Mo, 06:33 Uhr
05.05.2003
Diskussionsbedarf
Nordhausen (nnz). In dieser Woche soll der Kreistag den Haushalt der Kreisverwaltung beschließen. Der Entwurf soll in Sack und Tüten sein, trotzdem beschäftigen sich noch viele Menschen mit dem Papier. Auch die Bürgermeister und Chefs der Verwaltungsgemeinschaften...
Vor allem an der Kreisumlage. In den zurückliegenden Tagen hat der Gemeinde- und Städtebund fleißig gerechnet. Das Ergebnis war wenig befriedigend. Wie Kreischef Jürgen Hohberg der nnz sagte, müssen die meisten Kommunen mehr für die Kreisumlage zahlen, obwohl das Umlagesoll dem Niveau des Vorjahres entspricht. Mehr zahlen müssen vermutlich Nordhausen, Ellrich, Bleicherode sowie die Einheitsgemeinden Sollstedt und Hohenstein. Und wer zahlt nun weniger in den Kreistopf? Hohberg: Nach unserer Einschätzung vermutlich nur wenige Gemeinden aus den Verwaltungsgemeinschaften.
Die kommunalen Häupter im Landkreis haben aber auch noch andere Probleme, vor allem mit der Kommunalaufsicht der Kreisverwaltung (nnz berichtete bereits). Das Problem liege nach Ansicht von Hohberg an der mangelnden Kooperation der Aufseher bei der Bearbeitung bzw. der Genehmigung der Haushalte der Gemeinden und Städte. Dreimal soll die Kommunalaufsicht des Landratsamtes etwas am Haushalt von Rehungen auszusetzen gehabt haben. Dreimal musste der Gemeinderat einen Beschluß fassen. Das kann einfach nicht sein, so Hohberg. Gemeinsam mit den Vorständlern des Gemeinde- und Städtebundes will er dieses Problem beim Landrat ansprechen. Schlimmer noch soll das Verhalten der Kommunalaufsicht bei der Genehmigung des Haushaltes von Nordhausen gewesen sein.
Ob das Vorsprechen etwas nutze, das weiß Hohberg nicht zu sagen, er wünscht es sich. Letztlich könne ein Landkreis nur gemeinsam regiert werden, vor allem in Zeiten knappster Kassen.
Autor: nnzVor allem an der Kreisumlage. In den zurückliegenden Tagen hat der Gemeinde- und Städtebund fleißig gerechnet. Das Ergebnis war wenig befriedigend. Wie Kreischef Jürgen Hohberg der nnz sagte, müssen die meisten Kommunen mehr für die Kreisumlage zahlen, obwohl das Umlagesoll dem Niveau des Vorjahres entspricht. Mehr zahlen müssen vermutlich Nordhausen, Ellrich, Bleicherode sowie die Einheitsgemeinden Sollstedt und Hohenstein. Und wer zahlt nun weniger in den Kreistopf? Hohberg: Nach unserer Einschätzung vermutlich nur wenige Gemeinden aus den Verwaltungsgemeinschaften.
Die kommunalen Häupter im Landkreis haben aber auch noch andere Probleme, vor allem mit der Kommunalaufsicht der Kreisverwaltung (nnz berichtete bereits). Das Problem liege nach Ansicht von Hohberg an der mangelnden Kooperation der Aufseher bei der Bearbeitung bzw. der Genehmigung der Haushalte der Gemeinden und Städte. Dreimal soll die Kommunalaufsicht des Landratsamtes etwas am Haushalt von Rehungen auszusetzen gehabt haben. Dreimal musste der Gemeinderat einen Beschluß fassen. Das kann einfach nicht sein, so Hohberg. Gemeinsam mit den Vorständlern des Gemeinde- und Städtebundes will er dieses Problem beim Landrat ansprechen. Schlimmer noch soll das Verhalten der Kommunalaufsicht bei der Genehmigung des Haushaltes von Nordhausen gewesen sein.
Ob das Vorsprechen etwas nutze, das weiß Hohberg nicht zu sagen, er wünscht es sich. Letztlich könne ein Landkreis nur gemeinsam regiert werden, vor allem in Zeiten knappster Kassen.

