Mo, 12:25 Uhr
05.05.2003
Weniger ist mehr
Nordhausen (nnz). Das Fahren auf Thüringer Straßen ist sicherer geworden. Zu dieser Einschätzung kommen die Statistiker. Sie belegen das natürlich auch mit Zahlen. nnz hat diese für Sie aufbereitet.
Im Jahr 2002 ereigneten sich auf Thüringer Straßen 66 513 Verkehrsunfälle. Das waren 3 810 polizeilich erfasste Straßenverkehrsunfälle bzw. 5,4 Prozent weniger als im Jahr 2001. Bei den meisten Unfällen entstand nur Sachschaden (56 564 Unfälle bzw. 85 Prozent). Bei 15 Prozent aller Unfälle wurden Personen verletzt. Das waren 9 949 Unfälle mit Personenschaden bzw. 8,6 Prozent weniger als im Jahr 2001.
Von den 13 714 verunglückten Personen im vergangenen Jahr wurden 265 Personen getötet. Das waren 29 Personen bzw. 9,9 Prozent weniger als im Jahr 2001. 3 617 Personen wurden schwer und 9 832 Personen leicht verletzt. Damit sank die Zahl der Schwerverletzten gegenüber dem Jahr zuvor um 324 Personen bzw. 8,2 Prozent und die Zahl der Leichtverletzten um 862 Personen bzw. 8,1 Prozent.
Von den 265 Getöteten kamen 80 Personen durch den Zusammenstoß mit entgegenkommenden Fahrzeugen ums Leben. Beim Abkommen von der Fahrbahn starben 107 Menschen. Rund 66 Prozent der Getöteten waren Fahrer oder Mitfahrer eines Personenkraftwagens. Im Jahr 2002 starben im Personenkraftwagen 174 Personen und damit 20 Menschen weniger als im Jahr zuvor.
Im Jahr 2002 waren 10 Fahrradfahrer und 29 Fußgänger zu beklagen. Auch hier sind die Zahlen gegenüber dem Jahr 2001 weiter rückläufig (2001: 17 Fahrradfahrer und 35 Fußgänger) während sich die Anzahl der getöteten Motorradfahrer von 30 auf 33 erhöhte.
Von Januar bis Dezember 2002 wurden 8 Kinder im Alter bis unter 15 Jahre getötet. Das waren 3 Kinder mehr als im Jahr zuvor. Verkehrsteilnehmer im Alter von 18 bis unter 25 Jahren stellten nach wie vor die zentrale Risikogruppe im Straßenverkehr dar. Rund ein Drittel der Getöteten bzw. der Schwerverletzten gehört dieser Altersgruppe an.
Im Jahr 2002 ereigneten sich auf Autobahnen 587 Unfälle mit Personenschaden. Das waren 32 Unfälle bzw. 5,2 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Dabei wurden 21 Verkehrsteilnehmer getötet. Im vergangen Jahr kamen damit 11 Menschen weniger ums Leben als im Jahr 2001.
Auch die Zahl der Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss ging im Jahr 2002 gegenüber dem Jahr 2001 zurück. Während im Jahr 2001 noch 2 294 Unfälle durch Alkoholgenuss registriert wurden, waren es im vergangenen Jahr 2 176 Alkoholunfälle. Das waren 118 Alkoholunfälle (- 5,1 Prozent) weniger als im Jahr zuvor. Dabei starben je 24 Menschen in den beiden Jahren. Unter Alkoholeinwirkung verunglückten 1 088 Personen, wobei es 397 Schwer- und 667 Leichtverletzte gab.
Die häufigsten Ursachen bei Straßenverkehrsunfällen mit Personenschaden waren in 3 487 Fällen nicht angepasste Geschwindigkeit, 1 530 Fällen Nichtbeachtung der Vorfahrt sowie in 1 215 Fällen Fehler beim Abbiegen, Wenden und Rückwärtsfahren.
Autor: nnzIm Jahr 2002 ereigneten sich auf Thüringer Straßen 66 513 Verkehrsunfälle. Das waren 3 810 polizeilich erfasste Straßenverkehrsunfälle bzw. 5,4 Prozent weniger als im Jahr 2001. Bei den meisten Unfällen entstand nur Sachschaden (56 564 Unfälle bzw. 85 Prozent). Bei 15 Prozent aller Unfälle wurden Personen verletzt. Das waren 9 949 Unfälle mit Personenschaden bzw. 8,6 Prozent weniger als im Jahr 2001.
Von den 13 714 verunglückten Personen im vergangenen Jahr wurden 265 Personen getötet. Das waren 29 Personen bzw. 9,9 Prozent weniger als im Jahr 2001. 3 617 Personen wurden schwer und 9 832 Personen leicht verletzt. Damit sank die Zahl der Schwerverletzten gegenüber dem Jahr zuvor um 324 Personen bzw. 8,2 Prozent und die Zahl der Leichtverletzten um 862 Personen bzw. 8,1 Prozent.
Von den 265 Getöteten kamen 80 Personen durch den Zusammenstoß mit entgegenkommenden Fahrzeugen ums Leben. Beim Abkommen von der Fahrbahn starben 107 Menschen. Rund 66 Prozent der Getöteten waren Fahrer oder Mitfahrer eines Personenkraftwagens. Im Jahr 2002 starben im Personenkraftwagen 174 Personen und damit 20 Menschen weniger als im Jahr zuvor.
Im Jahr 2002 waren 10 Fahrradfahrer und 29 Fußgänger zu beklagen. Auch hier sind die Zahlen gegenüber dem Jahr 2001 weiter rückläufig (2001: 17 Fahrradfahrer und 35 Fußgänger) während sich die Anzahl der getöteten Motorradfahrer von 30 auf 33 erhöhte.
Von Januar bis Dezember 2002 wurden 8 Kinder im Alter bis unter 15 Jahre getötet. Das waren 3 Kinder mehr als im Jahr zuvor. Verkehrsteilnehmer im Alter von 18 bis unter 25 Jahren stellten nach wie vor die zentrale Risikogruppe im Straßenverkehr dar. Rund ein Drittel der Getöteten bzw. der Schwerverletzten gehört dieser Altersgruppe an.
Im Jahr 2002 ereigneten sich auf Autobahnen 587 Unfälle mit Personenschaden. Das waren 32 Unfälle bzw. 5,2 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Dabei wurden 21 Verkehrsteilnehmer getötet. Im vergangen Jahr kamen damit 11 Menschen weniger ums Leben als im Jahr 2001.
Auch die Zahl der Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss ging im Jahr 2002 gegenüber dem Jahr 2001 zurück. Während im Jahr 2001 noch 2 294 Unfälle durch Alkoholgenuss registriert wurden, waren es im vergangenen Jahr 2 176 Alkoholunfälle. Das waren 118 Alkoholunfälle (- 5,1 Prozent) weniger als im Jahr zuvor. Dabei starben je 24 Menschen in den beiden Jahren. Unter Alkoholeinwirkung verunglückten 1 088 Personen, wobei es 397 Schwer- und 667 Leichtverletzte gab.
Die häufigsten Ursachen bei Straßenverkehrsunfällen mit Personenschaden waren in 3 487 Fällen nicht angepasste Geschwindigkeit, 1 530 Fällen Nichtbeachtung der Vorfahrt sowie in 1 215 Fällen Fehler beim Abbiegen, Wenden und Rückwärtsfahren.

