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Sa, 11:00 Uhr
20.11.2010

nnz/kn-Tipp: Nicht von der Stange

Das aktuelle VdZ Modernisierungs-Barometer zeigt, dass sich trotz Fördermittelanreizen bisher wenig tut in deutschen Heizungskellern. Nur 27 Prozent der Hausbesitzer haben in den letzten drei Jahren Modernisierungen an ihrer Heizung durchführen lassen...


Veraltete Anlagen verbrauchen aber erheblich mehr Energie, als beim heutigen Stand der Technik nötig wäre. Grund genug, eine Modernisierung anzupacken. Welche Lösung sich dafür eignet, hängt auch vom Typus des Hausbesitzers ab.

Der pragmatische Modernisierer etwa will sich nicht mehr Arbeit ins Haus holen. Für ihn kommen beispielsweise die Wärmepumpe plus Solarthermie oder energieeffiziente Öl-/Gas-Brennwertgeräte in Frage. Luft-Wasser-Wärmepumpen zum Beispiel sind für Hausbesitzer ideal, die im Keller gerne Platz einsparen möchten.

Der ökologisch ausgerichtete Modernisierer möchte CO2-neutral heizen und ist daher ein Kandidat für den Holzpellet- oder Scheitholzkessel. Holzpellets sind die komfortable Variante, allerdings sind auch hier mittelfristig Preissteigerungen zu erwarten. Wer Scheitholz wählt, hat etwas mehr Arbeit und muss sich um günstige Quellen für Schnittholz kümmern - oder selbst Holz machen.

Wenn die Lage des Hauses es zulässt, nutzen umweltbewusste Modernisierer die unerschöpfliche Energie der Sonne mit Solarkollektoren zur Unterstützung der Heizung und zur Warmwasserbereitung. Mehr Infos: www.intelligent-heizen.info.
Autor: nnz

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