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Mo, 16:20 Uhr
14.04.2003

Aufträge gingen an einheimische Firmen

Nordhausen (nnz). Der Wirtschaft geht es immer noch nicht viel besser. Trotzdem versuchen sich Thüringer Firmen mit Großaufträgen seitens des Landes über Wasser zu halten. Mehr dazu lesen Sie in der nnz.


Für Bauvorhaben in Thüringen wurden im Jahr 2002 wie im Jahr zuvor Bauaufträge in Höhe von rund 1,8 Milliarden Euro vergeben. Einheimische Betriebe des Bauhauptgewerbes erhielten 78 Prozent der Thüringer Bauaufträge. Weitere 15 Prozent der Aufträge gingen an Baubetriebe aus dem früheren Bundesgebiet und 7 Prozent an Firmen aus anderen neuen Bundesländern.

Für Bauvorhaben in Thüringen wurden im Jahr 2002 wie im Jahr zuvor Bauaufträge für rund 1,8 Milliarden Euro vergeben. Den höchsten wertmäßigen Anteil an den Auftragsvergaben hatte der öffentliche Bau (einschl. Straßenbau) mit 993 Millionen Euro, gefolgt vom gewerblichen Bau mit 597 Millionen Euro und vom Wohnungsbau mit 166 Millionen Euro.

In einer Sonderauswertung untersuchte das Thüringer Landesamt für Statistik, aus welchen Bundesländern die Baubetriebe stammen, an die diese Aufträge vergeben wurden. Danach waren einheimische Betriebe des Bauhauptgewerbes auf den Baustellen Thüringens mit einem Auftragsvolumen von 1,4 Milliarden Euro beteiligt. Das waren 78 Prozent der gesamten Bestelleingänge für Thüringer Bauvorhaben. Im Jahr 2001 waren es noch 84 Prozent. Weitere 15 Prozent der Aufträge erhielten Baubetriebe aus dem früheren Bundesgebiet (2001: 11 Prozent) und 7 Prozent gingen an Firmen aus anderen neuen Bundesländern (2001: 5 Prozent).

Dabei unterschieden sich die einzelnen Bausparten deutlich. Vor allem im Wohnungsbau blieben die Aufträge im Land. Rund 89 Prozent aller Wohnungsbauaufträge gingen an einheimische Firmen (2001: 93 Prozent). Die Wirtschaft vergab 69 Prozent der Aufträge an das Thüringer Bauhauptgewerbe (2001: 78 Prozent). Von den Aufträgen der Öffentlichen Auftraggeber (einschließlich Straßenbau) gingen 82 Prozent an Thüringer Firmen (2001: 85 Prozent).
Autor: nnz

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