Do, 13:10 Uhr
20.03.2003
Bundesweit Proteste gegen Krieg
Nordhausen/Berlin (nnz). In vielen deutschen Städten versammeln sich immer mehr Demonstranten, um gegen die US-Militärattacke gegen Irak zu protestieren. Derzeit sind es vor allem Schüler, die auf die Straße gehen. Mehrere Tausend sind es in Saarbrücken, München, Bochum, Köln, Berlin und Rostock.
Insgesamt plant die Friedensbewegung mehr als 270 Veranstaltungen in fast allen größeren Städten und rechnet mit hunderttausenden Teilnehmern, unter ihnen autonome Gruppen, Globalisierungsgegner von Attac, sozialistische, kirchliche, Frauen- und Jugendgruppen, Parteien, Gewerkschaften und Kirchen. Die meisten Kundgebungen beginnen zwischen 17.00 und 19.00 Uhr auf den zentralen Plätzen in den Innenstädten, um 18 Uhr auf dem Berliner Alexanderplatz. Viele Kirchengemeinden in der Bundesrepublik wollten um 17.00 Uhr ihre Glocken läuten. In Thüringen hatte der DGB zu einer Protestkundgebung am Mittag in Erfurt aufgerufen.
Zentren des Protests sollen auch die Standorte amerikanischer Einrichtungen sein. Dazu zählen das Stuttgarter US-Hauptquartier EUCOM, der Truppenstandort Wiesbaden, aber auch Leipzig, wo seit Wochen regelmäßig Montagsdemonstrationen stattfinden und das Konsulat der Vereinigten Staaten schon weiträumig abgesperrt wurde.
Das Netzwerk Friedenskooperative erklärte nach Kriegsbeginn: "Die weltweite Friedensbewegung wird trotz aller Enttäuschung, Trauer und Wut nicht nachlassen, gegen den Angriffskrieg auf den Irak zu protestieren und seine sofortige Beendigung zu fordern." Die Demonstrationen wendeten sich jetzt auch stark gegen die Bundesregierung, "die immer noch durch Gewährung der Überflugrechte und Stützpunktnutzung wie die deutsche AWACS-Beteiligung militärische Beihilfe im völker- und grundgesetzwidrigen Krieg leistet". Die Anti-Kriegs-Rhetorik des Kanzlers reiche den Menschen nicht mehr. "Sie fordern ein Verbot aller kriegerischen Aktivitäten im Land", hieß es.
Autor: nnzInsgesamt plant die Friedensbewegung mehr als 270 Veranstaltungen in fast allen größeren Städten und rechnet mit hunderttausenden Teilnehmern, unter ihnen autonome Gruppen, Globalisierungsgegner von Attac, sozialistische, kirchliche, Frauen- und Jugendgruppen, Parteien, Gewerkschaften und Kirchen. Die meisten Kundgebungen beginnen zwischen 17.00 und 19.00 Uhr auf den zentralen Plätzen in den Innenstädten, um 18 Uhr auf dem Berliner Alexanderplatz. Viele Kirchengemeinden in der Bundesrepublik wollten um 17.00 Uhr ihre Glocken läuten. In Thüringen hatte der DGB zu einer Protestkundgebung am Mittag in Erfurt aufgerufen.
Zentren des Protests sollen auch die Standorte amerikanischer Einrichtungen sein. Dazu zählen das Stuttgarter US-Hauptquartier EUCOM, der Truppenstandort Wiesbaden, aber auch Leipzig, wo seit Wochen regelmäßig Montagsdemonstrationen stattfinden und das Konsulat der Vereinigten Staaten schon weiträumig abgesperrt wurde.
Das Netzwerk Friedenskooperative erklärte nach Kriegsbeginn: "Die weltweite Friedensbewegung wird trotz aller Enttäuschung, Trauer und Wut nicht nachlassen, gegen den Angriffskrieg auf den Irak zu protestieren und seine sofortige Beendigung zu fordern." Die Demonstrationen wendeten sich jetzt auch stark gegen die Bundesregierung, "die immer noch durch Gewährung der Überflugrechte und Stützpunktnutzung wie die deutsche AWACS-Beteiligung militärische Beihilfe im völker- und grundgesetzwidrigen Krieg leistet". Die Anti-Kriegs-Rhetorik des Kanzlers reiche den Menschen nicht mehr. "Sie fordern ein Verbot aller kriegerischen Aktivitäten im Land", hieß es.


