So, 09:15 Uhr
13.04.2003
Gabi Zimmer bei Nordhäuser Genossen
Nordhausen (nnz). Bis auf den letzten Platz besetzt war Freitag Abend der Saal des Rosengarten, als die PDS-Parteivorsitzende Gabi Zimmer auf Einladung der Nordhäuser Basis zu ihrer Kurzvisite im Südharz weilte. Gleich zu Beginn ihrer Ausführungen ging es um den Irak-Krieg. Was noch diskutiert wurde, das hat die nnz erfahren.
Zimmer übte harsche Kritik an diesem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg, warnte aber zugleich vor Antiamerikanismus. Man müsse unterscheiden zwischen dem amerikanischen Volk und einer abenteuerlich agierenden Regierungs-Riege in Washington. Wenn es nicht gelinge, der UNO wieder die ihr gebührende Rolle zu erteilen, drohe weltweite Unsicherheit, die sich letztlich auch in erneutem Rüstungswettlauf niederschlage.
Die Innenpolitik, so die Parteivorsitzende, vollziehe sich gegenwärtig im Windschatten der Irak-Krise. Sie sei gekennzeichnet von beabsichtigtem Sozialabbau bisher ungekannten Ausmaßes. Das soziale Netz solle endgültig zerschnitten, der Weg vom Sozial- hin zum Wohlfahrtsstaat beschritten werden. Zimmer kündigte den entschiedenen Widerstand der PDS gemeinsam mit Gewerkschaften und Organisationen an. Auftakt hierzu sei der 1. Mai.
Gabi Zimmer, die auch Mitglied des Thüringer Landtages ist, kritisierte die hohe Jugendarbeitslosigkeit in Thüringen, die schon seit Jahren die höchste im bundesweiten Vergleich sei. In der nachfolgenden Diskussion wurde an das 1994 von CDU-Ministerpräsident Vogel in Nordhausen abgegebene Versprechen erinnert, die Arbeitslosenquote in der Region auf 10 Prozent zu senken. Davon sei man aber heute mit über 21 Prozent Lichtjahre entfernt.
Die bevorstehenden Aufgaben der Nordhäuser PDS sind vor allem im Hinblick auf die 2004 stattfindenden Kommunalwahlen zu sehen. Geeignete Kandidaten mit guten Wahlergebnissen so das Ziel. Abgerundet wurde der politische Abend mit einem Gespräch mit den Vorstandsmitgliedern der PDS-Basis sowie Mandatsträgern in Stadt und Kreis. Für die Bürgermeisterwahl in der Gemeinde Werther wünschte Gabi Zimmer dem Amtsinhaber Klaus Hummitzsch viel Erfolg.
Autor: nnzZimmer übte harsche Kritik an diesem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg, warnte aber zugleich vor Antiamerikanismus. Man müsse unterscheiden zwischen dem amerikanischen Volk und einer abenteuerlich agierenden Regierungs-Riege in Washington. Wenn es nicht gelinge, der UNO wieder die ihr gebührende Rolle zu erteilen, drohe weltweite Unsicherheit, die sich letztlich auch in erneutem Rüstungswettlauf niederschlage.
Die Innenpolitik, so die Parteivorsitzende, vollziehe sich gegenwärtig im Windschatten der Irak-Krise. Sie sei gekennzeichnet von beabsichtigtem Sozialabbau bisher ungekannten Ausmaßes. Das soziale Netz solle endgültig zerschnitten, der Weg vom Sozial- hin zum Wohlfahrtsstaat beschritten werden. Zimmer kündigte den entschiedenen Widerstand der PDS gemeinsam mit Gewerkschaften und Organisationen an. Auftakt hierzu sei der 1. Mai.
Gabi Zimmer, die auch Mitglied des Thüringer Landtages ist, kritisierte die hohe Jugendarbeitslosigkeit in Thüringen, die schon seit Jahren die höchste im bundesweiten Vergleich sei. In der nachfolgenden Diskussion wurde an das 1994 von CDU-Ministerpräsident Vogel in Nordhausen abgegebene Versprechen erinnert, die Arbeitslosenquote in der Region auf 10 Prozent zu senken. Davon sei man aber heute mit über 21 Prozent Lichtjahre entfernt.
Die bevorstehenden Aufgaben der Nordhäuser PDS sind vor allem im Hinblick auf die 2004 stattfindenden Kommunalwahlen zu sehen. Geeignete Kandidaten mit guten Wahlergebnissen so das Ziel. Abgerundet wurde der politische Abend mit einem Gespräch mit den Vorstandsmitgliedern der PDS-Basis sowie Mandatsträgern in Stadt und Kreis. Für die Bürgermeisterwahl in der Gemeinde Werther wünschte Gabi Zimmer dem Amtsinhaber Klaus Hummitzsch viel Erfolg.


