Voll gesperrt
Seit 1 Uhr in der Nacht ist die A 38 in Richtung Göttingen gesperrt. Im Höllbergtunnel kam es zu einem Unfall mit weit reichenden Folgen...
In Fahrtrichtung Göttingen war ein Autotransporter unterwegs. Vermutlich, so die ersten Erkenntnisse der Polizei, sei eine Ölspur die Ursache dafür, dass der Transporter ins Rutschen kam, gegen die Tunnelwand prallte und dort mehrere technische Anlagen beschädigte. Außerdem war zu diesem Zeitpunkt bereits ein Auto vom Hänger gefallen.
Doch damit nicht genug. Als der Brummi aus der Tunnelröhre rutschte, verkeilte er sich auf der Rinntalbrücke zwischen den Geländern rechts und links derart, dass er erst im Verlaufe des Tages geborgen werden kann. Der 58 Jahre alte Fahrer des Lkw blieb unverletzt. Die A 38 ist vermutlich noch bis zum Mittag in diesem Abschnitt voll gesperrt.
Autor: nnz
Kommentare
Sissi
24.11.2010, 11:09 Uhr
A38
Was ist nur auf der A38 loß ?
Es vergeht doch keine Woche wo auf der A38
Unfälle sind.
Oder ist die A38 eine Geisterautobahn ?
Ostdeutscher
24.11.2010, 11:43 Uhr
A38 ist eine Fehlkonstruktion
Wer auf der A 38 schon einmal schneller unterwegs war wird schon bemerkt haben, dass es sich bei der Autobahn um eine der schlechtesten relativ neuen Autobahnen handelt.Für mich ist diese Autobahn eine Fehlkonstruktion.Ich bin der Meinung das bei dieser Autobahn eine Geschwindigkeitsbegrenzung die einzige Möglichkeit ist um die Unlälle zu minimieren.
Es gibt bei dieser Autobahn bestimmte Abschnitte, bei denen das Fahrzeug jenseits der 220 kmh auf trockener Fahrbahn fast von allein anfängt zu schlingern.Es ist unverantwortlich, dass diese Stellen nicht begrenzt sind.
Flitzpiepe
24.11.2010, 12:38 Uhr
Die A38 ist ganz normal
Das war ein LKW-Unfall. Im Tunnel. Auf einer Ölspur. Was hat das mit der Qualität der Autobahn oder mit Raserei zu tun?
Bevor hier eine Geschwindigkeitsbegrenzung hin kommt, müssten noch ganz andere Strecken begrenzt werden. Z.B. A71.
Die, die jetzt bei dem Wetter 220 fahren (wie z.B. unsere Minister), würden sich doch sowieso nicht dran halten, denn die brauchen das. Rasende Transporter ebenso.
Die A38 ist vollkommen normal. Der Verkehr nimmt halt zu und dann unterscheidet sie sich keinesfalls von den anderen Autobahnen. Wenn bisher was bei den anderen Autobahnen passierte, konnten wir weghören. Nun passiert es halt in unserer Nähe und fällt dadurch auf.
otti
24.11.2010, 12:59 Uhr
Unfälle A38
Liebe Sissi die A38 ist doch keine Geisterautobahn, sicherlich häufen sich in letzter zeit die unfälle aber geister sind da mit sicherheit nicht im spiel sondern eher die Fahrer, die ihr Gehirn zuhause gelassen haben und der meinung sind allein auf der Piste zu sein!
mr.nice
24.11.2010, 13:14 Uhr
Autobahn
Bringt es einfach aufen Punkt: die A38 ist die schlechteste Autobahn, die es überhaupt gibt
Retupmoc
24.11.2010, 13:46 Uhr
A38...wann kommt der nächste Unfall?
Die Österreicher ( und andere Länder ) machen es richtigerweise vor:
Tempo 130 - und die Unfallzahlen gehen zurück. Ich höre jetzt schon den Aufschrei der Raser ! Aber denen sei gesagt, das die Ösis schon lange damit leben. Und die Betonung liegt auf Leben !
Das an dieser Autobahn gepfuscht wurde, steht auf einem anderen Blatt.
Peppone
24.11.2010, 13:50 Uhr
Wer ist Schuld?
Wenn ein Brummi in einem auf 80km/h beschränkten Tunnel gegen die Tunnelwand knallt, dabei mehrere technische Anlagen rasiert, ein geladenes Fahrzeug verliert und sich erst auf der dem Tunnel folgenden Brücke verkeilt, dann soll die Autobahn daran Schuld sein?
Hier spielt wohl eher die Ölspur, überhöhte Geschwindigkeit und mangelnde Ladungssicherung eine Rolle. Möglicherweise von jedem etwas.
Georg66
24.11.2010, 14:33 Uhr
220 km/h
Im Lande sind 130 km/h Richtgeschwindigkeit auf der Autobahn und wer schneller Fahren "muss", der sollte das tun, aber ohne auf den Zustand der BAB zu schimpfen.
In den alten Bundesländern gibt es auch genug gefährliche Abschnitte, wo auch keine Geschwindigkeitsbegrenzungen aufgestellt wurden.
Nur als Beispiel die BAB 45 im Bereich des Westerwaldes. Da kommt eine Kurve nach der anderen. Wer da schneller als 130 km/h fährt, hat auch gute Chancen, die Leitplanke kennen zu lernen. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.
Ich werde jeden Tag im Höllenbergtunnel noch bei gefahrenen 80 km/h überholt.
Also was soll das mit der Autobahn zu tun haben. Der Verstand sollte einem doch die Geschwindigkeit vorgeben.
MFG
stefan7797
24.11.2010, 16:06 Uhr
Ich war sehr begeistert
Ich war heute morgen um 03:30 Uhr in dem Stau in Höhe von Sollstedt und ich muß schon sagen wenn der Unfall um 01 Uhr geschehen ist EINFACH SUPER wie man es NICHT geschafft hat eine Hinweistafel vor die Abfahrt Bleicherode zu stellen, nein da werden erstmal alle ganz "dumm" in den Stau geleitet. Es hätte sehr viel Ärger, Zeit usw. gespart aber für soetwas ist ja wieder mal keiner Verantwortlich. Einfach nur ne riesen große Frechheit.
Ostseefan
24.11.2010, 16:48 Uhr
Stau auf der Umleitung
In so einem Fall müsste es doch möglich sein, Verantwortliche, welche die Baustellenampel vor Sollstedt entfernen können, früher zu wecken. Ein Mega- Stau ist entstanden, weil die Ampel erst gegen 8 Uhr verschwand, zu einer Zeit, wo schon unzählige Schüler und Berufstätige zu spät an ihr Ziel kamen. Dieser Stau wäre vermeidbar gewesen.
-Insider-
24.11.2010, 16:49 Uhr
es
ist wirklich und wahrhfatig lächerlich, die unfälle auf den zustand der BAB 38 zu schieben. ich fahre desöfteren da lang und wenn man die augen aufmacht, mit weitsicht fährt und nicht wie ein rowdy, dann aber auch nur dann, kann man da auch mit 200 fahren. schuld sind einfach die raser, die jetzt bei diesem wetter immer noch fahren müssen wie sau.
mir ist es z.b. schon mehrmals passiert das ich in einen platzregen erster güter kam. da war 80 das höchste der gefühle...wenn dann jemand mit 200 vor mir in den graben fliegt, ist es sicher nicht die schuld der autobahnkonstruktion.
ps. klar gegen tempolimit. der regulierungswahn muss ein ende haben !
Bodo Schwarzberg
24.11.2010, 22:51 Uhr
Wo bitte ist denn die Fehlkonstruktion?
In zahlreichen Kommentaren lese ich etwas von angeblichen Fehlkonstruktionen auf der A 38. Wo aber bitte sind die? Sind es etwa die Brücken, die Kurven, die Leitplanken, der Standstreifen oder ist es vielleicht der Himmel über der Autobahn? Wer sich einmal mehr mit dem Bau von Autobahnen beschäftigt, wird feststellen, dass es ganz bestimmte Normen bei deren Bau gibt, die unbedingt einzuhalten sind.
Dies ist hier garantiert auch geschehen, weil sie sonst überhaupt nicht genehmigt worden wäre. Einzig und allein die Fahrweise der Fahrer ist für die Unfälle verantwortlich, übrigens auch nicht dasWetter, wie in den Medien oft geschrieben: Ignoranz der STVO, von unbestechlichen physikalischen Gesetzen, Selbstüberschätzung, Rumgeprotze und anderes. Das sind die alleinigen Ursachen. Wenn es auf einer kurvigen Alpenstraße kracht, kann man doch auch nicht die Geologie der Alpen dafür verantwortlich machen.
Aber es ist ja die typische Autofahrerkrankheit: Schuld ist man nie selbst, sondern immer der andere oder, wenn der nicht vorhanden ist, die Bauherren, das Wetter oder die dicke Tante daheim.
Im Übrigen: Die Autobahn wollten doch alle hier haben! Ohne Autobahn keine Unfälle auf der Autobahn! In diesem Zusammenhang wundert mich auch die Argumentation der Sundhäuser Protestbewegung gegen den Autohof: Nun ist die geliebte A 38 da und sie zieht, wie einst von so vielen gewollt, gewerbliche Begehrlichkeiten an. Diese möchten aber viele Anrainer nun nicht haben. Ich finde das widersprüchlich und fragwürdig. Das hätte sich mancher hier etwas eher überlegen sollen!
mussmalsagen
25.11.2010, 09:43 Uhr
, dass hier keine Themenvermischung dienlich ist.
Dem ersten Teil der Aussagen von
cycas08
kann ich voll zustimmen. Allein eine sinnvoll geführte Unfallstatisitk wird aufzeigen, ob es Häufungspunkte von Unfällen mit ähnlichen Ursachen gibt. An diesen Stellen muss man etwas tun wie z.B. Geschwindigkeitsbeschränkungen.
Auf Fahrten nach Halle oder in Richtung der A7 von hier habe ich mich auch schon gefragt, wie das generelle Prozedere bei der Planung, der Abnahme und den Regressansprüchen funktioniert- offensichtlich nicht wie im privaten Handel, wo man (aufpassen: Modellvergleich) einige Teilsücke der A38 längst bei voller Kaufpreiserstattung zurückgegeben hätte.
Aber ich sag mir dann immer: Lieber auf einer teilweise schlechten Autobahn 140 km/h als auf einer guten Bundestraße mit ca. 40 km/h durch Sangerhausen, Eisleben usw. fahren, und dabei noch riskante Überholmanöver von LKW's wie nach Erfurt wagen.
Allerdings widerspricht sich cycas08 selbst mit dem letzten Absatz zum geplanten Autohof. Ich will es an einem von vielen möglichen Beispielen sagen. Das wäre die gleiche Argumentationskette, als würde man einem Mitarbeiter beim Ordnungsamt, der eine Anzeige wegen Beleidigung aufgibt, entgegnen: "Sie wollten doch beim Ordnungsamt anfangen zu arbeiten. Da müssen Sie auch mit Beleidigungen unter der Gürtellinie leben."
Auch die Bürgerinitiative will einen Autohof, ABER AN EINEM ANDEREN STANDORT als in direkter ORTSNÄHE. Es gibt dort einige gute Alternativen, die von vornherein nicht betrachtet wurden.
blackbear77
25.11.2010, 22:10 Uhr
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Was soll es bitte schön bringen den Verkehr an der Abfahrt Bleicherode von der A38 zu holen? solange Hinter Wülfingerode Vollsperrung ist, ist das völlig sinnlos!
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