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Sa, 21:07 Uhr
12.04.2003

Klare Angelegenheiten

Nordhausen (nnz). Am 23. Spieltag in der Fußball-Landesklasse West empfingt heute die FSG Salza den Tabellenvierzehnten FSV Grün Weiß Steinbach-Hallenberg und Wacker musste beim ebenfalls abstiegsbedrohten FC Hinternah-Schönbrunn antreten. Über die Begegnungen berichtet nnz-Mitarbeiter Rainer Hellberg.


Während es der FSG Salza vor heimischen Publikum darum ging, den siebenten Tabellenplatz zu festigen, brauchten die Gäste aus dem Süden Thüringens jeden Punkt, um den Klassenerhalt zu sichern. Zwanzig Minuten tat sich allerdings so gut wie gar nichts auf dem Rasen. Die Böhm-Elf überbot sich mit katastrophalen Abspielfehlern und brachte mit Fehlpässen den Gegner immer wieder in Ballbesitz. Vorn stand Carsten Schiminitzki auf verlorenem Posten. Das Fehlen von Jürgen Rieger machte sich deutlich bemerkbar.

Steinbach-Hallenberg erspielte sich eine optische Überlegenheit, die sich zum Glück für die Salzaer vorerst nicht in zählbare Treffer ausdrückte. Beispielsweise musste Alert in der 20. Minute nach Schüssen von Ehrle und Geissler für den schon geschlagenen Kühlewind klären. Die erste Minimalchancen für die Platzherren hatten Gottschalk und Schiminitzki zwei Minuten später, die allerdings überhastet vergeben wurden. Ebenso Bonnet, der, völlig freistehend, das Leder weit neben das Tor setzte. Die Führung der Gäste kam für die etwa 150 Zuschauer nicht überraschend. Geissler, der auffälligste Spieler seiner Mannschaft, ließ Weber und Nette stehen und zog aus etwa 15 m ab. Der Ball sprang vom Innenpfosten ins Tor. Den schmeichelhaften Ausgleich für die Platzherren erzielte Schiminitzki nach einer Verkouter-Ecke in der 44. Minute.

In der zweiten Halbzeit gab es eine deutliche Steigerung der Salzaer. Die Moralpredigt in der Pause hatte ihre Wirkung nicht verfehlt. Die Männer um Kapitän Enrico Weber störten nun den Gegner schon bei der Ballannahme. Aus dem Mittelfeld kamen mehr Impulse. Trotzdem fiel die Salzaer Führung überraschend. Verkouter passte auf Alert, der mit einem satten Schuss aus 20 m einschoss. Auch in der Folgezeit hatte die Böhm-Elf die klareren Chancen. Den schönsten Spielzeug der Begegnung schloss Verkouter nach einem Pass von Schiminitzki in der 76. Minuten zum 3:1-Endstand ab.

Für Nordhausen hieß es in Hinternah Alles oder Nichts. Nach der Anfangsoffensive der Gastgeber vor etwa 100 Zuschauern ging Wacker 90 durch ein Tor von Schröter in der 26. Minute in Führung. Die Schützlinge von Trainer Jörg Weißhaupt spielten auch in der Folgezeit munter mit und erkämpften sich mehrere gute Möglichkeiten. Allerdings die größte Chance hatten die Platzherren. Doch Finsterbusch im Nordhäuser Tor bewahrte seine Elf vor dem Ausgleich (50.). Eine Viertelstunde später war Schröter wieder zur Stelle und markierte das 2:0. Dem talentierten Kicker gelang damit ein gelungenes Comeback in der 1. Mannschaft. Der eingewechselte Kühne erwies sich auch diesmal wieder als Joker. In der 90. Spielminute stellte er mit seinem Treffer den 3:0-Sieg sicher. Bitter für die Nordhäuser sind allerdings die fünften Gelben Karten für Pistorius, Schmidt und Mook. Auf ihren Einsatz muss Trainer Jörg Weißhaupt im Heimspiel gegen Veilsdorf am kommenden Wochenende verzichten.
Autor: rh

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