Sa, 11:02 Uhr
20.01.2001
"Grüne Woche": Primas plädiert für regionale Präsenz
Nordhausen/Berlin (nnz). Die für Wirtschaftsförderung und Tourismus Verantwortlichen des Landkreises Nordhausen müssten sich in diesem Jahr noch intensiver mit der Vermarktung der Region beschäftigten. Das ist das Fazit von Egon Primas (CDU) nach dem ersten Tag der "Grünen Woche" in Berlin. Der CDU-Abgeordnete ist in seiner Funktion als Vorsitzender des Landtagsausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Gast in Berlin.
Primas macht an dieser Stelle auf die Erfahrungen der Region Apolda aufmerksam. Die dort agierende Marketinggesellschaft vertrete die Region seit fünf Jahren auf der Schau in Berlin. Erst jetzt ernte man die Erfolge dieser Investition, so Primas gegenüber nnz. Deshalb solle im Landkreis Nordhausen und vielleicht auch darüber hinaus über eine Präsentation in Berlin nachgedacht werden. Dazu sei eine konzertierte Aktion notwendig, eine Kommune oder der Landkreis allein seien mit dieser Aufgabe finanziell überfordert. Unterstützung könne es für dieses Vorhaben auch vom Land Thüringen geben. Bislang habe er die gesamte Nordthüringer Region auf der "Grünen Woche" nicht wahrgenommen, lediglich die Region Werratal präsentiert sich mit ihren touristischen Angeboten. In gestrigen Gesprächen sei Primas klar geworden, dass vor allem die Menschen in der Region um Berlin den Harz und seine Ausläufer immer noch (oder schon wieder) als eine beliebtes Urlaubsziel innerhalb Deutschlands betrachten. Um Berlin wohnen mehr als vier Millionen Menschen, ein genügend großes Potential auch für die Südharzregion.
Der Ausschuß des Thüringer Landtages wird sich heute noch mit Kollegen aus Rheinland Pfalz und Sachsen treffen, am Vormittag wurde in Berlin der Thüringen-Tag auf der Grünen Woche eröffnet. Dabei wollen die Politiker mit ihrer Präsenz vor allem den hiesigen Landwirten angesichts der BSE-Krise den Rücken stärken, wie Primas gegenüber nnz betonte.
Autor: nnzPrimas macht an dieser Stelle auf die Erfahrungen der Region Apolda aufmerksam. Die dort agierende Marketinggesellschaft vertrete die Region seit fünf Jahren auf der Schau in Berlin. Erst jetzt ernte man die Erfolge dieser Investition, so Primas gegenüber nnz. Deshalb solle im Landkreis Nordhausen und vielleicht auch darüber hinaus über eine Präsentation in Berlin nachgedacht werden. Dazu sei eine konzertierte Aktion notwendig, eine Kommune oder der Landkreis allein seien mit dieser Aufgabe finanziell überfordert. Unterstützung könne es für dieses Vorhaben auch vom Land Thüringen geben. Bislang habe er die gesamte Nordthüringer Region auf der "Grünen Woche" nicht wahrgenommen, lediglich die Region Werratal präsentiert sich mit ihren touristischen Angeboten. In gestrigen Gesprächen sei Primas klar geworden, dass vor allem die Menschen in der Region um Berlin den Harz und seine Ausläufer immer noch (oder schon wieder) als eine beliebtes Urlaubsziel innerhalb Deutschlands betrachten. Um Berlin wohnen mehr als vier Millionen Menschen, ein genügend großes Potential auch für die Südharzregion.
Der Ausschuß des Thüringer Landtages wird sich heute noch mit Kollegen aus Rheinland Pfalz und Sachsen treffen, am Vormittag wurde in Berlin der Thüringen-Tag auf der Grünen Woche eröffnet. Dabei wollen die Politiker mit ihrer Präsenz vor allem den hiesigen Landwirten angesichts der BSE-Krise den Rücken stärken, wie Primas gegenüber nnz betonte.

