Mi, 14:32 Uhr
16.04.2003
Wie weiter bei der Deusa?
Nordhausen (nnz). 13 Stunden nach dem verheerenden Brand auf dem Gelände der Deusa: Wie soll es jetzt weitergehen? Dazu fand am Mittag eine Belegschaftsversammlung statt.
Sowohl die Geschäftsleitung als auch die Mitarbeiter waren tief betroffen von dem Unglück, beschrieb der Vorsitzende des Betriebsrates, Frank Steding, die derzeitige Situation gegenüber der nnz. Die Produktion im Unternehmen stehe derzeit still, da über die Osterfeiertage eine Großreparatur angesetzt war. Eine für den Sommer geplante weitere Reparatur solle dann angehangen werden. Trotzdem soll der Betrieb der Anlage für vorerst acht Wochen eingestellt werden.
Die Deusa-Geschäftsleitung habe vor der Belegschaft bekundet, dass man an der Fortführung des Unternehmens in Bleicherode festhalten werde. Ein Großteil der rund 70 Mitarbeiter hörte es am Mittag gern. Ob es allerdings zu finanziellen Einbußen kommen werde, sei offen. Hierzu würde es in den kommenden Tagen weitere Verhandlungen zwischen Betriebsrat und Unternehmensspitze geben, so der Betriebsratschef.
Die Unternehmensleitung geht nicht von Brandstiftung aus, da der eigentliche Produktionsbereich des Kaliwerks verschont geblieben ist, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.
Autor: nnzSowohl die Geschäftsleitung als auch die Mitarbeiter waren tief betroffen von dem Unglück, beschrieb der Vorsitzende des Betriebsrates, Frank Steding, die derzeitige Situation gegenüber der nnz. Die Produktion im Unternehmen stehe derzeit still, da über die Osterfeiertage eine Großreparatur angesetzt war. Eine für den Sommer geplante weitere Reparatur solle dann angehangen werden. Trotzdem soll der Betrieb der Anlage für vorerst acht Wochen eingestellt werden.
Die Deusa-Geschäftsleitung habe vor der Belegschaft bekundet, dass man an der Fortführung des Unternehmens in Bleicherode festhalten werde. Ein Großteil der rund 70 Mitarbeiter hörte es am Mittag gern. Ob es allerdings zu finanziellen Einbußen kommen werde, sei offen. Hierzu würde es in den kommenden Tagen weitere Verhandlungen zwischen Betriebsrat und Unternehmensspitze geben, so der Betriebsratschef.
Die Unternehmensleitung geht nicht von Brandstiftung aus, da der eigentliche Produktionsbereich des Kaliwerks verschont geblieben ist, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.

