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Di, 14:42 Uhr
18.03.2003

A 38 - Je schneller, desto besser

Nordhausen/Berlin (nnz). Auf Anregung von CDU-Bundestagsabgeordneten Manfred Grund besprechen Vertreter der Nordthüringer Kreise am Donnerstag in Berlin den Baufortgang der A 38 mit der Planungsgesellschaft DEGES. Die Zeit drängt, denn in etwas mehr als zwei Jahren soll die Trasse durchgängig befahrbar sein.


Derzeit wird in Nordthüringen an mehreren Abschnitten gebaut. Zuletzt konnte das Teilstück zwischen Werther und Wipperdorf für den Verkehr frei geben werden. "Mit jedem Teilstück verbessert sich die Infrastruktur Nordthüringens", hebt der CDU-Mann gegenüber der nnz hervor. Grund hält dies auch für notwendig, damit der Landkreis Nordhausen im regionalen Wettbewerb um Investitionen und Arbeitsplätze mithalten kann. Denn mit der EU-Osterweiterung entfallen bestehende Förderungen für Unternehmensansiedlungen. "Faktisch verbleiben nach der Fertigstellung der Autobahn maximal zwei Jahre, um mit der dann ausgezeichneten Verkehrsanbindung gezielt für Investitionen zu werben", erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete.

Die Landkreise Eichsfeld und Nordhausen und insbesondere das heimische Handwerk sind an einem zügigen Baufortgang interessiert. Für verständlich und berechtigt hält Manfred Grund die Forderung, schneller zu bauen, und auch die Sorge, dass durch Klagen gegen den Bau der A 38 viel Zeit verloren geht. Deshalb hält Manfred Grund mit Nachdruck am Bau der A 38 fest. Um Probleme bei der weiteren Planung und Ausschreibung frühzeitig zu erkennen, hatte Manfred Grund kurzfristig Vertreter der Landkreise, darunter auch der Kreisverwaltung Nordhausen, nach Berlin zu einem Gespräch mit dem Hauptgeschäftsführer der Autobahn-Planungsgesellschaft DEGES eingeladen. Zu diesem Gespräch treffen sich die Vertreter an diesem Donnerstag im Berliner Büro von Manfred Grund im Bundestag.
Autor: nnz

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