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Di, 20:26 Uhr
15.04.2003

Langfristige Ziele

Nordhausen (nnz). Die SPD hat die Bürgermeisterwahl in Werther klar verloren. Parteiintern ist der Kandidat Martin Schulze „dritter Sieger“, doch am Ende blieben rund 12 Prozent. Trotzdem ist die SPD-Kreisvorsitzende Dagmar Becker optimistisch.


„Wir hatten unseren Wahlkampf nicht auf Angriff auf den Amtsinhaber ausgelegt“, erklärte Becker. Gegenüber nnz gab Becker gab auch zu, dass die SPD mit der Aufstellung ihres Bürgermeisterkandidaten Martin Schulze mehr strategisch gedacht habe. “Ohne vermessen zu sein ­ Klaus Hummitzsch wird maximal diese Wahlperiode zur Verfügung stehen, danach werden die Karten in Werther neu gemischt und dann wollen wir dabei sein“, gab Becker als langfristiges Ziel bekannt.

Als Ortsvorsitzender der SPD in Werther machte Martin Schulze deutlich, dass es jetzt darum gehe, sich auf die Kommunalwahlen im Jahr 2004 vorzubereiten und dazu in den verschiedenen Ortschaften noch präsenter zu werden. Die im Vorfeld der Wahl geführten Gespräche in den Ortschaften waren aufschlussreich und hätten gezeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger sehr interessiert sind an der kommunalen Politik. „Wer Interesse hat, im nächsten Jahr für den Gemeinderat zu kandidieren, ist daher bei der SPD herzlich willkommen“; so Martin Schulze werbend.
Autor: nnz

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