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Do, 07:43 Uhr
10.04.2003

Zugewinn für Spaßgesellschaft

Nordhausen (nnz). Ab sofort muss man nicht mehr nach Ägypten reisen, um das Tal der Pharaonen zu besuchen: Belantis macht's möglich und nnz weist Ihnen den Weg.


Die Macher haben es sich einiges kosten lassen, um „Mehr Spaß im Osten“ einkehren zu lassen. Um genauer zu sein: Auf dem Gelände des ehemaligen Braunkohlentagebaus bei Leipzig hat die Event Park GmbH „Belantis“ entstehen lassen, einen Vergnügungspark auf einer Fläche von 25 Hektar. Die noch vor zwei Jahren trostlos wirkende, geschundene Landschaft hat in nur 19 Monaten ein völlig neues Gesicht bekommen und vermittelt Eindrücke, die man zuvor für ausgeschlossen gehalten hätte. Hinter so attraktiven Namen wie „Küste der Entdecker“ oder eben auch „Tal der Pharaonen“ werden den Besuchern nach Angaben von Unternehmens-Sprecher Jan Noack insgesamt „fünf historische Zeitreisen mit modernen Attraktionen“ geboten.

Da gleitet man zum Beispiel nach einer halsbrecherischen Fahrt in kleinen Booten in ruhiges Gewässer und kann sich angesichts der mit 30 Metern höchsten Pyramide Europas am Ufer leicht auf dem Nil wähnen. Um gleich danach eine englisch anmutende Landschaft mit einem kompletten Schloss mit Rittern und Verliesen zu erreichen. Wer es hektischer haben möchte findet Wasser- und Gletscherrutschen oder auch Familien-Achterbahnen. Danach kann man über einen richtigen Marktplatz flanieren und sich in einem der zahlreichen Restaurants oder Imbisse ausruhen. Oder sich für neue Entdeckungsgänge kräftigen.

Der Unternehmenssprecher erläutert nach einem Ausblick auf das Gelände das Konzept dieses Erlebnisparks: „Wir wollen uns nicht mit Rusk oder dem Heidepark Soltau messen“, erklärt Noack, „Belantis“ verstehe sich eher als Familienpark mit Freizeit- und Erholungscharakter. Nicht immer neue und verwegenere Attraktionen will man bieten, sondern Atmosphäre für die ganze Familie.

50 Mio. Euro wurden bislang in diesen Erlebnispark investiert, um diese Atmosphäre zu schaffen. Bis 2008 sollen weitere 25 Millionen dazukommen. Mit 12,5 Mio. Euro förderte der Freistaat Sachsen und die EU das Projekt. Die Umweltschützer hätten es gern verhindert, um der Natur Gelegenheit zu geben, sich langsam wieder in eine ursprüngliche Landschaft zu wandeln. Nach sorgfältiger Prüfung wurde dann aber im Herbst 2000 der Bau genehmigt und ein Jahr später mit der Grundsteinlegung begonnen.

Bis zum Jahresende rechnet man mit 600 000 Besuchern. Am Wochenende fanden „Schnuppertage“ statt, die mit 45 000 verkauften Eintrittskarten ein vielversprechendes Ergebnis brachten. Und das zu Eintrittspreisen zwischen 15 und 17 Euro pro Person.
Autor: nnz

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