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Mo, 13:39 Uhr
31.03.2003

Großes Interesse am Theater

Nordhausen (nnz). Am vergangenen Freitag war die Bewerbungsfrist für den „Chefposten“ des Nordhäuser Theaters abgelaufen. Das Interesse daran war sehr groß. Hintergründe und Zwischentöne dazu wie immer in Ihrer nnz.


Die Resonanz auf die Ausschreibung sei zur Freude von Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) sehr groß gewesen. Bis zum heutigen Tag seien 42 Bewerbungen aus Deutschland und anderen Ländern eingegangen. Der Aufsichtsrat der Theater GmbH hatte auf Wunsch der Stadt Nordhausen keinen Intendanten ausgeschrieben, sondern neben der künstlerischen Leitung auch Wert auf das Management gelegt. „Durch die eingegangenen Bewerbungen hat sich bestätigt, dass in dieser und in der kommenden Zeit nur so Theater gemacht werden könne“, meinte Rinke auf nnz-Anfrage.

Das Alter der Bewerber liege zwischen 36 und 54 Jahren, voraussichtlich 30 Bewerbungen würden in eine engere Auswahl kommen, ergänzte Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD). Nach dem man in den zurückliegenden Jahren „nicht so glücklich beim Finden der Intendanten“ gewesen sei, wolle man nun vor allem darauf Wert legen, wie Theater nach dem Jahr 2008 gemacht werde. Der passende Kandidat solle nicht allzu alt, soll schon mal in den neuen Bundesländern tätig gewesen sein. Die Kardinalfrage sei jedoch, wie kann das Theater in Nordhausen zukunftsfähig und attraktiv gestaltet werden. Übrigens: Vier der Bewerber „haben bereits in Nordhausen schon mal Staub gewischt“, verriet Wahlbuhl.

In Bezug auf den neuen Spielplan, den letzten der Ära Dr. Pirklbauer, meinte Wahlbuhl auf Nachfrage, dass der damit nicht allzu glücklich sei. Vielleicht auch deshalb wird es zur Landesgartenschau den „Sommernachtstraum“ geben – inszeniert und aufgeführt allerdings vom Theater in Halberstadt. Auch darüber wurde jüngst bei einem Besuch vom Halberstadter OB und dem Intendanten des dortigen Theaters in Nordhausen gesprochen. Die Gespräche seien nützlich gewesen, man habe das Gefühl gehabt, dass man sich im Ostharz zwischen der Stadt und dem Theater regelmäßig abstimme und nicht nur per Zufall mit einander rede, so Barbara Rinke heute...
Autor: nnz

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