsförderung, Bürgschaften, Überleitungsbeihilfen sowie der Bereitstellung von Risikokapital und Beratungsförderung zugegriffen werden, erläutert Egon Primas gegenüber nnz.
Diese Förderprogramme wurden in der Broschüre Förderung Nachwachsende Rohstoffe in Thüringen zusammengefasst, welche beim Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt erhältlich ist. Die Zusammenstellung der vorhandenen Fördermöglichkeiten und eine Ist-Analyse der jetzigen Situation waren Grundlage für die Analyse der Schwachstellen in der heutigen Förderlandschaft Nachwachsende Rohstoffe. Die dort gefundenen Ansatzpunkte waren die Basis für das neue eigenständige Förderprogramm für Nachwachsende Rohstoffe, welches nun im Entwurf vorliegt.
Der Freistaat Thüringen hat im Vergleich der Bundesländer im Bereich der Nachwachsenden Rohstoffe eine Spitzenposition. Diese Position müssen wir halten und weiter ausbauen. Die Nachwachsenden Rohstoffe sind in der Lage, einen nicht unbeträchtlichen Beitrag für den Wirtschaftsstandort Thüringen zu erbringen, sagte der Vorsitzende Egon Primas abschließend vor den Parlamentariern im Thüringer Landtag.
Autor: nnzIn der gestrigen Plenartagung des Thüringer Landtages zog der Vorsitzende des Fachbeirates Nachwachsende Rohstoffe, Egon Primas Bilanz über die Arbeit des Fachbeirates seit der Gründung vor sechs Jahren. Der Ansatz, nachwachsende Rohstoffe verstärkt einzusetzen, geht ursprünglich aus dem Agrarsektor hervor. Landwirtschaftliche Unternehmen sollen mit der Produktion Nachwachsender Rohstoffe neue Produktionszweige eröffnen und damit zusätzliche Einkommensquellen sichern.
Vor dem Hintergrund der heutigen umwelt- und arbeitsmarktpolitischen Diskussionen und dem wachsenden Interesse aus Industrie und Wirtschaft erhält diese Zielsetzung jedoch neue Impulse, so Primas. Der Fachbeirat – in seiner Funktion als beratendes Gremium - in dem auch Vertreter aus den Ressorts Wirtschaft, Arbeit und Infrastruktur sowie Wissenschaft, Forschung und Kunst mitarbeiten, hat dem Minister für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt im Oktober 2000 einen Standpunkt zur Verbesserung der Förderung Nachwachsender Rohstoffe übergeben.
Die Inhalte des Standpunktes sind:
1. die Zusammenstellung bestehender Fördermöglichkeiten,
2. Hinweise auf erforderliche Randbedingungen zur gezielten Nutzung des Förderinstrumentariums,
3. Korrektur und Ergänzungsvorschläge zu bestehenden Programmen und
4. einen Vorschlag für ein eigenständiges Förderprogramm Nachwachsende Rohstoffe in Thüringen.
Das Ergebnis zeigt ein durchaus breites Spektrum bestehender Förderinstrumentarien für Nachwachsende Rohstoffe in Thüringen. So kann auf ein Angebot von 47 Förderprogrammen mit Fördermöglichkeiten der energetischen und stofflichen Nutzung, der Förderung von Verbundprojekten, Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, der Marketing und Verkaufsförderung, Bürgschaften, Überleitungsbeihilfen sowie der Bereitstellung von Risikokapital und Beratungsförderung zugegriffen werden, erläutert Egon Primas gegenüber nnz.
Diese Förderprogramme wurden in der Broschüre Förderung Nachwachsende Rohstoffe in Thüringen zusammengefasst, welche beim Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt erhältlich ist. Die Zusammenstellung der vorhandenen Fördermöglichkeiten und eine Ist-Analyse der jetzigen Situation waren Grundlage für die Analyse der Schwachstellen in der heutigen Förderlandschaft Nachwachsende Rohstoffe. Die dort gefundenen Ansatzpunkte waren die Basis für das neue eigenständige Förderprogramm für Nachwachsende Rohstoffe, welches nun im Entwurf vorliegt.
Der Freistaat Thüringen hat im Vergleich der Bundesländer im Bereich der Nachwachsenden Rohstoffe eine Spitzenposition. Diese Position müssen wir halten und weiter ausbauen. Die Nachwachsenden Rohstoffe sind in der Lage, einen nicht unbeträchtlichen Beitrag für den Wirtschaftsstandort Thüringen zu erbringen, sagte der Vorsitzende Egon Primas abschließend vor den Parlamentariern im Thüringer Landtag.


