eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Di, 12:33 Uhr
30.01.2001

Einheitsgemeinde beschloß ausgeglichenen Haushalt

Ellrich (nnz). Die Einheitsgemeinde im Südharz hat einen ausgeglichenen und gestern auch beschlossenen Haushalt. Rund 9,5 Millionen Mark wurden im Verwaltungshaushalt und etwas mehr als 5,7 Millionen Mark im Vermögenshaushalt festgeschrieben. Blickt man jedoch etwas genauer in das Zahlenmaterial, dann wird deutlich, daß der Sparkurs in der Stadt Ellrich und in Ortsteilen härter geworden ist. Keine Zuschüsse an Vereine, das ist die bittere Pille, die gestern die Mitglieder des Stadtrates schlucken mußten. Dafür wird es 2001 keine Erhöhung der Grundsteuern geben.
Doch nicht nur die Vereine müssen den Gürtel enger schnallen, auch in Richtung Verwaltung hoben die Mitglieder des Stadtrates den Zeigefinger, hier müsse noch effektiver gearbeitet werden. Beim Stellenplan ist das kaum möglich, da immer noch ein abgeschlossener Haustarifvertrag für die Mitarbeiter der Verwaltung gelte. Dieser sieht auf der einen Seite verkürzte Arbeitszeiten vor, auf der anderen Seite ist ein Eingriff in den Stellenplan während der Laufzeit nicht möglich. Der Tarifvertrag ist Bestandteil eines vor Jahren beschlossenen Konsolidierungsprogramms.
Auswirkungen auf die Kindertagesstätten hat das beschlossene Thüringer Gesetz in Ellrich gezeigt. Zwar werden in diesem Jahr die Betreuungskosten nicht erhöht, dafür muß beim Verpflegungsgeld zugelangt werden. So wird zum Beispiel ein Mittagessen für die Knirpse ab sofort 5,50 Mark kosten, das Vesper ist für eine und ein Getränk für eine halbe Mark zu haben. Die recht zügige Verabschiedung des Haushaltes sei machbar gewesen, da sich die entsprechenden Ausschüsse bereits im Vorfeld intensiv mit dem von der Verwaltung erarbeiteten Zahlenmaterial vertraut gemacht hatten, so Stadtrat Michael Seifert gegenüber nnz.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)