Sa, 08:04 Uhr
12.04.2003
nnz-Rückspiegel: 12. April 2002
Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
800 Euro und altes Pflaster
800 Euro für Nachbarn in Not
Einen Scheck über 800 Euro für das Konto Nachbar in Not übergab am Mittag Wolfgang Picht, Seniorchef der aus Nordhausen stammenden gleichnamigen Likörfabrik. Dort wird unter anderem der Likör Harzer Grubenlicht produziert. Anlass für die Spende ist das 80jährige Firmenjubiläum. Empfänger des Schecks waren Nordhausens Bürgermeister Klaus Wahlbuhl und Rainer Kirsch als Vertreter des Lions-Clubs der Rolandstadt.
Lions-Club und Stadt Nordhausen hatten das Konto Nachbar in Not 1999 initiiert. Mit dem Geld sollen unverschuldet in Not geratene Menschen kurzfristig Hilfe bekommen. Gegenwärtig befinden sich auf dem Konto rund 2.000 Euro, heute kamen 800 Euro hinzu. Mit dem Geld konnten in den zurückliegenden Jahren viele Menschen eine Unterstützung erhalten, die sich in einer Notlage befanden, in die sie unverschuldet geraten waren.
Altes Pflaster für neuen Platz
Der Darrweg ist mit 12.000 Fahrzeugen am Tag eine der meistfrequentierten Straßen der Stadt Nordhausen. Er verbindet an der Peripherie der Stadt die B 80 Richtung Worbis mit der B 4 Richtung Erfurt und soll den gesamten Durchgangsverkehr aufnehmen, der derzeit noch über den sogenannten Bundeseinbahnstraßenring mitten durch die Stadt fährt. Vor allem während der Landesgartenschau soll durch die Reduzierung dieses innerstädtischen Verkehrs das Zentrum entlastet und damit attraktiver werden. Darüber hinaus ist der Darrweg eine wichtige Erschließungsstraße für die Gewerbegebiete im Südwesten der Stadt.
Seit dem Beginn der Sanierungsarbeiten am 18. September 2001 wurden rund eine Millionen Euro verbaut. Knapp die Hälfte davon waren Fördermittel. Im Zuge der Bauarbeiten beseitigten - schon Ende letzten Jahres - die Fachleute die schlechten Straßenabschnitte im Bereich der Gleisanlagen vor dem Gelände des Verkehr- und Stadtreinigungsbetriebes und ersetzten die Plattenstraße zwischen dem Kreisel Stadion und der Alten Mühle durch eine Bitumenfahrbahn. Zugleich kam auf der gesamten Länge dieses Bauabschnitts eine neue Trinkwasser- und im Bereich des Wohngebietes eine neue Abwasserleitung in die Erde.
Autor: nnz800 Euro und altes Pflaster
800 Euro für Nachbarn in Not
Einen Scheck über 800 Euro für das Konto Nachbar in Not übergab am Mittag Wolfgang Picht, Seniorchef der aus Nordhausen stammenden gleichnamigen Likörfabrik. Dort wird unter anderem der Likör Harzer Grubenlicht produziert. Anlass für die Spende ist das 80jährige Firmenjubiläum. Empfänger des Schecks waren Nordhausens Bürgermeister Klaus Wahlbuhl und Rainer Kirsch als Vertreter des Lions-Clubs der Rolandstadt.Lions-Club und Stadt Nordhausen hatten das Konto Nachbar in Not 1999 initiiert. Mit dem Geld sollen unverschuldet in Not geratene Menschen kurzfristig Hilfe bekommen. Gegenwärtig befinden sich auf dem Konto rund 2.000 Euro, heute kamen 800 Euro hinzu. Mit dem Geld konnten in den zurückliegenden Jahren viele Menschen eine Unterstützung erhalten, die sich in einer Notlage befanden, in die sie unverschuldet geraten waren.
Altes Pflaster für neuen Platz
Der Darrweg ist mit 12.000 Fahrzeugen am Tag eine der meistfrequentierten Straßen der Stadt Nordhausen. Er verbindet an der Peripherie der Stadt die B 80 Richtung Worbis mit der B 4 Richtung Erfurt und soll den gesamten Durchgangsverkehr aufnehmen, der derzeit noch über den sogenannten Bundeseinbahnstraßenring mitten durch die Stadt fährt. Vor allem während der Landesgartenschau soll durch die Reduzierung dieses innerstädtischen Verkehrs das Zentrum entlastet und damit attraktiver werden. Darüber hinaus ist der Darrweg eine wichtige Erschließungsstraße für die Gewerbegebiete im Südwesten der Stadt. Seit dem Beginn der Sanierungsarbeiten am 18. September 2001 wurden rund eine Millionen Euro verbaut. Knapp die Hälfte davon waren Fördermittel. Im Zuge der Bauarbeiten beseitigten - schon Ende letzten Jahres - die Fachleute die schlechten Straßenabschnitte im Bereich der Gleisanlagen vor dem Gelände des Verkehr- und Stadtreinigungsbetriebes und ersetzten die Plattenstraße zwischen dem Kreisel Stadion und der Alten Mühle durch eine Bitumenfahrbahn. Zugleich kam auf der gesamten Länge dieses Bauabschnitts eine neue Trinkwasser- und im Bereich des Wohngebietes eine neue Abwasserleitung in die Erde.

