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Do, 17:12 Uhr
03.02.2011

Vertagt

Noch immer gibt es keine Entscheidung zur Zulassung einer Kandidatin für die Wahl des Bürgermeisters. Am Montag könnte trotzdem noch gewählt werden. Könnte...


Nicht die Kommunalaufsicht beim Landratsamt, sondern das Landesverwaltungsamt will die rechtliche Prüfung vornehmen. Dieser Weg war nicht anders zu erwarten, wollen sich die Juristen an der Behringstraße nicht allzu weit aus dem rechtlichen Fenster hängen. Bis morgen 17 Uhr will das Verwaltungsamt seine Entscheidung mitteilen, sagte heute Pressesprecher Patrick Grabe der nnz.

Es geht darum, dass eine Kandidatin (wir nennen sie Frau H.), die von verschiedenen Fraktionen des Nordhäuser Stadtrates unterstützt wird, eigentlich über keinerlei hauptamtliche Berufserfahrung in der kommunalen Verwaltung verfüge. Und genau das war in der Ausschreibung formuliert. Es geht nicht nur um Verwaltungserfahrung schlechthin.

Angriffsflächen sehen die Fraktionen von CDU-FDP und LINKE darin, dass einst am Thüringer Verwaltungsgericht der jetzige Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) seine Wahl zum Beigeordneten des Landkreises eingeklagt hatte. Er hatte damals angeführt, über jahrelange Erfahrung als Mitglied von Stadtrat und Kreistag zu verfügen.

Außerdem gab es seitens der Universität Göttingen ein Schreiben, das Jendricke eine Studienbestätigung für das Fach "Betriebswirtschaftslehre der öffentlichen Betriebe und Verwaltungen" ausstellte. "Die Studenten dieses Faches werden speziell für die Beschäftigung im öffentlichen Sektor ausgebildet und darauf vorbereitet, entsprechende Leitungsfunktionen in diesem Bereich zu übernehmen", heißt es in der Studienbestätigung, unterzeichnet von Prof. Helmut Brede.

Der Sitzungstermin am kommenden Montag werde nun erst einmal aufrecht erhalten, entsprechend wurden die ersten Fraktionen des Stadtrates informiert. Wenn am Montag tatsächlich gewählt wird, dann könnte es für die SPD und weiteren Sympathisanten des Amtsinhaber ein Handycap geben. Der Ortsteilbürgermeister von Sundhausen und SPD-Stadtrat, Hein Peter, befindet sich derzeit im Krankenhaus.

Eine Verschiebung der Wahl um weitere zwei Wochen kämen SPD und Co. durchaus gelegen, geht es doch um jede Stimme, wie die beiden zurückliegenden Wahlen im November und Dezember gezeigt hatten.
Autor: nnz

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Kommentare
Georg
03.02.2011, 19:55 Uhr
Frau H.
als Bürgermeisterin?? Na dann gute Nacht Nordhausen. Wenn sie dann die Amtsgeschäfte genauso führt wie ihre gemeinnützige GmbH wäre es schlecht um unsere Stadt bestellt.

Ich bin kein SPD Mitglied aber der Meinung, dass Herr Jendricke bisher eine gute Arbeit gemacht hat. Er sollte weiter als Bürgermeister tätig sein.
H.Buntfuß
04.02.2011, 15:19 Uhr
Störfeuer?
Meinem Vorkommentator, stimme ich zu 100% zu. Jemand, der nicht qualifiziert genug ist, den Posten des Bürgermeisters korrekt auszuführen, der sollte sich gar nicht erst bewerben. Er macht sich, wie in diesen Fall nur lächerlich.

Warum will Frau H. unbedingt Bürgermeisterin werden? Liegt es womöglich daran, das die Existenz der gemeinnützigen Organisationen gefährdet ist? Im laufenden Jahr werden die Zuschüssen vom Bund nicht mehr so reichlich fließen, wenn ich richtig informiert bin.

Da werden sich dann so manche Mitarbeiter einen neuen Job suchen müssen, oder? Ich glaube Frau H. hat es versucht es ging aber daneben, oder? Da gibt es schöne Sprichwörter: „Viele Jäger sind des Hasen TOD“, oder „Schuster bleib bei deinem Leisten“

Ich bin kein Fan der SPD aber in diesen Punkt sollte Die Leistung und die Qualifizierung den Ausschlag geben, wer Bürgermeister wird.
Der Roland
04.02.2011, 15:29 Uhr
Merkwürdig
Wenn man die Kommentare von Georg und Werner hier über Monate verfolgt, dann muss man meinen, dass beide für die Couch beim Psychiater reif sind. So bald in der nnz Stichworte wie Arge oder Verwandtes auftauchen, sind die Beiden zugange. Das ist äußerst lustig, wirkt aber nicht mehr, das alles ist schon zu abgelascht.

Was wäre, wenn hinter Frau H. nun Frau Heilmann steht? Na,ihr beiden Arge-Fans...
Eckenblitz
04.02.2011, 15:59 Uhr
Weiter so
Ich finde, dass WERNER und GEORG gute KOMMENTARE abgeben. Sie zeigen die MISSSTÄNDE in diesem Land und das sie einen gewissen ERFOLG haben, zeigt doch der Kommentar von "DER ROLAND".

Schauen sie einmal auf die Lippen der POLITIKER, Was für einen BLÖDSINN die jeden Tag erzählen, da verblödet der normale Bürger, sicher ist das so gewollt. Einen anderen Grund kann ich hinter dem Geschwätzt nicht sehen.
TeeEff
04.02.2011, 16:18 Uhr
15 Jahre SPD Herrschaft brechen...
Im Rahmen der wohl aus Altersgründen scheidenden OB, halte ich für viel wichtiger, dort auch mal andere Parteien hinzusetzen.
Jahrelang eingefahrenes führt einfach zu Filz ist daher einfach nicht gut.
Mister X
04.02.2011, 22:12 Uhr
Fehlende Qualifikation??
Es scheint schon üblich zu sein, dass man sich bei der Postenvergabe nicht so genau mit der Bewerbung bzw. Qualifikation des Bewerbers auseinander setzt? Wie war das mit dem Arzt, der zum Chefarzt gemacht wurde, obwohl er kein Arzt war? Oder wie war es in Nordhausen mit jenem Doktor, der keinen Doktortitel vorweisen konnte?

Und genau aus diesem Grund halte ich es für angebracht, dass man die Bewerbungsunterlagen von Frau H. einer genauen Prüfung unterzogen hat. Es kann und darf nicht sein, dass wir von unterqualifizierten Personen vertreten werden. Ich höre allerdings auch zu ersten mal, dass ein Amt wegen Unterqualifizierung einen Bewerber nicht zulässt, und bin darüber sehr erfreut.

Wir haben schon genug Unterqualifizierte Personen in irgendwelchen Ämtern sitzen, oder unterliege ich da einem Irrtum? Sollte es Frau H. doch irgendwie gelingen, sich der Wahl zu stellen, dann kann man die Nordhäuser nur noch aufrufen, die nächste anstehende Wahl, zu boykottieren. Mit dem Hinweis, das ihnen die politische Arbeit verschiedener Parteien, nicht zusagt.

Es sei mir noch ein Wort zu den Kommentaren erlaubt. Ich halte es schon für außergewöhnlich, um es höflich auszudrücken, dass hier der NAMEM einer beliebigen Person ins Gespräch gebracht wird, wo es doch die Spatzen von den Dächern pfeifen, wer hinter dem Pseudonym H. steht. Man könnte es als Diskriminierung des Names „HEILMANN“ ansehen, falls er der Realität entspricht, oder nicht?

Ich hoffe nur dass die Tastatur des Kommentarschreibers den Kommentar oder Attacke, wie immer sie es nennen wollen, überlebt hat? Ihnen GEORG UND WERNER empfehle ich so weiter zu machen und die Missstände aufzudecken. Wie Sie sehen haben Sie Erfolg damit. Wären Ihre Kommentare wirklich so belanglos, wie Sie von gewissen Leuten gern hingestellt werden, dann bekämen Sie keine vor Wut und Beleidigungen strotzende Kommentare.

Ich denke, hier macht sich nur einer lächerlich, wer das ist, überlasse ich den Lesern. Vielleicht sollte man sich ein Beispiel an Herrn Seifert nehmen und den Klarnamen verlangen. Aber da könnte man die Kommentarfunktion einstellen. Selbst ich würde dann keinen Kommentar mehr abgeben, da ich Repressalien zu erwarten hätte.
Peppone
04.02.2011, 23:01 Uhr
Offensichtlich
verfügen hier einige Kommentatoren über Wissen, welches man als politisch interessierter und involvierter Bürger ohne heißen Kontakt zur jeweiligen Parteispitze nicht hat!

Immerhin können Georg, Werner und Engelchen hier schon mal Namen nennen, bevor etwas offizielles von den Linken nach außen gedrungen ist.

Hat da einer gepetzt, gehört die Zerstörung linker Kandidaten zum Programm der Partei?

Sechzehn Jahre Nordhäuser SPD Filz sind mehr als genug! Hier muss sich was ändern. Der Bürger wartet darauf. Tut ihm den Gefallen.;-)
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