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Di, 12:46 Uhr
18.03.2003

Sorgen, Nöte und jede Menge Fun

Ellrich (nnz). In Ellrich kam gestern der Stadtrat zusammen. So beschlossen die Damen und Herren unter anderem in Sachen Sport. Sie mussten sich aber auch einige harsche Worte von Bürgern der Südharzgemeinden anhören...


Und da standen einige Vorstellungen der Stadtverwaltung in der Kritik. Zum Beispiel die Töpferstraße. Die soll nach ihrer Sanierung wieder in beide Richtungen befahrbar sein. Dagegen machten gestern die Anwohner sachlich Front. Sie plädierten für die Beibehaltung des Einbahn-Verkehrs. Durch die Nähe zum Sandwerk sei die Straße ohnehin sehr staubbelastet und wenn sich dann auch noch Lkw begegnen, da werde es sehr eng. An der schmalsten Stelle hat die Straße mal gerade eine Breite von 8,80 Meter. Eigentlich dürften die Laster gar nicht dort lang fahren, die Brummis müssten über das „Zorger Dreieck“. Bürgermeister Gerald Schröder kündigte während der Stadtratssitzung eine intensive Diskussion mit den betroffenen Bürgern an.

Abhilfe wolle die Stadtverwaltung auch hinsichtlich der Staubbelästigung durch das Gipswerk schaffen. Die Ausfahrtstraße aus dem Werk habe einen sehr schlechten Zustand und so würden die Laster den weißen Staub bis auf die Landstraße mitnehmen. „Wer aus Woffleben an die Tankstelle zum Autowaschen fährt und wieder zurück muß, der hätte sich eigentlich diesen Weg ersparen können“, beschreibt Schröder den momentanen Zustand.

Und dann wurde es sportlich. Die Stadträte beschlossen die Bau einer Fun-Arena. Hierzu hatte die nnz bereits ausführlich berichtet (siehe nnz-Archiv). Nun sei der Fachbereich Bau im Landratsamt am Zuge. Dort müsse die Baugenehmigung erteilt werden.

Gegenüber nnz kündigte Gerald Schröder an, dass der Termin für die diesjährige Gewerbeschau feststehe. Letzte Absprache solle es heute bei der Zusammenkunft der Arbeitsgruppe geben. Als Termin sei das Wochenende 10. und 11. Mai vorgesehen. An der Gewerbeschau, die keine Verkaufsschau ist, könnten auch Unternehmen aus Industrie und Handwerk des gesamten Landkreises teilnehmen. Es müsste lediglich ein klitzekleiner Kostenbeitrag in Höhe von 100 Euro bezahlt werden. Davon sollen die Werbeausgaben wie Flyer finanziert werden.

Und dann hat die Südharzstadt auch noch einen aufgepeppten Internetauftritt. Neugierige werden jetzt unter dieser Adresse fündig.
Autor: nnz

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