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Mo, 08:42 Uhr
14.04.2003

Bedrückende Kriminalstatistik

Nordhausen (nnz). Berlin gehört zu den Großstädten dieser Welt mit der höchsten Lebensqualität. Das berichtete kürzlich nnz, wobei die persönlichen Sicherheit der Einwohner weniger gut abschnitt. Wie es damit im bundesdeutschen Verhältnis bestellt ist, wird nachfolgend dargestellt.


Da nämlich sieht es düster aus: Berlin hat sich im vergangenen Jahr zur Hauptstadt der Kriminellen entwickelt. Mit 17 236 registrierten Straftaten pro 100 000 Einwohner führt die Hauptstadt deutschlandweit die Liste mit den meisten Verbrechen an. Ende 2001 waren es noch 16 920 Straftaten. Zu diesem Zeitpunkt stand noch Hamburg mit 18 569 registrierten Straftaten pro 100 000 Einwohnern an der Spitze der Verbrechensstatistik. An der Alster sank die Zahl der Delikte in 2002 aber sehr deutlich auf 15 598 Fälle. Das geht aus der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) hervor, die in den nächsten Tagen vom Bundeskriminalamt veröffentlicht werden wird.

In elf von 16 Landeskriminalämtern (LKA) registrierten die Beamten 2002 mehr Straftaten als im Jahr zuvor. Auch das kleinste Flächenbundesland Saarland vermerkt einen steilen Anstieg um 19,7 Prozent. 2002 registrierten dort die Kriminalisten 6793 Straftaten gegenüber 5675 im Jahr 2001. Besonders Vermögens- und Fälschungsdelikte nahmen im Saarland überproportional zu. In Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen ging die Zahl der Delikte hingegen zurück. Sicherstes Bundesland war im vergangenen Jahr Bayern mit nur noch 5630 registrierten Delikten auf 100 000 Einwohner. Der Freistaat verwies Baden-Württemberg (jetzt 5643 Straftaten) auf Platz zwei.

Häufigste Straftat ist in Deutschland nach wie vor der Diebstahl. „Alarmierend ist die Zunahme der allgemeinen Gewaltbereitschaft“, sagen die Experten. So werde immer häufiger zur Waffe gegriffen. Anscheinend hätten viele Verbrecher ihre Zurückhaltung aufgegeben. Die statistischen Zahlen belegen auch eine Besorgnis erregende Zunahme der Kinder- und Jugendkriminalität.
Autor: nnz

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