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Do, 12:49 Uhr
21.09.2000

Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) hält an Tagesordnung fest

Nordhausen (nnz). Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) will an der Tagesordnung für die kommende Stadtratssitzung festhalten. Dort ist unter Punkt 9 die Wahl des zweiten hauptamtlichen Beigeordneten zu finden. Die Absetzung dieses Tagesordnungspunktes sei vermutlich aus dem "Wunschdenken" einiger Mitglieder der SPD-Stadtratsfraktion sowie von CDU-Mitgliedern heraus entstanden, sagte Rinke der nnz. Die Stadt wolle sich nicht anhängig machen von Wahlvorgängen im Kreistag. Die Verwaltung müsse auch in Zukunft handlungsfähig sein, auch sehe Rinke keinen Grund, an der Qualifikation und den Voraussetzungen von Dietrich Beyse (CDU) zu zweifeln. Vor allem in der kommenden Zeit, die durch die vom Land aufgezwungenen Sparmaßnahmen diktiert werden wird, müssen in der Stadtverwaltung alle Möglichkeiten ausgelotet werden, um "schmerzhafte Einschnitte" in den Haushalt zu vermeiden.
Aus der Stadtratsfraktion der SPD wurde gestern bekannt, daß es Bestrebungen gibt, die Wahl von Beyse zu verschieben. Hintergrund ist die vermutliche Anfechtung der Wahl der beiden hauptamtlichen Beigeordneten der Kreisverwaltung Anfang September. Nach nnz-Recherchen wird das Landesverwaltungsamt Weimar die Wahl anfechten und für ungültig erklären. Dann beginnt alles von vorn - inklusive Ausschreibung (siehe nnz 21.9.00).
Autor: psg

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