Fr, 13:09 Uhr
09.05.2003
Endlich mal was aus Lehm!
Nordhausen (nnz). In Nordhausen besinnt man sich in den kommenden Woche auf klassische Baumaterialien. Wo zum Beispiel Lehm zum Einsatz kommen soll, das hat jetzt die nnz für Sie erfahren.
Der Bau der Neuen Lesserstiege, der Treppe unterhalb der ehemaligen Stadtterrasse hinauf zum Primariusgraben, hat jetzt mit den Erdarbeiten begonnen. Ab dem 15. Mai wird die Schalung für die Treppenfundamente und anschließend in vier Abschnitten bis 26. Mai die Betonfundamente eingebracht. Die Treppe wird neun Meter hoch und zwei Meter breit, besteht aus drei Abschnitten mit jeweils 20 Stufen, erklärte Jens Kohlhause, Leiter des städtischen Bauamtes.
Der schnurgerade Lauf der Treppe beginne in der Mitte des neu zuschaffenden Platzes mit Säulen-Eichen neben der früheren Stadtterrasee und führe hinauf zum Primariusgrabe und von dort aus weiter mitten in die Altstadt. Die Treppe sei damit quasi ein Umlenkpunkt innerhalb der neuen Verbindungsachse zwischen Bahnhof und Rathausplatz und gleichzeitig ein weiterer Abschnitt des historischen Stadtrundganges
Das Bauwerk wird als Stahltreppe auf einem Lehmkorpus aufgelegt. Der Stampflehm, der in die Seitenelemente lagenweise eingebracht wird, lässt die Treppe erscheinen, als sei sie aus verschiedenen Erdschichten gewachsen, erklärt Inge Klaan, Chefin des Stadtplanungsamtes. Die Treppe markiere damit auch äußerlich – ähnlich wie der Rathausplatz- eine Schnittstelle zwischen Neu- und Altstadt. Die ‚Neue Lesserstiege’ wird auch aufgrund ihrer Form eine Klasse-Architekturelement in unserer Stadt!, so Klaan.
Die bauausführende Firma Zimmer aus Kleinfahner (bei Erfurt) werde ab dem 12. Mai eine Musterfläche von dem Stapflehm legen, der Lehmbau für die Treppe wird innerhalb von 6 Wochen im Juli/August errichtet. Die Neue Lesserstiege soll im September fertiggestellt sein.
Autor: nnz
Der Bau der Neuen Lesserstiege, der Treppe unterhalb der ehemaligen Stadtterrasse hinauf zum Primariusgraben, hat jetzt mit den Erdarbeiten begonnen. Ab dem 15. Mai wird die Schalung für die Treppenfundamente und anschließend in vier Abschnitten bis 26. Mai die Betonfundamente eingebracht. Die Treppe wird neun Meter hoch und zwei Meter breit, besteht aus drei Abschnitten mit jeweils 20 Stufen, erklärte Jens Kohlhause, Leiter des städtischen Bauamtes.Der schnurgerade Lauf der Treppe beginne in der Mitte des neu zuschaffenden Platzes mit Säulen-Eichen neben der früheren Stadtterrasee und führe hinauf zum Primariusgrabe und von dort aus weiter mitten in die Altstadt. Die Treppe sei damit quasi ein Umlenkpunkt innerhalb der neuen Verbindungsachse zwischen Bahnhof und Rathausplatz und gleichzeitig ein weiterer Abschnitt des historischen Stadtrundganges
Das Bauwerk wird als Stahltreppe auf einem Lehmkorpus aufgelegt. Der Stampflehm, der in die Seitenelemente lagenweise eingebracht wird, lässt die Treppe erscheinen, als sei sie aus verschiedenen Erdschichten gewachsen, erklärt Inge Klaan, Chefin des Stadtplanungsamtes. Die Treppe markiere damit auch äußerlich – ähnlich wie der Rathausplatz- eine Schnittstelle zwischen Neu- und Altstadt. Die ‚Neue Lesserstiege’ wird auch aufgrund ihrer Form eine Klasse-Architekturelement in unserer Stadt!, so Klaan.
Die bauausführende Firma Zimmer aus Kleinfahner (bei Erfurt) werde ab dem 12. Mai eine Musterfläche von dem Stapflehm legen, der Lehmbau für die Treppe wird innerhalb von 6 Wochen im Juli/August errichtet. Die Neue Lesserstiege soll im September fertiggestellt sein.

