Fr, 12:36 Uhr
02.05.2003
Nachgefragt: Landrat auf Tour
Nordhausen (nnz). Betriebsbesuche bei Unternehmen im Landkreis Nordhausen gehören zum festen Bestandteil der Arbeit von Landrat Joachim Claus (CDU). In dieser Woche war der Kommunalpolitiker wieder in seinem Hoheitsgebiet unterwegs. Wen er besuchte, das hat die nnz erfahren.
Landrat Claus überzeugte sich unter anderem von der anspruchsvollen Produktpalette des im Jahr 1994 gegründeten Unternehmens graphischer Maschinenbau Nordhausen GmbH. Die 32 Beschäftigten stellen Buchbindereimaschinen, Maschinen und Anlagen für die Fertigung von Industrie- und Autofiltern und zur Konfektionierung von Tapeten und Papier her. Angeboten werden außerdem Lohnfertigungen für andere Firmen und verschiedene technische Dienstleistungen. Zwei Drittel der Aufträge kommen aus dem Ausland. Während eines Betriebsrundganges erläuterte Geschäftsführer Rüdiger Ittner die Arbeitsweise der leistungsfähigen CNC-Fräs-, Bohr- und Drehmaschinen.
Bemerkenswert ist, dass das Unternehmen über einen reichen Erfahrungsschatz bezüglich der Entwicklung und Herstellung von Anlagen für die graphische Industrie und die Filterherstellung verfügt und in seiner eigenen Konstruktionsabteilung die Erzeugnisentwicklung an CAD-Arbeitsstationen programmiert. Der eigene Nachwuchs wird systematisch durch die Ausbildung von Industriemechanikern gesichert.
Trotz allgemein angespannter Wirtschaftslage und Marktsituation verfügt die Firma Graphischer Maschinenbau dank des hohen Engagements der
Geschäftsführung und der Beschäftigten über eine solide finanzielle Basis und blickt optimistisch in die Zukunft.
Das Hartsteinwerk Unterberg wurde 1999 in eine Niederlassung der KEMNA BAU Andreae GmbH & Co. KG. umgewandelt und beschäftigt derzeit rund 40 Mitarbeiter. In diesem Steinbruchbetrieb wird Grauwacke mit unterschiedlicher Körnung in hoher Qualität abgebaut. Dieser Rohstoff ist ein Zuschlagstoff für den Straßenbau. Heimo Milnickel informierte über das Produktionsprofil und sprach sich positiv über die gute Zusammenarbeit mit den Harzer Schmalspurbahnen hinsichtlich des Transportes des Mineralstoffes aus.
Zur weiteren Verlagerung des Transportes von der Straße auf die Schiene wurden verschiedene Vorschläge diskutiert. Unter Leitung des
Regionalmanagements für den Landkreis Nordhausen sollen die Voraussetzungen für die Errichtung einer zentralen Verladestation in Nordhausen geprüft werden. Wirtschaftlichkeitsberechnungen stehen noch aus.
Autor: nnz
Landrat Claus überzeugte sich unter anderem von der anspruchsvollen Produktpalette des im Jahr 1994 gegründeten Unternehmens graphischer Maschinenbau Nordhausen GmbH. Die 32 Beschäftigten stellen Buchbindereimaschinen, Maschinen und Anlagen für die Fertigung von Industrie- und Autofiltern und zur Konfektionierung von Tapeten und Papier her. Angeboten werden außerdem Lohnfertigungen für andere Firmen und verschiedene technische Dienstleistungen. Zwei Drittel der Aufträge kommen aus dem Ausland. Während eines Betriebsrundganges erläuterte Geschäftsführer Rüdiger Ittner die Arbeitsweise der leistungsfähigen CNC-Fräs-, Bohr- und Drehmaschinen. Bemerkenswert ist, dass das Unternehmen über einen reichen Erfahrungsschatz bezüglich der Entwicklung und Herstellung von Anlagen für die graphische Industrie und die Filterherstellung verfügt und in seiner eigenen Konstruktionsabteilung die Erzeugnisentwicklung an CAD-Arbeitsstationen programmiert. Der eigene Nachwuchs wird systematisch durch die Ausbildung von Industriemechanikern gesichert.
Trotz allgemein angespannter Wirtschaftslage und Marktsituation verfügt die Firma Graphischer Maschinenbau dank des hohen Engagements der
Geschäftsführung und der Beschäftigten über eine solide finanzielle Basis und blickt optimistisch in die Zukunft.
Das Hartsteinwerk Unterberg wurde 1999 in eine Niederlassung der KEMNA BAU Andreae GmbH & Co. KG. umgewandelt und beschäftigt derzeit rund 40 Mitarbeiter. In diesem Steinbruchbetrieb wird Grauwacke mit unterschiedlicher Körnung in hoher Qualität abgebaut. Dieser Rohstoff ist ein Zuschlagstoff für den Straßenbau. Heimo Milnickel informierte über das Produktionsprofil und sprach sich positiv über die gute Zusammenarbeit mit den Harzer Schmalspurbahnen hinsichtlich des Transportes des Mineralstoffes aus.
Zur weiteren Verlagerung des Transportes von der Straße auf die Schiene wurden verschiedene Vorschläge diskutiert. Unter Leitung des
Regionalmanagements für den Landkreis Nordhausen sollen die Voraussetzungen für die Errichtung einer zentralen Verladestation in Nordhausen geprüft werden. Wirtschaftlichkeitsberechnungen stehen noch aus.

