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Mi, 10:16 Uhr
30.04.2003

nnz-Doku: Bilanz der LGS

Nordhausen (nnz). In einem Jahr ist die Landesgartenschau in Nordhausen Realität. Die beiden Geschäftsführer der LGS, Inge Klaan und Detleff Wierzbitzki, haben jetzt eine umfassende Bilanz der bisherigen Aktivitäten abgegeben. Die Bilanz veröffentlicht die nnz innerhalb ihrer Doku-Reihe.


  1. Die Investitionen zur Landesgartenschau Nordhausen 2004 haben einen planmäßigen Stand erreicht. 100 % des Bauvolumens ist durch Aufträge vergeben, 70 % der Baumaßnahmen sind abgeschlossen 95 % der Aufträge wurden an Thüringer Firmen vergeben.

  2. Nordhausen 2004 wird eine faszinierende Blumen- und Pflanzenschau. Landschafts- und Gartenbaubetriebe, Baumschulen und Gärtnereien aus ganz Thüringen (und auch Hessen) werden die Leistungsfähigkeit ihrer Branche unter Beweis stellen. Besonders für die Besucher der Landesgartenschau wird es wertvolle Anregungen und Tipps für die Gestaltung eigener Gärten und Terrassen geben.

  3. Und dennoch wird die Thüringer Landesgartenschau mehr als nur eine Pflanzen - und Blumenschau sein. Große Teile des Gesamtkonzeptes zur Landesgartenschau beinhalten auch städtebauliche Sanierungs- und Umbaumaßnahmen. So sind bzw. werden eine Reihe von Straßen, Plätzen und Grünanlagen grundhaft ausgebaut, wasserbauliche Anlagen geschaffen und ganze Wohnanlagen saniert.

  4. Mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von ca. 45 Mio Euro ist die Landesgartenschau 2004 in Nordhausen eines der größten Bauprojekte im Freistaat Thüringen. Der Eigenanteil der Stadt Nordhausen beträgt hierbei ca. 10 Mio Euro. Die Zuschüsse und Fördermittel des Freistaates von ca. 35 Mio. Euro werden hierbei von verschiedenen Ministerien bereitgestellt. Das Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt trägt hiervon ca. 5 Mio Euro.

  5. Die Landesgartenschau in Nordhausen ist bewusst keine kurzfristige Schauveranstaltung, sondern basiert auf Konzepten die in die Zukunft weisen. Alle Bereiche der Landesgartenschau werden erhalten und im Sinne der Nachhaltigkeit dauerhaften Nutzungszwecken zugeführt. An diesem Nachnutzungskonzept wird gegenwärtig intensiv gearbeitet. Eine Beschlussfassung im Stadtrat wird für den Juni 2003 erwartet.

  6. Nordhausen 2004 wird auch ein buntes Veranstaltungs- und Rahmenprogramm erleben. An den 163 Tagen im Frühjahr und Sommer 2004 sollen vielfältige Formen der Unterhaltung die Besucher erfreuen. Konzerten, Jazzsession, Festivals, Volksmusik, Programme für die ganze Familie werden Bestandteil des Veranstaltungsprogramms sein. Dabei ist es ein besonderes Anliegen, für Kinder und Jugendliche ein eigens, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Programm zu entwickeln. Hierbei sei auf die umfangreichen Sport- und Spielangebote, auf die Schulgärten und auf das "Grüne Klassenzimmer" verwiesen.

  7. Die Konkurrenz schläft nicht! Im Jahr 2004 werden auch anderenorts Veranstaltungen durchgeführt. Deswegen wirbt die Landegartenschau 2004 mit einer Reihe von Maßnahmen und Aktionen auf der Basis eines Marketingkonzeptes. Presseaktionen, Rundfunkspotts, Anzeigenkompanien, Großplakate, Kooperationen u.v.m. werden dazu beitragen, die erwartete Besucherzahl zu erreichen. Bereits in diesem Jahr war bzw. wird die Landesgartenschau auf mehr als zehn nationalen Messen vertreten sein. Journalistenreisen, Workshops und andere touristische Aktionen werden ihr Ziel in Nordhausen haben.

  8. Der Wortteil "Landes" in Landesgartenschau wird sehr ernst genommen. Nicht nur die Stadt und die Region wird sich auf der Schau präsentieren, auch anderen Städte und Kreise wurden eingeladen, sich darzustellen, das Kultur- und Veranstaltungsprogramm zu unterstützen und eigene Beiträge zu liefern. Die bisherige Resonanz zeigt, dass dieses Angebot gerne angenommen wird. So werden sich neben den Partnerstädten der Stadt Nordhausen weitere 14 Städte auf der Landesgartenschau mit eigenen Programmen präsentieren. Daneben werden auch die Landeshauptstadt Erfurt und auch die BUGA-Stadt 2007, Gera, vertreten sein.

  9. Qualität und Attraktivität Landesgartenschau lebt vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger der Stadt. Zunehmend mehr Kulturtreibende, Sport- und Musikvereine auf uns zukommen und sich an der Landesgartenschau beteiligen. Das Tor steht für solche Organisationen aus ganz Thüringen auch weiterhin offen. Die Landesgartenschau soll im Jahr 2004 Schaufenster des Freistaates Thüringens sein und Vielfalt und Lebensfreude der Thüringer darstellen.

  10. Neben den dauerhaften Investitionen kostet die Durchführung der Schau ca. 6 Mio Euro. Diese Kosten müssen zum überwiegenden Teil durch die Landesgartenschau Nordhausen 2004 GmbH selbst erwirtschaftet werden. Dies setzt, neben den erwarteten Besucherzahlen, auch ein starkes Engagement der Wirtschaft des Freistaates Thüringen voraus. Bei dieser Gelegenheit ist es wichtig deutlich machen, dass sich die Landesgartenschau als Teil des Wirtschaftsraumes fühlt und sich in bislang einmaliger Weise der Kooperation mit Unternehmen aus dem Freistaat öffnet. Gleichzeitig möchte die Landesgartenschau die Gelegenheit nutzen, sich bei den bisher gewonnen Sponsoren und Partner recht herzlich für das Engagement zu bedanken.

  11. Ohne Mitstreiter kann ein solches Großprojekt wie eine Landesgartenschau nicht verwirklicht werden. An dieser Stelle gilt Dank denjenigen zu sagen die dazu beigetragen haben, dass der bisherige Stand der Vorbereitungen erreicht worden ist. Die gilt insbesondere den beteiligten Thüringer Ministerien und Institutionen, den Behörden und Ämtern, den politischen Entscheidungsgremien der Stadt Nordhausen und Landesgartenschau Nordhausen 2004 GmbH, den Architekten und Planern und nicht zu letzt den ausführenden Bauunternehmen und Gärtnern.
Autor: nnz

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