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Do, 19:01 Uhr
03.04.2003

Spitzenspiel im Kuntz-Sportpark

Nordhausen (nnz). Am 22. Spieltag in der Fußball-Landesklasse West empfängt am Sonnabend Wacker 90 Nordhausen den FSV 04 Viernau und die FSG Salza muss am Sonntag beim Spitzenreiter Holzthaleben ran. Die Aussichten für beide Nordhäuser Teams fasst nnz-Mitarbeiter Rainer Hellberg zusammen.


Am Sonnabend kommt es um 14.30 Uhr im Albert-Kuntz-Sportpark zum Spitzenspiel in der Fußball-Landesklasse West. Der Tabellendritte Wacker 90 Nordhausen empfängt den Zweiten, den FSV 04 Viernau. Für die Schützlinge von Trainer Jörg Weißhaupt die letzte Chance, im Kampf um die Aufstiegsplätze dran zu bleiben. In die Entscheidung um den Staffelmeister kann Wacker 90 nach den zwei blamablen Niederlagen in Folge nicht mehr eingreifen, leider. Aber der zweite Platz sollte noch ein erstrebenswertes Ziel der Männer um Kapitän Sven Pistorius sein. Deshalb muss am Sonnabend unbedingt ein Sieg her. Dabei hofft die Elf natürlich auf die lautstarke Unterstützung vieler Fans.

Bei einem vollen Erfolg der Nordhäuser würde sich zwar in der Tabelle vorerst nichts ändern, jedoch der zweite Tabellenplatz zum Saisonende läge noch im Bereich des Möglichen. Damit käme es zu einem Entscheidungsspiel gegen den Zweiten der Staffel Ost um den dritten Aufstiegsplatz in die Thüringenliga - vorausgesetzt, nur eine Thüringer Mannschaft steigt aus der Oberliga ab. Noch ist alles offen. Viernau muss in vierzehn Tagen in Holzthaleben und zum Saisonausklang bei der FSG Salza antreten. Wacker hat im letzten Heimspiel (24.05.) den Tabellenführer zu Gast.

„Nichts ist unmöglich“ lautet die Devise für die FSG Salza, eine der erfolgreichsten Mannschaften der Rückrunde. Die Männer um Kapitän Enrico Weber müssen am Sonntag in Holzthaleben antreten. Mit einem Erfolg könnte die Böhm-Truppe den Kampf um die vorderen Plätze noch einmal spannend machen. Die Elf hat nichts mehr zu verlieren und kann befreit aufspielen. Sie ist auswärts jederzeit für eine Überraschung gut. Vielleicht gelingt ein ähnliches Husarenstück wie in Viernau, wo sie fast sensationell mit 2:0 gewannen. Das Saisonziel, die Klasse zu halten, dürfte mit 32 Punkten bereits erreicht sein. Und die Böhm-Truppe ist zu ehrgeizig, als dass sie sich mit dem Erreichten zufrieden gibt. Leistungsmäßig kann die Elf über sich hinaus wachsen, wie das Spiel bei Wacker 90 gezeigt hat. Trainer Silvio Böhm kann, bis auf Bonnet (GR Karte), auf sein derzeit stärkstes Aufgebot zurückgreifen.
Autor: rh

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