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Mi, 18:37 Uhr
19.03.2003

Straßenbahnfahren wird teurer

Nordhausen (nnz). Ab Juli müssen sich die Nordhäuser und ihre Gäste auf höhere Preise für das Fahren mit Straßenbahnen und Bussen einstellen. So steht es jedenfalls in der Beschlussvorlage, die Anfang April vom Stadtrat verabschiedet werden soll.


Die Steigerung der Tarife sei zwingend notwendig, so Stadtwerke-Geschäftsführer Arndt Forberger heute im Hauptausschuß. Eigentlich sei die Erhöhung der Tarife ja auch nur eine Anpassung. Denn die anderen Nordthüringer Landkreise hätten die Preise schon längst erhöht. Aus der Tariferhöhung sollen nicht nur die Einnahmen gesteigert, sondern soll auch weiterhin die Attraktivität von Bus- und Bahnfahren in der Rolandstadt garantiert werden. Das Land Thüringen verlange alle drei Jahre eine Tarifanpassung, doch im Jahr der Landesgartenschau sei das politisch nicht gewollt, also wird um ein Jahr vorgezogen.

Die Preiserhöhung trifft vor allem die Käufer von Einzelfahrscheinen. 25 Prozent mehr sollen ab dem 1. Juli auf den „Tresen“ gelegt werden. Bislang kostete der Einzelfahrschein 80 Cent, dann wird es ein Euro. Eine Vier-Fahrten-Karte soll sich von 2,60 Euro auf 2,80 Euro verteuern. Das neue Preiskonzept setzt noch stärker als bisher auf Vielfahrer und „intelligente“ Rabatte. Wenn die Straßenbahn ab dem kommenden Jahr auch auf den HSB-Schienen rollen wird, dann zahlt man für die Strecke von Steigerthal bis nach Ilfeld lediglich 1,70 Euro. Bislang müssen für den Bus (Steigerthal-Nordhausen) 80 Cent und dann für die HSB noch einmal 1,40 Euro bezahlt werden.

Die bittere Pille wird es für Kinder und Schüler geben. Die sind von den Preissteigerungen ebenso betroffen. Denn nach Gesetz müssen für die „Schülerfahrt“ 75 Prozent des Normalfahrpreises gezahlt werden. Am 2. April soll der Nordhäuser Stadtrat die Erhöhung der Tarife beschließen. Im Hauptausschuß gab es heute wenig Diskussionsbedarf.
Autor: nnz

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