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Fr, 07:18 Uhr
09.05.2003

Bitte an Bürgerinitiative

Nordhausen (nnz). Lange Zeit war es ruhig um das künftige Industriegebiet in der Goldenen Aue. Jetzt meldet sich der Sachverständigenausschuß der Nordhäuser Wirtschaft zu Wort. Und der hat eine Bitte an die Bürgerinitiative...


Um eine sachgerechte Interessensabwägung wird da gebeten und gleich angemerkt, das sich dieser Ausschuß in den vergangenen Wochen mit dem Stand der Vorbereitung und der Realisierung des künftigen Industriestandortes befasste. Damit stellten die Wirtschaftsexperten fest, dass man selbst im Thüringer Wirtschaftsministerium für den Standort im Landkreis Nordhausen sei. Festgestellt wurde außerdem, dass alle Beteiligten an der Planung bislang eine fachgerechte Arbeit geleistet hätten und der Standort alle Kriterien für eine Industrieansiedlung erfülle.

Vor allem auf Altlasten sei der Standort gründlich durch Gutachter untersucht worden, lediglich für eine alte Deponie müsse noch eine Entscheidung getroffen werden. Selbst die Bedenken der Bürgerinitiative hinsichtlich des Überschwemmungsgebietes der Zorge seien „durch eine Rechtsverordnung vom 4.1.2001 exakt und rechtswirksam abgegrenzt worden und somit nicht mehr relevant“, schreiben die Sachverständigen.

Die Mitglieder des Sachverständigenausschusses rufen daher alle Mitglieder der Bürgerinitiative „Rettung der Goldenen Aue“ auf, sich der getroffenen Interessenabwägung des Planungsverbandes anzuschließen. „Wir denken, im Mittelpunkt der Bestrebungen stehen die Menschen im Landkreis Nordhausen die Problematik der viel zu hohen Arbeitslosigkeit. Vor allem Letzteres können wir nur eindämmen durch zusätzliche Ansiedlung von Industrieunternehmen, die hier bei uns in Nordhausen Arbeitsplätze schaffen. Zusätzlich wird die bald fertig werdende Autobahn für einen weitere Schub sorgen.

Und weiter: „Jawohl, Feldhamster und Vogelzuglinien sind wichtig, aber im Mittelpunkt steht der Mensch und steht ein menschenwürdiges Leben für die Bürger in und um Nordhausen und dann brechen auch beim Industriegebiet in der Goldenen Aue keine Vogelzuglinien zusammen und stirbt auch der Feldhamster nicht aus, sondern durch Ausgleichmaßnahmen sind diese Belange wirksam zu beachten“, so der Sachverständigenausschuß abschließend in seinem Statement.
Autor: nnz

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