Fr, 07:10 Uhr
11.04.2003
nnz-Rückspiegel: 11. April 2002
Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
2 auf 1, Ossis favorisiert?
Eine Lehrstelle – zwei Bewerber
Sechs Monate ist das aktuelle Berufsberatungsjahr als. Das Nordhäuser Arbeitsamt legte jetzt eine erste Zwischenbilanz vor. Seit Beginn des Berufsberatungsjahres im Oktober 2001 haben sich bis Ende März 2002 insgesamt 8.990 Mädchen und Jungen bei den Berufsberatern des Arbeitsamtes gemeldet, um Rat zur Berufsorientierung zu erhalten. Von diesen Ratsuchenden streben 3.622 eine betriebliche Ausbildung zu dem Lehrbeginn 2002 an, 244 weniger als vor einem Jahr. Durch die Berufsberater werden die Bewerber bei der Stellensuche aktiv unterstützt. Ende März waren bereits 961 ausbildungswillige Jugendliche versorgt, vor einem Jahr wurden im Vergleich 908 versorgte Bewerber verzeichnet...ausführlich im nnz-Archiv
Ist Raumordnungsverfahren überflüssig?
Eine erste Anhörung beim Bergamt zum Gipsabbau in der Rüdigsdorfer Schweiz fand in dieser Woche in Erfurt statt. Der Nordhäuser Kreisverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) führt dazu einen Informationsabend durch. Zur nächsten Informationsveranstaltung lädt der BUND-Kreisverband am Montag, den 15.04.2002 um 19.00 Uhr in den Thomas Mann Klub nach Nordhausen sowohl Mitglieder als auch Interessierte ein. Neben den festzulegenden Arbeitsschwerpunkten steht die zukünftige Organisationsstruktur im Vordergrund. Des weiteren, so der Geschäftsführer des BUND-Landesverbandes, Dr. Vogel, wird über den beim Bergamt in Erfurt durchgeführten Anhörungstermin zum eingeleiteten Planfeststellungsverfahren Gipsabbau Winkelberg-Rüdigsdorfer Schweiz informiert...ausführlich im nnz-Archiv
Theaterintendanz: Ossis favorisiert?
Es gibt keine Fusion der Theater in Weimar und Erfurt. Was das für den Theaterstandort Nordhausen bedeutet, darüber hat sich die nnz mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden der GmbH, Klaus Wahlbuhl (SPD), unterhalten.
Nach der gescheiterten Fusion zwischen Weimar und Erfurt könne es sein, dass sich die Landesregierung zurücklehne und ihren finanziellen Verpflichtungen wie bisher nachkomme. Daraus resultiert, dass sich das Nordhäuser Theater spätestens im Jahr 2004 in einer akuten Finanznot befinden werde. Erste Auswirkungen dessen seien vielleicht schon ein Jahr zuvor zu bemerken, erläutert Wahlbuhl im nnz-Gespräch.
Für Nordhausen hieße dies, unbedingt über einen Personalabbau zu diskutieren. Dieser sollte vor allem im nichtkünstlerischen Bereich vorgenommen werden. Wahlbuhl verweist gegenüber der nnz auch auf die Tatsache, dass es in Deutschland (Ost und West) vergleichbare Theater in vergleichbaren Städten wie Nordhausen gebe, die durchaus ein Mehrspartenprogramm mit 205 bis 215 Mitarbeitern anbieten würden. Derzeit sind in Nordhausen 235 Mitarbeiter beschäftigt. Bevor Aufsichtsrat und Gesellschafter intensiv über einen Abbau von Stellen nachdenken, will Wahlbuhl in Erfurt darauf aufmerksam machen, dass in Eisenach zum Beispiel 380 Mitarbeiter und in Meiningen 375 Mitarbeiter an den dortigen Theatern beschäftigt sind. Da sei vor allem ein Personabbau notwendig. Überdenkenswert hält der Aufsichtsratsvorsitzende auch die Thüringer Orchesterstruktur...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz2 auf 1, Ossis favorisiert?
Eine Lehrstelle – zwei Bewerber
Sechs Monate ist das aktuelle Berufsberatungsjahr als. Das Nordhäuser Arbeitsamt legte jetzt eine erste Zwischenbilanz vor. Seit Beginn des Berufsberatungsjahres im Oktober 2001 haben sich bis Ende März 2002 insgesamt 8.990 Mädchen und Jungen bei den Berufsberatern des Arbeitsamtes gemeldet, um Rat zur Berufsorientierung zu erhalten. Von diesen Ratsuchenden streben 3.622 eine betriebliche Ausbildung zu dem Lehrbeginn 2002 an, 244 weniger als vor einem Jahr. Durch die Berufsberater werden die Bewerber bei der Stellensuche aktiv unterstützt. Ende März waren bereits 961 ausbildungswillige Jugendliche versorgt, vor einem Jahr wurden im Vergleich 908 versorgte Bewerber verzeichnet...ausführlich im nnz-Archiv
Ist Raumordnungsverfahren überflüssig?
Eine erste Anhörung beim Bergamt zum Gipsabbau in der Rüdigsdorfer Schweiz fand in dieser Woche in Erfurt statt. Der Nordhäuser Kreisverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) führt dazu einen Informationsabend durch. Zur nächsten Informationsveranstaltung lädt der BUND-Kreisverband am Montag, den 15.04.2002 um 19.00 Uhr in den Thomas Mann Klub nach Nordhausen sowohl Mitglieder als auch Interessierte ein. Neben den festzulegenden Arbeitsschwerpunkten steht die zukünftige Organisationsstruktur im Vordergrund. Des weiteren, so der Geschäftsführer des BUND-Landesverbandes, Dr. Vogel, wird über den beim Bergamt in Erfurt durchgeführten Anhörungstermin zum eingeleiteten Planfeststellungsverfahren Gipsabbau Winkelberg-Rüdigsdorfer Schweiz informiert...ausführlich im nnz-Archiv
Theaterintendanz: Ossis favorisiert?
Es gibt keine Fusion der Theater in Weimar und Erfurt. Was das für den Theaterstandort Nordhausen bedeutet, darüber hat sich die nnz mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden der GmbH, Klaus Wahlbuhl (SPD), unterhalten.
Nach der gescheiterten Fusion zwischen Weimar und Erfurt könne es sein, dass sich die Landesregierung zurücklehne und ihren finanziellen Verpflichtungen wie bisher nachkomme. Daraus resultiert, dass sich das Nordhäuser Theater spätestens im Jahr 2004 in einer akuten Finanznot befinden werde. Erste Auswirkungen dessen seien vielleicht schon ein Jahr zuvor zu bemerken, erläutert Wahlbuhl im nnz-Gespräch.
Für Nordhausen hieße dies, unbedingt über einen Personalabbau zu diskutieren. Dieser sollte vor allem im nichtkünstlerischen Bereich vorgenommen werden. Wahlbuhl verweist gegenüber der nnz auch auf die Tatsache, dass es in Deutschland (Ost und West) vergleichbare Theater in vergleichbaren Städten wie Nordhausen gebe, die durchaus ein Mehrspartenprogramm mit 205 bis 215 Mitarbeitern anbieten würden. Derzeit sind in Nordhausen 235 Mitarbeiter beschäftigt. Bevor Aufsichtsrat und Gesellschafter intensiv über einen Abbau von Stellen nachdenken, will Wahlbuhl in Erfurt darauf aufmerksam machen, dass in Eisenach zum Beispiel 380 Mitarbeiter und in Meiningen 375 Mitarbeiter an den dortigen Theatern beschäftigt sind. Da sei vor allem ein Personabbau notwendig. Überdenkenswert hält der Aufsichtsratsvorsitzende auch die Thüringer Orchesterstruktur...ausführlich im nnz-Archiv


