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Do, 15:13 Uhr
03.02.2011

Müll am Holungsbügel

Der Berg aus Müll und Abfall am Nordhäuser Holungsbügel wird immer größer. Niemand scheint sich dafür zuständig zu fühlen. Jetzt wollen die Bündnisgrünen handeln. Erst aber einmal wurde beraten...


Auf Initiative der Bündnisgrünen trafen sich diese Woche Mitarbeiter des Umwelt- und Ordnungsamtes der Stadt und der Unteren Abfallbehörde des Landkreises, um sich zu verständigen, wie man gemeinsam die Umweltsünder am Holungsbügel überführen und weitere Umwelt- und Landschaftszerstörung unterbinden kann. Bauschutt, Sperrmüll, Gartenabfälle, abgerissenes Scheunenmaterial, Matratzen, Asbestplatten, leere Farbeimer und vieles andere wurde und wird hier wild in die Landschaft verkippt.

Die Eigentümer sind zuständig für die Beseitigung des illegal verbrachten Mülls, wenn der Verursacher nicht bekannt ist, so die Bündnisgrünen. Wenn diese Beseitigung nicht zeitnah geschieht lädt der derzeitige Zustand weiterhin zur illegalen Entsorgung ein. Zu den von der illegalen Abfallentsorgung betroffenen Eigentümer gehören die Stadt Nordhausen, das Land Thüringen und Privateigentümer nach Aussagen des Ordnungsamtes der Stadt Nordhausen.

Ihren Appell richten die Grünen an die Umweltsünder, das im Landkreis gut funktionierende Abfallentsorgungssystem zu nutzen und diese illegalen Entsorgungen, die unser Stadtumfeld verschandeln, zu unterlassen. "Wir bleiben dran", so die Grünen.
Autor: nnz

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Kommentare
H.Buntfuß
03.02.2011, 20:16 Uhr
Spät kommen die Maßnahmen
Ich kann mich erinnern, dass es in dieser Zeitung schon vor einer Gewissen Zeit Artikel über die Zustände am Holungsbügel gegeben hat. Allerdings blieben die alle ohne irgendeine Reaktion von Seiten der Stadt oder des Kreises.

Was besorgte Bürger sagen oder schreiben, scheint bei den Behörden nicht anzukommen. Nun hat sich eine Partei dieses Problem zu eigen gemacht das ist schon erstaunlich, es stehen doch keine Wahlen vor der Tür, oder habe ich etwas verpasst?

Naja es ist immerhin besser, man reagiert spät, als gar nicht.
Luftikus
03.02.2011, 22:44 Uhr
Das Müll-Problem gibt es auch an der Salzaquelle
Das Problem Müll abladen ist nicht neu. Selbst die Salzaquelle mit ihrem Umfeld wäre schon längst nicht mehr zu sehen, wenn nicht die fleißigen Angestellten der Stadt, bzw. die geringfügig bezahlten Kurzzeitkräfte dort regelmäßig sammeln gingen.

Ich kann mir kaum vorstellen, dass Umweltsünder sich die Mühe machen, weit zu reisen. Ich denke, die schwarzen Schafe wohnen meist in der Nähe. Auch die ehemalige Kaffefabrik Dreistreif wurde sauber und leer verschlossen. Mitlerweile vermüllt das Geländer. Anwohner die nur über die Straße wohnen kriegen nichts mit.

Selbst am Holungsbügel muß es doch Leuten auffallen, wenn da fremde Fahrzeuge hochfahren oder gar nachts im dunckeln.
Da können selbst die Grünen nicht weiter helfen. Hier müssen die Anwohner mit darauf achten und notfalls mal ein Kenzeichen aufschreiben, wenn Verdacht besteht. Aber am Ende zahlen wir alle die Kosten der Entsorgung aus unserem Stadtsäckel.
socken
09.02.2011, 22:42 Uhr
Eigentümer
Wer ist zuständig? Stadt Nordhausen und das Land Thüringen....und Privateigentümer!

Und wo bleibt die Stadt mit dem aufräumen?
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