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Fr, 12:48 Uhr
26.01.2001

Schmidt, Kranz & Co. beteiligen sich an Entschädigung

Nordhausen (nnz). In dieser Woche beschäftigte sich nnz mit der Arbeit von Zwangsarbeitern in Nordthüringer Unternehmen während des Zweiten Weltkrieges. Genannt wurde auch das Unternehmen "Schmidt, Kranz & Co." in Nordhausen. Bei nnz meldete sich darauf der Eigentümer der Unternehmensgruppe, Dr. Glinz.
Nach seinen Worten sei "Schmidt, Kranz & Co." am Standort nicht der Rechtsnachfolger des vor 1945 agierenden Werkes. Der Rechtsnachfolger sei vielmehr nach der Enteignung der damalige VEB NOBAS gewesen. Dort müsse es auch die entsprechenden Unterlagen geben, so Glinz. Nach 1990 habe die Gruppe dann lediglich das Gelände an der Nordhäuser Friedrichstraße gekauft. Rechtlich gebe es also für die Schmidt-Kranz-Gruppe keine Verpflichtung, der Initiative der deutschen Wirtschaft zur Entschädigung der ehemaligen Zwangsarbeiter beizutreten. Wohl aber moralisch, hob Dr. Glinz hervor. Und diesem moralischen Anspruch der Wiedergutmachung sei die Firma im vergangen Jahr nachgekommen. Man habe eine entsprechende Summe in den Vereinstopf der deutschen Wirtschaft eingezahlt. Wie hoch die sei, das wollte der Unternehmer nicht preisgeben, man habe sich jedoch an den vereinbarten Schlüssel gehalten.
Autor: nnz

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