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Mo, 12:38 Uhr
29.01.2001

Unterschiedliches Interesse an Gipsabbau im Landtag

Nordhausen (nnz). Vertreter des Arbeitskreises "Gipskarst Südharz" waren in der vergangenen Woche Gast der Plenarsitzung des Thüringer Landtages. Am Rande der Sitzung hatten sie die Gelegenheit, mit Abgeordneten über den bevorstehenden Gipsabbau in der Rüdigsdorfer Schweiz zu sprechen und ihre Bedenken gegen einen weiteren Rohstoffabbau vorzubringen. Hierbei wurde erneut die Notwendigkeit der Einleitung eines Raumordnungsverfahrens (ROV) für die Bereiche Winkelberg und Himmelsberg unterstrichen. Grundlage dieser Forderung seien Abweichungen vom Regionalen Raumordnungsplan (RROP). Mitglieder des Umweltausschusses des Thüringer Landtages schlugen während der Gespräche vor, einer den nächsten Sitzungen in Niedersachswerfen abzuhalten.
Das Interesse einiger Landtagsabgeordneten und Minister zum Rohstoffabbau im Landkreis Nordhausen hielt sich freilich in Grenzen. So kam zum Beispiel ein Termin bei Jürgen Gnauck nicht zustande. Die Bürgerinitative "Rettung der Goldenen Aue" erhielt kurzfristig aber die Möglichkeit, Unterschriftenlisten gegen ein geplantes Industriegebiet abzugeben. Vermutlich habe Minister Gnauck kein Interesse am Problem des Gipsabbaus, so die Vermutung des Arbeitskreises "Gipskarst Südharz". Auch ein Termin bei Ministerpräsident Bernhard Vogel ist in den Bereich des Unmöglichen gerückt. Ein Ansinnen des Arbeitskreises wurde mit Blick auf laufende Verfahren abgelehnt. Dabei wollten die Vertreter des Arbeitskreises lediglich angehört werden.
Autor: nnz

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