Fr, 16:27 Uhr
26.01.2001
Heimatgeflüster (6): BSE - Eine historische Spurensuche
Nordhausen (nnz). Erste stichhaltige Hinweise auf schwere Fälle von Rinderwahnsinn in Deutschland lieferten die Gebrüder Grimm, als sie auf der Suche nach mythologischen Überlieferungen vom armen Gesellen Hans erzählt bekamen, der sich genötigt sah, ein offensichtlich wahnwitziges Rindvieh gegen ein Schwein einzutauschen. Schon beim bloßen Versuch das Tier zu melken trat es aus und floh in wilden, alle Gliedmaßen verrenkenden Sprüngen. Auch den Siedlern in der Neuen Welt erging es nicht besser, weshalb sie sich schweren Herzens genötigt sahen, umfangreiche Büffelbestände in Nordamerika zu eliminieren. Spätestens nachdem sie die Kriegstänze der einheimischen Indianer gesehen hatten, die sich mangels anderer Alternativen ausschließlich von den erkrankten Tieren ernährten, war ihnen klar, dass sowohl das Futter als auch die Futternden ausgerottet werden mussten. Diese weitsichtige Politik sorgt noch heute dafür, dass US-amerikanisches Rindfleisch garantiert BSE-frei ist.
Auch lange diskutierte rätselhafte zoologische Phänomene haben ihren Ursprung in der verheerenden Krankheit. So gilt es nach meinen Erkenntnissen als erwiesen, dass der massenhafte Selbstmord ganzer Herden von Lemmingen (völlig außer Rand und Band stürzen sich die possierlichen Tierchen immer wieder von sehr hohen Klippen ins Meer) mit einer BSE-Infektion durch unkontrolliertes Herumtappen in Kuhdung erklärt werden muss.
Den absoluten Beweis für eine bereits jahrhundertlange Existenz der menschheitsbedrohenden Seuche finden wir allerdings in Indien. Dort beginnt die ganze weltweite Verschwörung und katastrophale Verschleierungspolitik. Nachdem die alten Inder durch jahrzehntelange Meditation herausgefunden hatten, wo der Hase oder besser die Kuh im Pfeffer lag, beschlossen sie ihre Erkenntnisse der Weltöffentlichkeit vorzuenthalten und verfielen auf den hinterhältigen Trick, den Überträger allen Elends fürderhin als heiliges Tier zu verehren.
Inwieweit verstärkt auftretende UFO-Sichtungen, die Ausbreitung des Kommunismus im vorigen Jahrhunderts und die ständige steigende Anzahl von Discount-Märkten mit dieser Geißel der Erdbevölkerung in Zusammenhang gebracht werden müssen, ist mir noch nicht gelungen herauszufinden. Aber vielleicht habe ich dafür auch schon zu viel Rindfleisch in meinem Leben genossen. In diesem Sinne wünsche ich allen nnz-Lesern ein BSE-freies Wochenende.
Ihr Professor Czimuh
Autor: oschAuch lange diskutierte rätselhafte zoologische Phänomene haben ihren Ursprung in der verheerenden Krankheit. So gilt es nach meinen Erkenntnissen als erwiesen, dass der massenhafte Selbstmord ganzer Herden von Lemmingen (völlig außer Rand und Band stürzen sich die possierlichen Tierchen immer wieder von sehr hohen Klippen ins Meer) mit einer BSE-Infektion durch unkontrolliertes Herumtappen in Kuhdung erklärt werden muss.
Den absoluten Beweis für eine bereits jahrhundertlange Existenz der menschheitsbedrohenden Seuche finden wir allerdings in Indien. Dort beginnt die ganze weltweite Verschwörung und katastrophale Verschleierungspolitik. Nachdem die alten Inder durch jahrzehntelange Meditation herausgefunden hatten, wo der Hase oder besser die Kuh im Pfeffer lag, beschlossen sie ihre Erkenntnisse der Weltöffentlichkeit vorzuenthalten und verfielen auf den hinterhältigen Trick, den Überträger allen Elends fürderhin als heiliges Tier zu verehren.
Inwieweit verstärkt auftretende UFO-Sichtungen, die Ausbreitung des Kommunismus im vorigen Jahrhunderts und die ständige steigende Anzahl von Discount-Märkten mit dieser Geißel der Erdbevölkerung in Zusammenhang gebracht werden müssen, ist mir noch nicht gelungen herauszufinden. Aber vielleicht habe ich dafür auch schon zu viel Rindfleisch in meinem Leben genossen. In diesem Sinne wünsche ich allen nnz-Lesern ein BSE-freies Wochenende.
Ihr Professor Czimuh

