Mo, 18:33 Uhr
14.04.2003
25 Jahre Städtepartnerschaft
Nordhausen (nnz). Ein großes Fest steht den Nordhäuser ins Haus. Ein Viertel Jahrhundert Partnerschaft zwischen der Rolandstadt und dem französischen Charleville-Mézières. Da gibt es ein volles Programm und prominenten Besuch. Mehr hat die nnz erfahren.
Vom 1. bis zum 3. Mai ist die französische Bürgermeisterin Claudine Ledoux mit einem ihrer Stellvertreter und einer Stadträtin zu Gast in Nordhausen Die Delegation wird begleitet von Georges Mailfait, dem Präsidenten des Freundschaftskomitees Charleville-Mézières / Nordhausen. Am 1. Mai gibt Oberbürgermeisterin Barbara Rinke um 19 Uhr im Bürgersaal des Neuen Rathauses zur Begrüßung einen festlichen Empfang. Am 2. Mai um 11 Uhr nach der Übergabe des neuen Rathausplatzes - pflanzt Madame Ledoux auf dem Petersberg, dem Gelände der Landesgartenschau, einen Baum, bevor sie an der Enthüllung des neuen Rathausbrunnens und der feierlichen Eröffnung der Stadtinformationen teilnimmt. Um 15 Uhr steht eine Führung durch die Nordhäuser Altstadt auf dem Programm, um 16.30 Uhr informieren sich die französischen Gäste im Altstadt-Museum Tabakspeicher über die Nordhäuser Industriegeschichte, es folgt um 18 Uhr ein Ausflug nach Neustadt.
Mit der Traditionsstraßenbahn geht es 3. Mai ab 9.30 Uhr durch Nordhausen; Abschluss des Besuches ist um 11 Uhr ein Besuch der Traditionsbrennerei in der Grimmelallee.
Die Partnerschaft zwischen beiden Städten wurde am 15. November 1978 durch die beiden Bürgermeister Jean Delautre und Friedrich Lande geschlossen. Charleville-Mézières Hauptstadt der Ardennen-Region - liegt im Nordosten Frankreichs, dicht an der Grenze zu Belgien. Die Stadt hat, einschließlich ihrer Vororte, etwa 70 000 Einwohner. Der Schriftsteller Arthur Rimbaud war einer der bekanntesten Söhne der Stadt. Eine kulturelle Besonderheit ist das Puppentheater, in dem regelmäßig ein internationales Marionettenfestival ausgerichtet wird.
Bis 1990 war die Kontaktpflege überwiegend den Franzosen überlassen. Dem bis zum heutigen Tage unermüdlichen Wirken von Georges Mailfait, dem Präsidenten des Freundschaftskommitees in Charleville-Mézieres, ist es zum großen Teil zu verdanken, daß der Freundschaftsgedanke über all die Jahre aufrechterhalten wurde. Vorsitzender der deutsch-französischen Gesellschaft e.V. in Nordhausen ist Bernd Seifert. Die Beziehungen zwischen den Bürgern beider Städte werden im Wesentlichen von den Freundschaftsgesellschaften getragen und von der Stadtverwaltung technisch und finanziell unterstützt.
Bis 1990 nahmen französische Schüler regelmäßig am Nordhäuser Ferienlager teil. Zu den gegenseitigen Besuchen der Verwaltungsspitzen kamen die Austausche der Gymnasien, der Senioren und der Feuerwehren hinzu. Die Nordhäuser Feuerwehr leistete im Februar 1995 schnelle Hilfe bei der Beseitigung der Folgen einer verheerenden Flutkatastrophe, von der die Partnerstadt heimgesucht wurde. Chorfestivals in Nordhausen, und den Nordhäuser Partnerstädten Ostrow, Bochum und Charleville-Mézières (das nächste dort in diesem Jahr) sind Tradition.
Autor: nnzVom 1. bis zum 3. Mai ist die französische Bürgermeisterin Claudine Ledoux mit einem ihrer Stellvertreter und einer Stadträtin zu Gast in Nordhausen Die Delegation wird begleitet von Georges Mailfait, dem Präsidenten des Freundschaftskomitees Charleville-Mézières / Nordhausen. Am 1. Mai gibt Oberbürgermeisterin Barbara Rinke um 19 Uhr im Bürgersaal des Neuen Rathauses zur Begrüßung einen festlichen Empfang. Am 2. Mai um 11 Uhr nach der Übergabe des neuen Rathausplatzes - pflanzt Madame Ledoux auf dem Petersberg, dem Gelände der Landesgartenschau, einen Baum, bevor sie an der Enthüllung des neuen Rathausbrunnens und der feierlichen Eröffnung der Stadtinformationen teilnimmt. Um 15 Uhr steht eine Führung durch die Nordhäuser Altstadt auf dem Programm, um 16.30 Uhr informieren sich die französischen Gäste im Altstadt-Museum Tabakspeicher über die Nordhäuser Industriegeschichte, es folgt um 18 Uhr ein Ausflug nach Neustadt.
Mit der Traditionsstraßenbahn geht es 3. Mai ab 9.30 Uhr durch Nordhausen; Abschluss des Besuches ist um 11 Uhr ein Besuch der Traditionsbrennerei in der Grimmelallee.
Die Partnerschaft zwischen beiden Städten wurde am 15. November 1978 durch die beiden Bürgermeister Jean Delautre und Friedrich Lande geschlossen. Charleville-Mézières Hauptstadt der Ardennen-Region - liegt im Nordosten Frankreichs, dicht an der Grenze zu Belgien. Die Stadt hat, einschließlich ihrer Vororte, etwa 70 000 Einwohner. Der Schriftsteller Arthur Rimbaud war einer der bekanntesten Söhne der Stadt. Eine kulturelle Besonderheit ist das Puppentheater, in dem regelmäßig ein internationales Marionettenfestival ausgerichtet wird.
Bis 1990 war die Kontaktpflege überwiegend den Franzosen überlassen. Dem bis zum heutigen Tage unermüdlichen Wirken von Georges Mailfait, dem Präsidenten des Freundschaftskommitees in Charleville-Mézieres, ist es zum großen Teil zu verdanken, daß der Freundschaftsgedanke über all die Jahre aufrechterhalten wurde. Vorsitzender der deutsch-französischen Gesellschaft e.V. in Nordhausen ist Bernd Seifert. Die Beziehungen zwischen den Bürgern beider Städte werden im Wesentlichen von den Freundschaftsgesellschaften getragen und von der Stadtverwaltung technisch und finanziell unterstützt.
Bis 1990 nahmen französische Schüler regelmäßig am Nordhäuser Ferienlager teil. Zu den gegenseitigen Besuchen der Verwaltungsspitzen kamen die Austausche der Gymnasien, der Senioren und der Feuerwehren hinzu. Die Nordhäuser Feuerwehr leistete im Februar 1995 schnelle Hilfe bei der Beseitigung der Folgen einer verheerenden Flutkatastrophe, von der die Partnerstadt heimgesucht wurde. Chorfestivals in Nordhausen, und den Nordhäuser Partnerstädten Ostrow, Bochum und Charleville-Mézières (das nächste dort in diesem Jahr) sind Tradition.

